Autor: Jessi

Ich habe mich von Dresden um den Finger wickeln lassen

Während mein Mann unseren Mietwagen abholt, sitze ich in der Hotel-Lobby und starre durch die großen Fenster nach draußen in den Regen. Auch wenn ich mich auf unser nächstes Reiseziel Görlitz freue, fällt mir der Abschied von Dresden schwer. Hinter uns liegen zwei richtig tolle Tage in Sachsens wunderschöner Hauptstadt. Ich kann nicht sagen, woran genau es liegt – am traumhaften Wetter, an den kulinarischen Köstlichkeiten oder daran, endlich mal wieder zu reisen und für ein paar Tage unbeschwert durchs Leben zu laufen – aber ich habe mich in Dresden verliebt. Mein letzter Besuch liegt lange zurück; die Frauenkirche war damals noch eingerüstet. Es wurde also höchste Zeit und hat sich mehr als gelohnt. Dass es ausgerechnet kurz vor unserer Abfahrt zu regnen beginnt, macht den Abschied um einiges leichter. Ihr ahnt es: Ich kann euch einen Kurztrip nach Dresden definitiv empfehlen und zeige euch jetzt mal, warum.

Die vierte Etappe des Malerwegs – Eine echte Herausforderung in wunderschöner Kulisse

Als wir am frühen Morgen auf dem Wanderparkplatz am Ortseingang Altendorf aus dem Auto steigen und unsere Rucksäcke schultern, ist es noch angenehm kühl. Ich atme die frische Luft ein, blicke in den blauen Himmel und bin mir sicher, dass auch heute wieder ein heißer Sommertag bevorsteht. Doch wir lassen uns trotz der zu erwartenden hohen Temperaturen nicht davon abbringen, heute die als anspruchsvoll geltende Etappe 4 des Malerwegs durch die Sächsische Schweiz entlang zu wandern. Im Gegenteil: Ich freue mich schon riesig darauf, die Felsen des Elbsandsteingebirges endlich einmal mit eigenen Augen zu sehen und teilweise auch auf ihnen herumzukraxeln. Außerdem werden wir die meiste Zeit durch waldiges Gebiet laufen und dürfen den Schatten der Bäume genießen. Die Wanderschuhe sind geschnürt, die Gurte der Rucksäcke festgezurrt und die Route auf dem Smartphone geöffnet. Es kann losgehen!

Hier lebten also die Tyrells!? – Wandern im Rosengarten

Während uns Florian Eisath über das neue Konzept für den Sommer 2021 im Wander- und Skigebiet Carezza Dolomites informiert, werde ich ein wenig nervös. Wir werden nämlich gleich in einen Sessellift steigen und je nach Tagesform kann das für mich schon mal eine im negativen Sinne aufregende Fahrt werden. Doch ich habe keine andere Wahl, schließlich möchte ich unbedingt durch den Rosengarten wandern. Geminsam mit meinem Mann bringe ich mich in Position und plumpse auf den Sessel, der sich dank Kupplung gemächlich von hinten nähert. Zum Glück gibt es einen Windschutz, den ich erst einmal herunterklappe. Anschließend hole ich die Sonnencreme aus meinem Rucksack und lenke mich von der Tiefe unter uns ab, indem ich mich eincreme. Und dann sind wir auch schon fast oben; war gar nicht so schlimm heute.

Ein Tag voller Astronomie im Eggental

„3, 2, 1 und go!“ Mit diesen Worten entfernt sich Hansjörg Ebnicher zügig von der soeben entzündeten Rakete. Kurze Zeit später rast der Flugkörper zischend in die Höhe und wir legen unsere Köpfe in den Nacken, um ihn möglichst zu jeder Zeit im Auge zu behalten. Kaum hat die Rakete ihre maximale Höhe erreicht, dreht sie sich und steuert nun wieder auf den Boden und damit auf uns zu. Es folgen hektische Bewegungen, überraschte Rufe und große Augen unsererseits. Doch dann können wir aufatmen – der Fallschirm hat sich geöffnet und die Rakete landet zwar noch immer recht schnell, aber kontrolliert neben uns auf der Wiese. Wie aufregend! Das Programm unseres heutigen Tages im Eggental verspricht noch mehr astronomische Highlights.

Mit MeinPilates auf Juist so richtig entschleunigen

Es ist Montagabend, ich sitze im MeinPilates Studio und unterhalte mich mit einer anderen Kursteilnehmerin, die ich erst kürzlich kennengelernt habe. Sie und ihr Freund wären wahrscheinlich gar nicht in mein Leben getreten, wenn ich nicht der Einladung der lieben Caro – Inhaberin von MeinPilates – gefolgt und zum Pilates-/Yoga-Retreat nach Juist gefahren wäre. Und das ist nicht das einzige, was sonst vielleicht nicht passiert wäre. Ich bin das erste Mal nach Juist gereist, habe Yoga und Pilates am Strand und im Park gemacht, durfte endlich die Milchstraße sehen und vor allem habe ich mal ganz viel Zeit einfach mit mir selbst verbracht.