Go West – Stempel Nummer zwei für den Zipfelpass gabs im Selfkant

Mit mir und der Welt zufrieden nehme ich einen Schluck aus dem Stubbi und richte meinen Blick gen Sternenhimmel. Vor ein paar Minuten habe ich der ISS vorerst das letzte Mal dabei zugesehen, wie sie Deutschland überflogen hat. Hier auf dem Land ist die Lichtverschmutzung nicht so hoch wie bei uns in Aachen und direkt hinter dem B&B, in dem wir nächtigen, haben wir Dank der angrenzenden Felder freie Sicht auf den Himmel, perfekte Bedingungen zum Sternegucken also. Und ruhig ist es hier – herrlich. Das Dorf Millen im Selfkant hat nur ca. 325 Einwohner und zwei von ihnen betreiben mit ganz viel Liebe zum Detail und Herzblut das B&B Millen. Mein Mann und ich wohnen in dem kleinen Doppelzimmer links vom Scheunentor, rechts davon nächtigt an diesem Wochenende ein niederländisches Pärchen. Auch unsere Vermieter sind Niederländer und während unseres Wochenendes im westlichsten Zipfel der Republik haben wir oft das Gefühl, gar nicht in Deutschland zu sein. Da kommt richtig Urlaubsstimmung auf.

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Eleuthera – Ein Stückchen Land zwischen dem Atlantik und der Karibischen See

Voll konzentriert lenkt mein Mann unseren Leihwagen am Flughafen North Eleuthera vorbei und durch die Straßen des kleinen Ortes bis auf den Queen’s Highway, der vom Norden bis in den Süden der langgezogenen, schmalen Insel führt. Auf den Bahamas herrscht Linksverkehr und unser Leihwagen ist folglich ein Rechtslenker. Für uns ist das eine Premiere, doch da wir heute fast ausschließlich der eben schon erwähnten Hauptstraße folgen werden und auf Eleuthera nur sehr wenig Verkehr herrscht, hat mein Mann schnell den Bogen raus und bringt uns sicher durch den Tag. Das Auto haben wir gestern über die Rezeption unseres Hotels auf Harbour Island telefonisch buchen lassen, sind heute nach dem Frühstück mit dem Wassertaxi nach Eleuthera übergesetzt und dort vom Autovermieter in Empfang genommen worden. Und jetzt sitzen wir in einem Auto, das vermutlich aus Japan importiert wurde und beim Starten des Motors japanisch mit uns spricht.

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Bielefeld – Für mich eine totale Überraschung

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Nach meiner Mountainbiketour durch den Teutoburger Wald fahre ich mit dem Zug zurück nach Bielefeld, wo mich Elke Kringel freundlich in Empfang nimmt. Ich bin ein bisschen geschlaucht und mittlerweile ist es kurz nach eins, so dass ich Elkes Vorschlag, erst einmal etwas essen zu gehen, sehr begrüße. Also spazieren wir vom Bahnhof Richtung Fußgängerzone, wo sich unzählige Shopping Queens und Kings tummeln. Elke erzählt mir, dass Bielefeld eine recht junge Stadt ist, immerhin studieren an der Universität Bielefeld um die 24.000 Jungs und Mädels. Das führt mich zu der Frage, wieviele Einwohner die Stadt hat und ich bekomme die überraschende Antwort „ca. 330.000“. Das hätte ich nicht gedacht; aber ehrlich gesagt, weiß ich bisher auch generell nicht viel über Bielefeld – außer, dass es diese Stadt angeblich nicht gibt. Elke Kringel erzählt mir, dass vor allem am Wochenende viele Menschen aus den umliegenden, viel kleineren Städten kommen, um ihr Geld auszugeben und wirft mit mir einen kurzen Blick in das stylishe Shopping Center Loom. Für unser Mittagessen biegen wir in eine der etwas ruhigeren Seitenstraßen ab. Auch die Gastronomie in Bielefeld überrascht mich – modern, stylish, cool, gut besucht.

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Das erste Mal in der Schweiz, das erste Mal in Zürich

Die letzten beiden Tage hat es in Zürich fast ununterbrochen geregnet, doch als ich heute früh die Vorhänge in meinem Hotelzimmer beiseite schiebe, lacht mich wie vorhergesagt die Sonne an. Ein richtig toller Sommertag wartet auf mich und den werde ich ausnutzen, um die Stadt ein wenig kennen zu lernen. Nach dem Frühstück laufe ich die wenigen Schritte bis zum Bahnhof Selnau und kaufe mir ein Ticket zum Preis von 8,80 CHF für eine Fahrt auf den Uetliberg – Zürichs Hausberg. Noch ist es im unterirdischen Bahnhof recht leer und das erhoffe ich mir aufgrund der noch frühen Uhrzeit auch vom Uetliberg.

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Mit E-Mountainbike und GPS-Gerät durch den Teutoburger Wald

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„Sie bekommen von mir dann am Bahnhof Horn-Bad Meinberg das E-Mountainbike mit GPS-Gerät, auf dem ich die Strecke speichere“, informiert mich Manfred Wiehenkamp. Bis zu diesem Telefonat habe ich gedacht, mich würde jemand auf meiner Montainbiketour durch den Teutoburger Wald begleiten. Jetzt bin ich mir ziemlich sicher, dass ich allein unterwegs sein werde, frage vorsichtshalber aber noch einmal nach. Meine Frage wird wie erwartet mit ja beantwortet. Ein bisschen nervös macht mich das ja schon. Allein im Teutoburger Wald, das erste Mal mit einem Mountainbike unterwegs und auch das erste Mal mit einem GPS-Gerät fürs Rad. Einer meiner Kollegen versichert mir, er würde nach mir suchen, falls ich am Montag nicht auf der Arbeit auftauchen sollte; als ehemaliger Soldat könne er sowas ja schließlich. Ich hoffe doch, dass es so weit nicht kommen wird…

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