Alle Artikel mit dem Schlagwort: Belgien

Eine Winterwanderung auf der ersten Etappe des Eifelsteigs

Wusstet ihr, dass in Aachen einer von Deutschlands Fernwanderwegen startet? Auf dem 313 Kilometer langen Eifelsteig könnt ihr vom Aachener Stadtteil Kornelimünster auf 15 Etappen bis nach Trier wandern. Die Gesamtstrecke ist dabei recht abwechslungsreich: Zu Beginn ist es noch eher flach, denn bei Aachen befinden wir uns ja im Gebiet der Voreifel. Anschließend geht es sogar ein Stückchen durch Belgien, wo die Landschaft des Hohen Venns so gar nicht an ein Mittelgebirge erinnert. Weitere Etappen führen euch durch das Rurtal, den Nationalpark Eifel sowie die Kalk- und Vulkaneifel. Und nach 313 Kilometern erreicht man die Römerstadt Trier. Ihr findet, das klingt nach einer tollen Wanderung? Das haben wir uns auch gedacht und sind kürzlich die erste Etappe des Eifelsteigs, die von Kornelimünster nach Roetgen führt, gewandert. Da es die Tage zuvor immer mal wieder geschneit hatte, ist es auch prompt eine richtige Winterwanderung geworden. Und ich sage euch, 14 Kilometer können bei beschneiten Wegen ganz schön anstrengend sein.

Luftschiff Aéroflorale II zu Gast in Lüttich

Lange war nicht klar, wann und wo genau das Luftschiff Aéroflorale II in Lüttich landen würde, doch seit Donnerstag kann die 15 Meter hohe Flugmaschine auf dem Espace Tivoli bestaunt werden. Die 15-köpfige Crew nutzt den Zwischenstopp in der wallonischen Stadt, um Einwohnern und Touristen die einzigartige Antriebstechnik – Phytovoltaik – vorzustellen. Einzelne Forschungsstationen ermöglichen einen Einblick in den wissenschaftlichen Alltag rund um die Energieproduktionsfähigkeit unterschiedlicher Pflanzen. Sicherlich wird die Crew in den nächsten Tagen auch in Lüttich und im Umland nach Pflanzen Ausschau halten, die für den Antrieb des Luftschiffs geeignet sind. Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid und euch die Aéroflorale II ansehen wollt, dann kann ich euch zum einen sagen, dass die Wissenschaftscrew mit ihrem Luftschiff höchstwahrscheinlich am Sonntag wieder aufbrechen wird. Zum anderen kann ich euch hier ein paar Tipps für euren Besuch der wallonischen Stadt geben.

Eine herbstliche Wanderung durchs Hohe Venn

Noch haben wir bis zu unserem Treffen mit den Kölner Reisebloggern genügend Zeit, doch wenn sich der Stau in Roetgen nicht bald auflöst, wird es knapp. Die Kölner scheinen weniger Verkehr gehabt zu haben, denn noch während wir langsam voranrollen erhalte ich die Nachricht, dass der Parkplatz, auf dem wir uns treffen wollen, voll ist und sie sich einen anderen suchen. Kein Wunder, dass die Straßen und Wanderparkplätze gut gefüllt sind. Schließlich zeigt sich der Herbst an diesem Wochenende noch einmal von seiner goldenen Seite. Und das höchstwahrscheinlich zum letzten Mal in diesem Jahr. Schuld an unserem Stau scheint eine Ampel auf der Durchfahrtsstraße zu sein, denn sobald wir diese passiert haben, kommen wir sehr gut voran. Wir beschließen, trotz der Meldung der Kölner Truppe zum Treffpunkt – dem Wanderparkplatz „Grenzweg“ – zu fahren und siehe da: Wir finden eine Lücke, in die sowohl unsere Nelli als auch ein zweites Auto passen.

Buchrezension: Streifzüge durch das Hohe Venn

Es gab Zeiten, da konnte man mir mit dem Vorschlag einer Wanderung so richtig die Laune verderben. Seit etwa drei Jahren ist das anders: Heute gehe ich sehr gerne raus in die Natur, um sie zu Fuß zu erkunden. Statt auf einen Berg zu kraxeln, die Aussicht zu genießen und auf gleichem Wege wieder hinunter zu steigen, bevorzuge ich allerdings Rundwanderungen. Steigungen und schöne Ausblicke darf es dabei natürlich trotzdem geben. Immer mal wieder recherchiere ich im Internet oder auch mit Hilfe der Touren-App der StädteRegion Aachen, welche Wanderungen man nahe Aachen unternehmen könnte. Dabei stoße ich auch immer wieder auf das Hohe Venn, das direkt hinter der Grenze in Belgien liegt. Als eine E-Mail in mein Postfach flatterte, in der ich das Angebot bekam, ein neues Wanderbuch über eben diese Region zu rezensieren, sagte ich natürlich sofort zu.

Schneevergnügen in der Eifel

In den letzten Jahren bin ich zu einem richtigen Schneefan geworden. So sehr, dass ich sogar beschlossen habe, Skifahren zu lernen. Leider scheint sich der Winter allerdings parallel zu einem Deutschland-Feind entwickelt zu haben. Während ich als Kind keinen einzigen Winter ohne Schnee und spaßiges Schlittenfahren erlebt habe – zumindest kann ich mich an solch einen Winter nicht erinnern – und als Jugendliche einen Groll gegen die andauernde Kälte und den nervigen Schnee hegte, ist die weiße Pracht mittlerweile etwas Seltenes geworden. Umso mehr hat es mich gefreut, als der Wetterbericht endlich auch für Aachen und die Eifel starken Schneefall vorhersagte und das auch noch pünktlich zum Wochenende. Es stand also fest: Wir fahren in die Eifel ins Winterwonderland!