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Die Extraschicht 2018 und der Abschied von der Kohle

Die Extraschicht 2018 unterscheidet sich für mich in einigen Dingen von den beiden Extraschichten, die ich bisher besucht habe: Normalerweise fahre ich mit meiner Bloggerkollegin Janett in den Pott, in diesem Jahr begleitet mich mein Mann. Normalerweise regnet es, in diesem Jahr scheint die Sonne aus allen Knopflöchern. Normalerweise entscheide ich mich für eine Stadt, in der ich die Spielorte besuche, in diesem Jahr geht es für mich quer durch den Pott. Das ist einem ganz besonderen Programmpunkt geschuldet: Wir dürfen an einer der letzten Grubenfahrten in das Bergwerk Prosper-Haniel teilnehmen. Auch das letzte noch aktive Steinkohlen-Bergwerk im Ruhrpott wird Ende 2018 geschlossen und somit heißt es dann „Schicht im (deutschen) Schacht“. Dem Abschied von der Kohle widmet sich auch die diesjährige Extraschicht, u.a. mit den Grubenfahrten. Startpunkt ist das Kreativ.Quartier Lohberg in Dinslaken, das recht weit ab vom Schuss liegt und es normalerweise wohl nicht auf meine Spielortwunschliste geschafft hätte.

Luftschiff Aéroflorale II zu Gast in Lüttich

Lange war nicht klar, wann und wo genau das Luftschiff Aéroflorale II in Lüttich landen würde, doch seit Donnerstag kann die 15 Meter hohe Flugmaschine auf dem Espace Tivoli bestaunt werden. Die 15-köpfige Crew nutzt den Zwischenstopp in der wallonischen Stadt, um Einwohnern und Touristen die einzigartige Antriebstechnik – Phytovoltaik – vorzustellen. Einzelne Forschungsstationen ermöglichen einen Einblick in den wissenschaftlichen Alltag rund um die Energieproduktionsfähigkeit unterschiedlicher Pflanzen. Sicherlich wird die Crew in den nächsten Tagen auch in Lüttich und im Umland nach Pflanzen Ausschau halten, die für den Antrieb des Luftschiffs geeignet sind. Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid und euch die Aéroflorale II ansehen wollt, dann kann ich euch zum einen sagen, dass die Wissenschaftscrew mit ihrem Luftschiff höchstwahrscheinlich am Sonntag wieder aufbrechen wird. Zum anderen kann ich euch hier ein paar Tipps für euren Besuch der wallonischen Stadt geben.

Hinter Gittern beim TeamEscape in Aachen

Wir sind dabei! Puh, bei diesen Worten fällt mir ein Stein vom Herzen. Es steht mal wieder ein Besuch beim TeamEscape in Aachen an und für Die Zelle müssen wir vier bis sechs Spieler sein. Die vierte Mitspielerin fällt krankheitsbedingt leider kurzfristig aus und in den letzten Stunde habe ich fieberhaft nach Ersatz gesucht. Dank einer Kollegin und ihres Mannes steht dem Besuch des Escaperooms jetzt nichts mehr im Wege und die Vorfreude steigt. Warum wir unbedingt mindestens vier Spieler sein müssen, wird während der Einweisung durch unseren Spielmaster klar: Anders als bei den Räumen, die ich bisher gespielt habe, müssen wir uns hier noch einmal aufteilen, denn wir wollen herausfinden, wie die Insassen der Zellen 5 und 6 ausbrechen konnten.

One Night in Paris – Flucht aus einem Escaperoom in Aachen

Es ist kurz vor halb drei nachmittags als mein Mann und ich an einem Samstag „The house of unwritten tales (THOUT)“ im Aachener Citycenter betreten. THOUT ist einer von zahlreichen neuen Escaperooms in Aachen und wir dürfen den Raum „One Night in Paris“ testen. Wir werden freundlich begrüßt und gebeten, unsere Jacken an der Garderobe aufzuhängen. Hier begegnen wir das erste Mal den vielen liebevollen Kniffen in den Räumlichkeiten von THOUT und auch beim Gang auf die Toilette stehen die Gäste vor einer kleinen Herausforderung. Mehr wird an dieser Stelle aber nicht verraten… Kurze Zeit später gesellen sich Yvi und ihre bessere Hälfte zu uns. Es kann also los gehen.

Auch als Öcher kann man schon mal planlos in Aachen sein

Eine Rätseltour? Und dann auch noch in Aachen? Das kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen! Zur verabredeten Zeit stehe ich an der Rotunde des Elisenbrunnens und halte Ausschau nach weiteren Rätselfreunden. Nach und nach trudeln sie ein und auch die Autoren der beiden Aachener Rätseltouren sowie Jonas und Sophie von planlos.in gesellen sich zu uns. Da zwei der angemeldeten Teilnehmer tatsächlich etwas planlos zu sein scheinen und nicht auftauchen, können wir nur eine Gruppe bilden und der angedachte Wettbewerbsfaktor bleibt auf der Strecke. Aber auch so wird es sicherlich spannend auf unserer Tour durch Aachen. Fix lesen wir uns die Geschichte der Tour durch und überfliegen die Spielanleitung. Unser Teamleiter wird durch Jonas registriert und schwups landet die erste SMS von Alkuin auf seinem Smartphone.