Alle Artikel mit dem Schlagwort: Aussichtsplattform

Ich habe mich von Dresden um den Finger wickeln lassen

Während mein Mann unseren Mietwagen abholt, sitze ich in der Hotel-Lobby und starre durch die großen Fenster nach draußen in den Regen. Auch wenn ich mich auf unser nächstes Reiseziel Görlitz freue, fällt mir der Abschied von Dresden schwer. Hinter uns liegen zwei richtig tolle Tage in Sachsens wunderschöner Hauptstadt. Ich kann nicht sagen, woran genau es liegt – am traumhaften Wetter, an den kulinarischen Köstlichkeiten oder daran, endlich mal wieder zu reisen und für ein paar Tage unbeschwert durchs Leben zu laufen – aber ich habe mich in Dresden verliebt. Mein letzter Besuch liegt lange zurück; die Frauenkirche war damals noch eingerüstet. Es wurde also höchste Zeit und hat sich mehr als gelohnt. Dass es ausgerechnet kurz vor unserer Abfahrt zu regnen beginnt, macht den Abschied um einiges leichter. Ihr ahnt es: Ich kann euch einen Kurztrip nach Dresden definitiv empfehlen und zeige euch jetzt mal, warum.

Die vierte Etappe des Malerwegs – Eine echte Herausforderung in wunderschöner Kulisse

Als wir am frühen Morgen auf dem Wanderparkplatz am Ortseingang Altendorf aus dem Auto steigen und unsere Rucksäcke schultern, ist es noch angenehm kühl. Ich atme die frische Luft ein, blicke in den blauen Himmel und bin mir sicher, dass auch heute wieder ein heißer Sommertag bevorsteht. Doch wir lassen uns trotz der zu erwartenden hohen Temperaturen nicht davon abbringen, heute die als anspruchsvoll geltende Etappe 4 des Malerwegs durch die Sächsische Schweiz entlang zu wandern. Im Gegenteil: Ich freue mich schon riesig darauf, die Felsen des Elbsandsteingebirges endlich einmal mit eigenen Augen zu sehen und teilweise auch auf ihnen herumzukraxeln. Außerdem werden wir die meiste Zeit durch waldiges Gebiet laufen und dürfen den Schatten der Bäume genießen. Die Wanderschuhe sind geschnürt, die Gurte der Rucksäcke festgezurrt und die Route auf dem Smartphone geöffnet. Es kann losgehen!

Die alte Hansestadt Lemgo und ihr außergewöhnlicher Künstler

Werbung – Bezahlte Recherchereise Gemeinsam mit Sinya Nielsen lausche ich den Erzählungen von Werner Kuloge, während mein Blick über den Stadtplan von Lemgo huscht, der vor uns an der Häuserwand hängt. Vor wenigen Minuten haben Sinya und ich uns mit Werner am Fluss Bega getroffen und über eine Brücke Lemgos Altstadt betreten. Jetzt gibt es ersteinmal einen kurzen Überblick über die alte Hansestadt, deren Entstehung uns Werner anhand des Stadtplans erläutert. Plötzlich bleibt mein Blick an einer der Nummern in der Legende hängen und bevor wir unseren Rundgang starten, muss ich meine Frage hierzu loswerden: „Was ist denn das Planetenhaus?“ Werner verspricht, mir das alte Haus mit der astronomischen Verzierung später zu zeigen. Super, dann kanns ja losgehen.

Die Externsteine – Faszinierende Felsformationen im Teutoburger Wald

Werbung – Bezahlte Recherchereise Gemeinsam mit Eugen Diner, Leiter des Waldhotels Bärenstein, spaziere ich bei allerbestem Wanderwetter durch den Teutoburger Wald. Vom Hotel bis zu unserem Ziel, den Externsteinen, ist es nicht besonders weit, aber der Weg ist uneben und gespickt mit vielen Wurzeln und Steinen – typischer Waldboden halt. Da direkt im Anschluss ein Museumsbesuch auf meiner Agenda steht, habe ich mich gegen meine Wanderstiefel entschieden. Jetzt merke ich jede Unebenheit durch die dünnen Sohlen meiner Sneakers. Doch das kann mir meine gute Laune und meine Vorfreude auf den Besuch der Externsteine nicht verderben.

Ein Mädelswochenende mit Kultur und Kulinarik in Antwerpen

Ich hatte schon oft gehört, dass der Hauptbahnhof von Antwerpen etwas ganz Besonderes sein soll und auch die Fotos, die ich bisher gesehen hatte, bestätigten das immer wieder. Doch jetzt fahre ich live und in Farbe selbst die Rolltreppe vom zweiten Untergeschoss nach oben Richtung Bahnhofshalle. Bei all dem Gucken und Staunen darf ich bloß nicht vergessen, auf das Ende der Rolltreppe zu achten. Doch auch hier gibt es eine Besonderheit, die meine Aufmerksamkeit – lange bevor ich über das obere Ende stolpern könnte – von der Architektur auf die Rolltreppe zieht: Aus der Treppe wird plötzlich ein ebenes Laufband, aus dem kurze Zeit später wieder eine Treppe wird. Verrückt! Meine beste Freundin und ich grinsen uns an. Das wird ganz bestimmt ein tolles Mädelswochenende in Antwerpen.