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Von Ruine zu Ruine auf dem Pfälzer Waldpfad

Unsere Wanderung auf der achten Etappe des Pfälzer Waldpfads startet wie sie endet: An einer schönen, fotogenen Burgruine. Bevor wir uns auf den 12 Kilometer langen Weg machen, besichtigen wir das Burgenmassiv Alt Dahn – Grafendahn – Tanstein. Auf dem verwinkelten Gelände gibt es zahlreiche Treppen, die durch die Mauern auf unterschiedliche Aussichtspunkte führen. Von dort ist der Blick auf die umliegende Landschaft, die zumindest teilweise schon in den schönsten Herbstfarben leuchtet, besonders gut. Nach unserer Fotosession vor den rötlichen Mauern der Burgruine wird es Zeit, die heutige Wanderung zu starten. Immerhin erwarten uns noch mehr Programmpunkte.

Unterwegs auf dem Pfälzer Weinsteig

Scheinbar habe ich im Geschichtsunterricht doch nicht so richtig aufgepasst, denn als uns Charlotte Dietz vor den beeindruckenden Mauern des Hambacher Schlosses vom Hambacher Fest und seiner Bedeutung für die Demokratie erzählt, klingelt bei mir rein gar nichts. Bevor wir uns also körperlich betätigen und die fünfte Etappe des Pfälzer Weinsteigs – zumindest die Hälfte der Strecke – erwandern, sind ersteinmal unsere Gehirnzellen gefordert. Eine knappe Stunde lang lauschen wir den Ausführungen von Charlotte Dietz, werfen einen Blick auf die erste schwarz rot goldene Fahne und wundern uns über das Feuerwerk, das mitten am Tag unter uns in einer der Ortschaften gezündet wird. An Unterhaltung mangelt es definitiv nicht.

Die vierte Etappe des Malerwegs – Eine echte Herausforderung in wunderschöner Kulisse

Als wir am frühen Morgen auf dem Wanderparkplatz am Ortseingang Altendorf aus dem Auto steigen und unsere Rucksäcke schultern, ist es noch angenehm kühl. Ich atme die frische Luft ein, blicke in den blauen Himmel und bin mir sicher, dass auch heute wieder ein heißer Sommertag bevorsteht. Doch wir lassen uns trotz der zu erwartenden hohen Temperaturen nicht davon abbringen, heute die als anspruchsvoll geltende Etappe 4 des Malerwegs durch die Sächsische Schweiz entlang zu wandern. Im Gegenteil: Ich freue mich schon riesig darauf, die Felsen des Elbsandsteingebirges endlich einmal mit eigenen Augen zu sehen und teilweise auch auf ihnen herumzukraxeln. Außerdem werden wir die meiste Zeit durch waldiges Gebiet laufen und dürfen den Schatten der Bäume genießen. Die Wanderschuhe sind geschnürt, die Gurte der Rucksäcke festgezurrt und die Route auf dem Smartphone geöffnet. Es kann losgehen!

Hier lebten also die Tyrells!? – Wandern im Rosengarten

Während uns Florian Eisath über das neue Konzept für den Sommer 2021 im Wander- und Skigebiet Carezza Dolomites informiert, werde ich ein wenig nervös. Wir werden nämlich gleich in einen Sessellift steigen und je nach Tagesform kann das für mich schon mal eine im negativen Sinne aufregende Fahrt werden. Doch ich habe keine andere Wahl, schließlich möchte ich unbedingt durch den Rosengarten wandern. Geminsam mit meinem Mann bringe ich mich in Position und plumpse auf den Sessel, der sich dank Kupplung gemächlich von hinten nähert. Zum Glück gibt es einen Windschutz, den ich erst einmal herunterklappe. Anschließend hole ich die Sonnencreme aus meinem Rucksack und lenke mich von der Tiefe unter uns ab, indem ich mich eincreme. Und dann sind wir auch schon fast oben; war gar nicht so schlimm heute.

Wiesen, Wälder, Wasser – Eine Rundwanderung in der Eifel

Den Eifelort Simmerath haben wir gerade erst hinter uns gelassen, als ein Holzschild meine Aufmerksamkeit auf sich zieht. “Auelt-Pfad; Benutzung auf eigene Gefahr” – Das Schild zeigt in Richtung eines Trampelpfades, der zunächst über einen Holzsteg führt und dann in einem dicht bewachsenen Wald verschwindet. Das sieht abenteuerlich aus und macht sofort Lust, diesem Auelt-Pfad zu folgen. Da wir unsere Wanderung aber erst begonnen haben, beschließen wir, auf dem Rückweg, der uns laut Karte wieder hier entlang führen wird, einen Abstecher in die wilde Natur zu machen. Also orientieren wir uns zunächst wie geplant an den Schildern mit der Nummer 31, die den Rundwanderweg von Simmerath zur Kalltalsperre, einmal um diese herum und über den Lönsfelsen zurück nach Simmerath markieren.