Alle Artikel in: Gedankliches

Gut zu wissen – Ein kleiner Bahamas-Guide

Auch wenn ich recht oft reise und mich auf jede einzelne Reise, sei sie noch so kurz, freue, war meine letzte etwas ganz besonderes: Es ging für zwei Wochen auf die Bahamas. Die Planungen haben etwas mehr Zeit in Anspruch genommen als für eine Städtetour innerhalb Europas und die Vorfreude war auch irgendwie größer. Hinzu kam, dass ich niemanden kenne, der schon einmal auf den Bahamas war und auch im Reisebüro sagte man uns, dass wir uns da ein eher ungewöhnliches Ziel rausgesucht haben. Die Bahamas sind kein typisches Reiseziel für Europäer, sondern für Amerikaner. Es war also von Anfang an klar, dass diese Reise anders werden würde. Natürlich haben wir uns im Vorfeld durch einen Reiseführer und unterschiedliche Websites und Blogs gelesen, doch vieles lernten wir dann erst vor Ort. Lange Rede, kurzer Sinn: Aufgrund unserer Erfahrungen habe ich mir überlegt, einen kleinen Bahamas-Guide zu erstellen.

One Night in Paris – Flucht aus einem Escaperoom in Aachen

Es ist kurz vor halb drei nachmittags als mein Mann und ich an einem Samstag „The house of unwritten tales (THOUT)“ im Aachener Citycenter betreten. THOUT ist einer von zahlreichen neuen Escaperooms in Aachen und wir dürfen den Raum „One Night in Paris“ testen. Wir werden freundlich begrüßt und gebeten, unsere Jacken an der Garderobe aufzuhängen. Hier begegnen wir das erste Mal den vielen liebevollen Kniffen in den Räumlichkeiten von THOUT und auch beim Gang auf die Toilette stehen die Gäste vor einer kleinen Herausforderung. Mehr wird an dieser Stelle aber nicht verraten… Kurze Zeit später gesellen sich Yvi und ihre bessere Hälfte zu uns. Es kann also los gehen.

Warum ich im Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven plötzlich seekrank wurde

Gespannt stehe ich mit meinem Boarding-Pass und einigen weiteren Besuchern im ersten Raum des Deutschen Auswandererhauses Bremerhaven. Noch lauschen wir der Stimme aus dem Off, die uns die wichtigsten Fakten über Bremerhaven als Auswandererort schildert. Was sich wohl hinter der gegenüberliegenden Tür verbirgt? Kaum habe ich den Gedanken beendet, verhallen die letzten Worte der Stimme aus dem Off und die Tür öffnet sich. Die Museumsbesucher schieben sich im Pulk nach draußen und ich folge Ihnen eine dunkle Holztreppe hinauf in eine andere, längst vergangene Zeit. Die Szene, in die ich nun eintauche, zieht mich sofort in ihren Bann und auch den anderen Besuchern scheint es so zu gehen. Die Gespräche verstummen, die Bewegungen werden langsamer, fast andächtig.

Gänsehautmomente im Deutschen Fußballmuseum Dortmund

Wenn Janett und ich uns zur Extraschicht treffen, dann suchen wir uns im Vorfeld eine Stadt im Ruhrgebiet heraus und stellen uns nicht nur ein Extraschichtprogramm zusammen sondern gehen bereits tagsüber auf Entdeckungstour. In diesem Jahr hatten wir uns für Dortmund und das Deutsche Fußballmuseum entschieden. Das passte nicht nur zur aktuell laufenden Fußball-EM sondern auch zum sehr nassen Wetter. Zum Glück ist es nur ein Katzensprung vom Dortmunder Hauptbahnhof zum Museum und so können wir dem Regen schnell entkommen. Jacken, Rucksäcke und Schirme verstauen wir in den Schließfächern und schon stürzen wir uns ins Fußballabenteuer.

Einfach mal in die Luft gehen – Bodyflying in Hückelhoven

„Sie haben Ihr Ziel erreicht!“ Diese Info hätten wir gar nicht benötigt, denn der schwarze Flugzeugrumpf auf dem Parkplatz der Air-Power-Arena in Hückelhoven ist nicht zu übersehen und weist eindeutig darauf hin, dass hier geflogen wird. Niemals würde ich aus einem Flugzeug springen und an einem Fallschirm nach unten gleiten. Doch als mein Freund mich irgendwann mal gefragt hat, ob ich nicht mal Bodyflying ausprobieren würde, muss ich wohl ja gesagt haben, denn er schenkte mir einen entsprechenden Gutschein. Während ich aus dem Auto steige ist mir allerdings schon etwas mulmig zu Mute. Ich mag es einfach nicht, wenn ich nicht weiß, was auf mich zukommt. Jetzt bin ich aber schließlich hier und es war ein Geschenk. Also rein ins Gebäude.