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Vom Malt of Kail zum Tempel der Götter – Die Wünschelroute zum Thema Whiskey, Wein und Schokolade

Während Petra Richard und Manfred Rausch unsere Truppe begrüßen, tippeln einige meiner Mitwanderer von einem Fuß auf den anderen. Es ist kalt und vom angekündigten Sonnenschein ist bisher nichts zu sehen – höchste Zeit also, dass wir unsere Wanderung starten und in Bewegung kommen. Kurz darauf setzt sich unsere Gruppe in Bewegung und folgt den beiden Guides zunächst durch die Straßen von Treis-Karden und schließlich durch den Weinberg Richtung Wald. Der Nebel hängt tief und hüllt die Mosel, den kleinen Ort, die Weinreben und alles andere in einen weißen Schleier. Obwohl ich grundsätzlich ein großer Fan von Sonnenschein bin, hat auch dieser Anblick durchaus seinen Reiz. Wenn es nur nicht so kalt wäre…

Das erste Mal in der Schweiz, das erste Mal in Zürich

Die letzten beiden Tage hat es in Zürich fast ununterbrochen geregnet, doch als ich heute früh die Vorhänge in meinem Hotelzimmer beiseite schiebe, lacht mich wie vorhergesagt die Sonne an. Ein richtig toller Sommertag wartet auf mich und den werde ich ausnutzen, um die Stadt ein wenig kennen zu lernen. Nach dem Frühstück laufe ich die wenigen Schritte bis zum Bahnhof Selnau und kaufe mir ein Ticket zum Preis von 8,80 CHF für eine Fahrt auf den Uetliberg – Zürichs Hausberg. Noch ist es im unterirdischen Bahnhof recht leer und das erhoffe ich mir aufgrund der noch frühen Uhrzeit auch vom Uetliberg.

Gut zu wissen – Ein kleiner Bahamas-Guide

Auch wenn ich recht oft reise und mich auf jede einzelne Reise, sei sie noch so kurz, freue, war meine letzte etwas ganz besonderes: Es ging für zwei Wochen auf die Bahamas. Die Planungen haben etwas mehr Zeit in Anspruch genommen als für eine Städtetour innerhalb Europas und die Vorfreude war auch irgendwie größer. Hinzu kam, dass ich niemanden kenne, der schon einmal auf den Bahamas war und auch im Reisebüro sagte man uns, dass wir uns da ein eher ungewöhnliches Ziel rausgesucht haben. Die Bahamas sind kein typisches Reiseziel für Europäer, sondern für Amerikaner. Es war also von Anfang an klar, dass diese Reise anders werden würde. Natürlich haben wir uns im Vorfeld durch einen Reiseführer und unterschiedliche Websites und Blogs gelesen, doch vieles lernten wir dann erst vor Ort. Lange Rede, kurzer Sinn: Aufgrund unserer Erfahrungen habe ich mir überlegt, einen kleinen Bahamas-Guide zu erstellen.

Rotterdam – Keine klassische Schönheit, aber sehenswert

Die Aufzugtüren öffnen sich und wir betreten die Nhow Bar des gleichnahmigen Hotels. Hier ist schon gut was los: Menschen unterschiedlicher Nationen sitzen in den bequemen Sesseln, auf Barhockern oder stehen rund um die bunt-beleuchtete Theke, die mir als Mittelpunkt der Nhow Bar direkt ins Auge springt. Der Raum ist erfüllt von einem Gewirr unterschiedlicher Sprachen und ich schaue in viele fröhliche, entspannte Gesichter. Mein Blick wandert weiter zu der großen Glasfront vor uns und auf die Lichter von Rotterdam. Genau deshalb sind wir hier: Die Nhow Bar ist eine Skybar und da sie dem Stadtzentrum gegenüber auf der anderen Seite der Neuen Maas liegt, hat man von hier einen tollen Blick auf die Stadt und die Erasmusbrücke. Wir haben Glück und ergattern noch zwei Sessel direkt am Fenster. Hier machen wir es uns gemütlich und genießen unseren letzten Abend bei Cocktails und Fingerfood. Morgen geht es weiter nach Den Haag, was ich schon etwas schade finde, denn obwohl Rotterdam keine klassische Schönheit ist, hat mich die Stadt in den letzten zwei Tagen für sich …

Eine herbstliche Wanderung durchs Hohe Venn

Noch haben wir bis zu unserem Treffen mit den Kölner Reisebloggern genügend Zeit, doch wenn sich der Stau in Roetgen nicht bald auflöst, wird es knapp. Die Kölner scheinen weniger Verkehr gehabt zu haben, denn noch während wir langsam voranrollen erhalte ich die Nachricht, dass der Parkplatz, auf dem wir uns treffen wollen, voll ist und sie sich einen anderen suchen. Kein Wunder, dass die Straßen und Wanderparkplätze gut gefüllt sind. Schließlich zeigt sich der Herbst an diesem Wochenende noch einmal von seiner goldenen Seite. Und das höchstwahrscheinlich zum letzten Mal in diesem Jahr. Schuld an unserem Stau scheint eine Ampel auf der Durchfahrtsstraße zu sein, denn sobald wir diese passiert haben, kommen wir sehr gut voran. Wir beschließen, trotz der Meldung der Kölner Truppe zum Treffpunkt – dem Wanderparkplatz „Grenzweg“ – zu fahren und siehe da: Wir finden eine Lücke, in die sowohl unsere Nelli als auch ein zweites Auto passen.