Alle Artikel mit dem Schlagwort: Regionales

Mein Aufenthalt auf der IBIS Styles und ein Ausflug auf den Planeten Bremen

Sternzeit 81296,33; persönliches Logbuch von Lieutenant Jessi Vor Kurzem habe ich mich mit drei weiteren Kameraden auf einen Außeneinsatz begeben. Ziel war es, den Planeten Bremen zu erkunden. Am Donnerstagabend haben wir uns hierfür zunächst auf das Raumschiff IBIS Styles gebaemt. Die Transporterkabinen waren etwas eng, doch wir sind alle vier vollständig am Ziel angekommen. Die Crew des Hotelschiffs hat uns herzlich empfangen und bat uns, mit dem Turbolift auf Deck vier zu fahren, wo unsere Gästequartiere in Sektion 034186 lagen. Sie waren geräumig, zweckmäßig und gleichzeitig gemütlich. Wir fühlten uns sofort wohl, verließen das Schiff aber noch einmal für eine erste Erkundung.

Vom Malt of Kail zum Tempel der Götter – Die Wünschelroute zum Thema Whiskey, Wein und Schokolade

Während Petra Richard und Manfred Rausch unsere Truppe begrüßen, tippeln einige meiner Mitwanderer von einem Fuß auf den anderen. Es ist kalt und vom angekündigten Sonnenschein ist bisher nichts zu sehen – höchste Zeit also, dass wir unsere Wanderung starten und in Bewegung kommen. Kurz darauf setzt sich unsere Gruppe in Bewegung und folgt den beiden Guides zunächst durch die Straßen von Treis-Karden und schließlich durch den Weinberg Richtung Wald. Der Nebel hängt tief und hüllt die Mosel, den kleinen Ort, die Weinreben und alles andere in einen weißen Schleier. Obwohl ich grundsätzlich ein großer Fan von Sonnenschein bin, hat auch dieser Anblick durchaus seinen Reiz. Wenn es nur nicht so kalt wäre…

Unterwegs auf der Wünschelroute „Wenn die Nebel tanzen“ – Wandern, Wein und wunderschöne Ausblicke

„Wenn Sie nach draußen gehen, holen Sie sich bitte eines dieser Bänder ab und nehmen sich ein Glas“, fordert uns Albrecht Gietzen – Winzer und Ortsbürgermeister von Hatzenport – auf und demonstriert, wie wir das Weinglas in die lederne Halterung einhängen sollen. Eben habe ich noch mit 19 weiteren Bloggern gemütlich im Winzerhof Gietzen bei Traubensaft, Rieslingsuppe und Mosel-Tapas zusammengesessen und jetzt stehe ich mit einem um meinen Hals hängenden Weinglas auf dem wunderschönen Hof des Weinguts. Gleich starten wir zu unserer ersten Wanderung an diesem Wochenende. Sie trägt den hübschen Namen „Wenn die Nebel tanzen“ und ist Teil der Aktion „Wünschelrouten – Geführte Herbst-Wandertouren rund um Wein & Kulinarik“. Auch ein paar Hotelgäste des Winzerhofs stoßen zu uns und schon stratzt Albrecht Gietzen mit großen Schritten los.

Go West – Stempel Nummer zwei für den Zipfelpass gabs im Selfkant

Mit mir und der Welt zufrieden nehme ich einen Schluck aus dem Stubbi und richte meinen Blick gen Sternenhimmel. Vor ein paar Minuten habe ich der ISS vorerst das letzte Mal dabei zugesehen, wie sie Deutschland überflogen hat. Hier auf dem Land ist die Lichtverschmutzung nicht so hoch wie bei uns in Aachen und direkt hinter dem B&B, in dem wir nächtigen, haben wir Dank der angrenzenden Felder freie Sicht auf den Himmel, perfekte Bedingungen zum Sternegucken also. Und ruhig ist es hier – herrlich. Das Dorf Millen im Selfkant hat nur ca. 325 Einwohner und zwei von ihnen betreiben mit ganz viel Liebe zum Detail und Herzblut das B&B Millen. Mein Mann und ich wohnen in dem kleinen Doppelzimmer links vom Scheunentor, rechts davon nächtigt an diesem Wochenende ein niederländisches Pärchen. Auch unsere Vermieter sind Niederländer und während unseres Wochenendes im westlichsten Zipfel der Republik haben wir oft das Gefühl, gar nicht in Deutschland zu sein. Da kommt richtig Urlaubsstimmung auf.

Eleuthera – Ein Stückchen Land zwischen dem Atlantik und der Karibischen See

Voll konzentriert lenkt mein Mann unseren Leihwagen am Flughafen North Eleuthera vorbei und durch die Straßen des kleinen Ortes bis auf den Queen’s Highway, der vom Norden bis in den Süden der langgezogenen, schmalen Insel führt. Auf den Bahamas herrscht Linksverkehr und unser Leihwagen ist folglich ein Rechtslenker. Für uns ist das eine Premiere, doch da wir heute fast ausschließlich der eben schon erwähnten Hauptstraße folgen werden und auf Eleuthera nur sehr wenig Verkehr herrscht, hat mein Mann schnell den Bogen raus und bringt uns sicher durch den Tag. Das Auto haben wir gestern über die Rezeption unseres Hotels auf Harbour Island telefonisch buchen lassen, sind heute nach dem Frühstück mit dem Wassertaxi nach Eleuthera übergesetzt und dort vom Autovermieter in Empfang genommen worden. Und jetzt sitzen wir in einem Auto, das vermutlich aus Japan importiert wurde und beim Starten des Motors japanisch mit uns spricht.