Drei ganz unterschiedliche Wanderungen rund um Oberstdorf

Als ich das letzte Mal im Zug nach Oberstdorf saß, war die Vorfreude auf die Berge nicht ganz so groß, dafür bin ich aber damals umso begeisterter wieder weggefahren und hatte mir vorgenommen, unbedingt mehr wandern zu gehen. Sobald feststand, dass ich dieses Jahr wieder ein paar Tage in Oberstdorf verbringen würde, war die Vorfreude umso größer. Dieses Mal hatte ich sogar Wanderschuhe im Gepäck und fühlte mich dank meines regelmäßigen Sportprogramms fit genug für die Bergwelt. Leider hatte ich nur zwei Tage Zeit, um die Berge rund um Oberstdorf zu erkunden, aber die habe ich gemeinsam mit meinen Eltern voll ausgenutzt. Heute möchte ich euch drei ganz unterschiedliche Wanderungen vorstellen. Da ist sicherlich für jeden – außer für Fans von Klettersteigen – etwas passendes dabei. Und von einem Schockmoment muss ich euch auch noch berichten…

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Abwechslungsreiches Programm am Möhnesee: Stand-up Paddling, Schlemmen, Aussicht genießen

Tapfer beiße ich die Zähne zusammen. Der Neoprenanzug ist vom Vortag noch etwas nass und während ich mich in ihn hineinquetsche, kriecht die feuchte Kälte über meine Beine nach oben und hüllt meinen ganzen Körper ein. Yvi scheint es nicht besser zu gehen, denn auch von ihr kommen entsprechende Flüche hinüber. Also schnell raus aus dem dunklen Umkleideraum und ab in die Sonne, deren Strahlen uns ein wenig wärmen. Wir tapern auf nackten Füßen den Weg zu den Räumlichkeiten von Wild-Boards entlang, wo uns Surflehrer Björn Rusche bereits zwei Stand-up Paddling (SUP) Boards bereit gelegt hat. Yvi und ich schnappen uns die Bretter, tragen sie über den Kiesstrand bis zum schwimmenden Steg und legen sie dort ab. Dabei müssen wir ein kleines Stück durch den Möhnesee waten und ich stelle erleichtert fest, dass das Wasser dank Neoprenanzug gar nicht kalt ist.

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Vier haarige Herren, sieben Damen und ganz viel Natur – Lamawandern im Sauerland

Als wir auf dem Parkplatz an der Lamawiese bei Brilon ankommen, führt Ursula Oriwall gerade zwei ihrer Tiere durch das Gatter. Kaum ist der Motor aus, hechtet meine Begleiterin Yvi auch schon aus dem Auto und ich höre nur noch ein gequietschtes „Ah, da sind die Lamas!“, bevor auch ich die Tür öffne und in den Nieselregen trete. Ursula Oriwall bindet die beiden Lamas an die hölzerne Parkplatzabgrenzung und begrüßt uns erst einmal. Die Situation, die anschließend entsteht, muss schon etwas merkwürdig aussehen: Auf der einen Seite der Abgrenzung stehen zwei Lamas und glotzen uns neugierig an, auf der anderen Seite stehen wir und glotzen mindestens genauso neugierig zurück. Während unsere menschlichen Mitwanderinnen eintreffen, holt Ursula Oriwall noch zwei weitere tierische Begleiter von der Weide und bindet sie neben den ersten beiden an.

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{Jessi entdeckt} – Das BaseCamp in Bonn

Während wir die Bahnschienen überqueren und die Halle, in der das BaseCamp Bonn untergebracht ist, in unser Blickfeld rückt, steigt die Neugier. Zwar war ich schon einmal im Rahmen eines Reisebloggertreffens in diesem ungewöhnlichen Hostel, doch übernachten werde ich hier heute das erste Mal. Zielstrebig betreten wir durch das große Tor, das bei diesem tollen Wetter natürlich geöffnet ist, die ehemalige Lagerhalle und werden freundlich begrüßt. Nachdem alle Formalitäten erledigt sind, werden wir statt zu einem der Motto-Wohnwagen aus den 50er-Jahren zu einer ganz besonderen Unterkunft geführt: Einer Gondel aus den Schweizer Bergen. Eigentlich sollten wir in der Jägerhütte schlafen, doch die wurde versehentlich anderweitig vergeben, was uns dieses spannende Upgrade beschert hat. Manchmal muss man einfach Glück haben.

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Im Zeppelin-Museum Friedrichshafen wird die Hindenburg wieder lebendig

Als wir die Eingangshalle des Zeppelin-Museums in Friedrichshafen betreten, muss ich sofort an die Wartehalle eines alten Bahnhofs oder Flughafens denken. Und wie wir später erfahren, liege ich damit gar nicht so falsch: Das Gebäude gehörte seit Anfang der 30er Jahre zum Hafenbahnhof und wurde Anfang der 90er Jahre für das Zeppelin-Museum umgebaut, dessen damalige Räumlichkeiten für den großen Besucheransturm zu klein geworden waren. Der erste Eindruck stimmt also schon mal und ich bin gespannt, was mich in den Ausstellungsräumen erwarten wird. Wir passieren eine breite, steinerne Treppe, über der das Modell eines Zeppelins schwebt, und betreten den ersten Ausstellungsraum.

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