Alle Artikel mit dem Schlagwort: Nachbarländer

Eine Schlemmertour durch Lüttich

Kaum habe ich mich in den weichen Sitz des Thalys fallen lassen und ein paar erste Worte mit meinen Mitreisenden gewechselt, kommen wir auch schon an unserem Ziel an. Lüttich ist tatsächlich nur einen Katzensprung von Aachen entfernt; 20 Minuten braucht der Thalys für die Strecke. Da wir in der ersten Klasse reisen, ist ein Frühstück inklusive. Meine Mitreisenden sind bereits in Köln eingestiegen und haben etwa eine Stunde Zeit, ihr Frühstück zu genießen. Ich trinke nur schnell einen Tee. Dann heißt es auch schon „Raus aus dem Zug!“. Während der Thalys wieder losfährt und seine Reise über Brüssel nach Paris fortsetzt, bestaunen wir erst einmal den Lütticher Bahnhof. Einige meiner Mitreisenden und ich kennen die Stadt und ihren Bahnhof zwar schon, doch begeistern können wir uns trotzdem immer wieder für diese außergewöhnliche Architektur.

Länderhopping auf der zweiten Etappe des Eifelsteigs

Da wir die erste Etappe des Eifelsteigs in entgegengesetzter Richtung gelaufen sind, kennen wir Roetgen bereits als Startpunkt für die Etappenwanderungen durch die Eifel. Dieses Mal geht es jedoch nicht zurück nach Aachen. Stattdessen schlagen wir den Weg Richtung Monschau ein. Die kleine Stadt mit den hübschen Fachwerkhäusern ist nämlich das Ziel der zweiten Etappe. Gegen Mittag steigen wir an der Haltestelle Roetgen Wanderstation/Bahnhof aus dem Bus und folgen der Eifelsteig-Beschilderung raus aus Roetgen.

Auf Stippvisite in Dänemarks Hauptstadt – Kopenhagen im Schnelldurchlauf

Aufgrund unserer Flugannullierung am späten Samstagnachmittag schrumpfte unser Kurzurlaub in Kopenhagen auf 1,5 Tage zusammen. Immerhin hatten wir Glück im Unglück und konnten alternativ direkt am Sonntagmorgen einen der ersten Flieger in Düsseldorf über Frankfurt nach Kopenhagen nehmen. Die Nacht verbrachten wir im Flughafenhotel und machten einfach das Beste aus unserer Situation; ändern konnten wir eh nichts. Am Sonntag ging dann auch alles glatt – gegen halb zwölf mittags bezogen wir unser Hotelzimmer in Dänemark und konnten endlich zur Stadterkundung starten. Alles in allem haben wir also einen knappen halben Tag verloren, doch in der kurzen Zeit, die uns in Kopenhagen blieb, haben wir unglaublich viel sehen und erleben können, ohne dass es in Stress ausartete.

Go West – Stempel Nummer zwei für den Zipfelpass gabs im Selfkant

Mit mir und der Welt zufrieden nehme ich einen Schluck aus dem Stubbi und richte meinen Blick gen Sternenhimmel. Vor ein paar Minuten habe ich der ISS vorerst das letzte Mal dabei zugesehen, wie sie Deutschland überflogen hat. Hier auf dem Land ist die Lichtverschmutzung nicht so hoch wie bei uns in Aachen und direkt hinter dem B&B, in dem wir nächtigen, haben wir Dank der angrenzenden Felder freie Sicht auf den Himmel, perfekte Bedingungen zum Sternegucken also. Und ruhig ist es hier – herrlich. Das Dorf Millen im Selfkant hat nur ca. 325 Einwohner und zwei von ihnen betreiben mit ganz viel Liebe zum Detail und Herzblut das B&B Millen. Mein Mann und ich wohnen in dem kleinen Doppelzimmer links vom Scheunentor, rechts davon nächtigt an diesem Wochenende ein niederländisches Pärchen. Auch unsere Vermieter sind Niederländer und während unseres Wochenendes im westlichsten Zipfel der Republik haben wir oft das Gefühl, gar nicht in Deutschland zu sein. Da kommt richtig Urlaubsstimmung auf.

Das erste Mal in der Schweiz, das erste Mal in Zürich

Die letzten beiden Tage hat es in Zürich fast ununterbrochen geregnet, doch als ich heute früh die Vorhänge in meinem Hotelzimmer beiseite schiebe, lacht mich wie vorhergesagt die Sonne an. Ein richtig toller Sommertag wartet auf mich und den werde ich ausnutzen, um die Stadt ein wenig kennen zu lernen. Nach dem Frühstück laufe ich die wenigen Schritte bis zum Bahnhof Selnau und kaufe mir ein Ticket zum Preis von 8,80 CHF für eine Fahrt auf den Uetliberg – Zürichs Hausberg. Noch ist es im unterirdischen Bahnhof recht leer und das erhoffe ich mir aufgrund der noch frühen Uhrzeit auch vom Uetliberg.