Vom Malt of Kail zum Tempel der Götter – Die Wünschelroute zum Thema Whiskey, Wein und Schokolade

Während Petra Richard und Manfred Rausch unsere Truppe begrüßen, tippeln einige meiner Mitwanderer von einem Fuß auf den anderen. Es ist kalt und vom angekündigten Sonnenschein ist bisher nichts zu sehen – höchste Zeit also, dass wir unsere Wanderung starten und in Bewegung kommen. Kurz darauf setzt sich unsere Gruppe in Bewegung und folgt den beiden Guides zunächst durch die Straßen von Treis-Karden und schließlich durch den Weinberg Richtung Wald. Der Nebel hängt tief und hüllt die Mosel, den kleinen Ort, die Weinreben und alles andere in einen weißen Schleier. Obwohl ich grundsätzlich ein großer Fan von Sonnenschein bin, hat auch dieser Anblick durchaus seinen Reiz. Wenn es nur nicht so kalt wäre…

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Weißer Sand, freilebende Papageien und ein Dorf am Strand auf den Abacos

Ich gebe zu, ich hätte gerne noch etwas länger den Luxus am pinken Strand von Harbour Island genossen, doch unsere Bahamas-Reise führt uns weiter auf die Abacos. Gegen Mittag verlassen wir etwas wehmütig das Coral Sands Beach Resort, spazieren zum Hafen und setzen ein letztes Mal mit dem Wassertaxi nach Eleuthera über, wo wir in ein Taxi zum Flughafen steigen. Dieses Mal betreten wir nicht das Hauptgebäude sondern ein noch kleineres, das einige Meter entfernt ebenfalls direkt am Vorfeld steht. Im Terminal der Privatflieger werden wir von einer Dame am Empfangstresen begrüßt und geben ihr unsere Koffer. Während wir uns in die Ledersessel plumpsen lassen, verschwindet unser Gepäck hinter einer Tür Richtung Vorfeld. Kurz vor Abflug betritt der Pilot den Raum, teilt den Anwesenden mit, dass er mit Cherokee Air nach Marsh Harbour fliegt und führt uns sowie eine Handvoll weiterer Passagiere zum Flugzeug.

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Unterwegs auf der Wünschelroute „Wenn die Nebel tanzen“ – Wandern, Wein und wunderschöne Ausblicke

„Wenn Sie nach draußen gehen, holen Sie sich bitte eines dieser Bänder ab und nehmen sich ein Glas“, fordert uns Albrecht Gietzen – Winzer und Ortsbürgermeister von Hatzenport – auf und demonstriert, wie wir das Weinglas in die lederne Halterung einhängen sollen. Eben habe ich noch mit 19 weiteren Bloggern gemütlich im Winzerhof Gietzen bei Traubensaft, Rieslingsuppe und Mosel-Tapas zusammengesessen und jetzt stehe ich mit einem um meinen Hals hängenden Weinglas auf dem wunderschönen Hof des Weinguts. Gleich starten wir zu unserer ersten Wanderung an diesem Wochenende. Sie trägt den hübschen Namen „Wenn die Nebel tanzen“ und ist Teil der Aktion „Wünschelrouten – Geführte Herbst-Wandertouren rund um Wein & Kulinarik“. Auch ein paar Hotelgäste des Winzerhofs stoßen zu uns und schon stratzt Albrecht Gietzen mit großen Schritten los.

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Ordensburg, Stausee und einsame Wälder – Eine Rundwanderung in der Eifel

Etwas verwirrt wandern unsere Blicke von der gedruckten Wegbeschreibung zur Karte auf dem Smartphone und in der Wohngegend, in der wir uns befinden, umher. Irgendwie will das alles nicht so ganz zusammen passen. Der Anfang unserer Wanderung war noch ganz einfach: Gestartet sind wir am Wohnmobilhafen in Gemünd, wo wir uns mit unserem Bulli übers Wochenende einquartiert haben, und sind den beschriebenen Wegen bis über die Urft gefolgt. Und jetzt stehen wir hier in einem Wohngebiet und suchen den Eifelsteig. Über die grobe Richtung sind wir uns relativ schnell einig und nach kurzer Zeit geht dann auch die asphaltierte Straße in einen Waldweg über. Ab hier folgen wir jetzt den Markierungen des Eifelsteigs durch das Lassbachtal und hinauf nach Morsbach. Zunächst geht es durch den Wald, der kurz vor der nächsten Ortschaft von Feldern abgelöst wird. Hier pfeift der Wind ganz schön und ich schließe fröstelnd den Reißverschluss meiner Jacke. Insgesamt scheinen wir aber Glück mit dem Wetter zu haben, immerhin bleibt es bisher trocken.

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Auf Stippvisite in Dänemarks Hauptstadt – Kopenhagen im Schnelldurchlauf

Aufgrund unserer Flugannullierung am späten Samstagnachmittag schrumpfte unser Kurzurlaub in Kopenhagen auf 1,5 Tage zusammen. Immerhin hatten wir Glück im Unglück und konnten alternativ direkt am Sonntagmorgen einen der ersten Flieger in Düsseldorf über Frankfurt nach Kopenhagen nehmen. Die Nacht verbrachten wir im Flughafenhotel und machten einfach das Beste aus unserer Situation; ändern konnten wir eh nichts. Am Sonntag ging dann auch alles glatt – gegen halb zwölf mittags bezogen wir unser Hotelzimmer in Dänemark und konnten endlich zur Stadterkundung starten. Alles in allem haben wir also einen knappen halben Tag verloren, doch in der kurzen Zeit, die uns in Kopenhagen blieb, haben wir unglaublich viel sehen und erleben können, ohne dass es in Stress ausartete.

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