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Für den dritten Stempel im Zipfelpass ging es nach Görlitz

Auf unserem Weg in Deutschlands östlichsten Zipfel lassen wir Dresden und den Regen schnell hinter uns. Dicht bebaute Großstadtstraßen werden von viel Natur und kleinen Ortschaften abgelöst. Auf der A4 geht es immer weiter nach Osten und aus dem Radio dudelt ein Lied von BAP – wir sind aber tatsächlich in Sachsen und nicht in NRW unterwegs. Unser Ziel Görlitz erreichen wir ganz entspannt innerhalb einer guten Stunde und richten uns ersteinmal in unserem Quartier für die nächsten zwei Nächte ein.

Ich habe mich von Dresden um den Finger wickeln lassen

Während mein Mann unseren Mietwagen abholt, sitze ich in der Hotel-Lobby und starre durch die großen Fenster nach draußen in den Regen. Auch wenn ich mich auf unser nächstes Reiseziel Görlitz freue, fällt mir der Abschied von Dresden schwer. Hinter uns liegen zwei richtig tolle Tage in Sachsens wunderschöner Hauptstadt. Ich kann nicht sagen, woran genau es liegt – am traumhaften Wetter, an den kulinarischen Köstlichkeiten oder daran, endlich mal wieder zu reisen und für ein paar Tage unbeschwert durchs Leben zu laufen – aber ich habe mich in Dresden verliebt. Mein letzter Besuch liegt lange zurück; die Frauenkirche war damals noch eingerüstet. Es wurde also höchste Zeit und hat sich mehr als gelohnt. Dass es ausgerechnet kurz vor unserer Abfahrt zu regnen beginnt, macht den Abschied um einiges leichter. Ihr ahnt es: Ich kann euch einen Kurztrip nach Dresden definitiv empfehlen und zeige euch jetzt mal, warum.

Mit MeinPilates auf Juist so richtig entschleunigen

Es ist Montagabend, ich sitze im MeinPilates Studio und unterhalte mich mit einer anderen Kursteilnehmerin, die ich erst kürzlich kennengelernt habe. Sie und ihr Freund wären wahrscheinlich gar nicht in mein Leben getreten, wenn ich nicht der Einladung der lieben Caro – Inhaberin von MeinPilates – gefolgt und zum Pilates-/Yoga-Retreat nach Juist gefahren wäre. Und das ist nicht das einzige, was sonst vielleicht nicht passiert wäre. Ich bin das erste Mal nach Juist gereist, habe Yoga und Pilates am Strand und im Park gemacht, durfte endlich die Milchstraße sehen und vor allem habe ich mal ganz viel Zeit einfach mit mir selbst verbracht.

Auf Schatzsuche in Sheldons WG

„Alarm! Alarm! Alarm!“ Sheldons Stimme dröhnt bedrohlich in unseren Ohren. Kann endlich mal jemand diesen Alarm ausschalten? Klar kann das jemand. Und zwar unsere Vierergruppe, die soeben in eine der berühmtesten WGs der TV-Geschichte eingebrochen ist. Nach einer kurzen Orientierungslosigkeit lösen wir auch schnell unser Problem. Oder besser gesagt, eins unserer Probleme. Denn in der nächsten Stunde werden noch viele weitere folgen. Unser Ziel ist es nicht – wie für Escaperooms üblich (steckt ja bereits im Namen) – innerhalb von 60 Minuten zu fliehen, sondern einen Schatz zu finden und an uns zu nehmen.

Chillen im Baumhaus

Langsam lasse ich mich in das warme, blubbernde Wasser des Jacuzzis gleiten. Mein Mann reicht mir ein Glas Sekt und gesellt sich mit einem weiteren in der Hand zu mir. Wir stoßen an und während ich einen Schluck aus meinem Glas nehme, schaue ich mich um: Hinter mir schützt uns eine Holzwand vor neugierigen Blicken, neben mir befindet sich der Eingang zu unserem heutigen Domizil und über mir rauschen die Blätter der Eichen, in denen die Vögel ein Geburtstagslied für mich zwitschern. Herrlich, genauso hatte ich mir unseren Tag im Baumhaus mit eigenem Jacuzzi vorgestellt.