Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schloss

Attendorn? Gibts denn da was zu sehen?

Als mich diese Frage während meines letzten Sauerland-Trips per Twitter erreicht, lautet meine Antwort: Oja, eine ganze Menge! Hier kann man nicht nur einen Blick in die regionale Käserei werfen, durch die bekannte Atta-Höhle laufen und den Geschichten von de Karl lauschen. Nein, Attendorn und Umgebung haben noch viel mehr zu bieten. Mein Sauerland-Wochenende ist vollgepackt mit spannenden Erlebnissen. Langeweile? Auf gar keinen Fall! Ich stelle euch heute das Südsauerlandmuseum vor, verrate euch, wo ihr im Sauerland Pyramiden findet und nehme euch mit zu zwei tollen Ausblicken.

Saarbrücken hat so einiges zu erzählen – Die Geschichten der saarländischen Hauptstadt

Unser Stadtführer kommt ursprünglich gar nicht aus dem Saarland, sondern aus Ostfriesland. Laut eigener Aussage ist er außerdem gut ausgeschlafen, schließlich war er jahrelang im öffentlichen Dienst tätig. Meiner Meinung nach ist er vor allem gesprächig und witzig – beste Voraussetzungen für eine interessante, kurzweilige Stadtführung. Wir beginnen im Saarbrücker Rathaus, das dank glücklicher Umstände den Krieg überstanden hat und somit im Originalzustand erhalten ist. Ganzer Stolz des Hauses ist der Festsaal mit seinen bunten Fenstern und den historischen Malereien an den Wänden. Hier erfahre ich auch, dass Honecker ursprünglich ein Saarländer war. Ob das auch die Ostampelmännchen erklärt, die ich hier und da entdecke?

Darf ich bitten? – Der Tanz der Schmetterlinge in Schloss Sayn

Schon während unseres Besuchs in Wien hatte mir meine Reisebegleiterin versichert, dass es in Sayn einen Schmetterlingsgarten gäbe, der den in der österreichischen Hauptstadt in den Schatten stellen würde. Ihre Schwärmereien haben mich neugierig gemacht. Heute werde ich mich selbst davon überzeugen, wie groß der Schatten wohl ist, von dem das Wiener Schmetterlingshaus verschluckt wird. Es ist noch früher Vormittag und der Parkplatz am Schloss Sayn entsprechend leer. Auch in der Halle selbst halten sich nur wenige Zweibeiner auf. Dafür begegnen wir sofort einer ganzen Schar Schmetterlinge. Ein kleineres Exemplar der bunten Falter gesellt sich sogar eine ganze Weile zu uns.

Endlich wieder in Wien! – Neues entdecken

Auch wenn ich schon so oft in Wien war und mich dieses Mal wirklich fast heimisch fühle, gibt es doch noch so vieles zu entdecken. Da wäre natürlich zum einen der siebte Bezirk, der sich gleich hinter dem Museumsquartier Richtung Westen erstreckt und für ein paar Tage auch zu „meinem“ Stadtteil wird, schließlich befindet sich hier unsere Ferienwohnung. Aber auch an den Orten, an denen ich mich bereits das ein oder andere Mal aufgehalten habe, warten Überraschungen auf mich. Das können Details an alten Häusern sein, ebenso wie ganz neue Gebäude, die es bei meinem letzten Besuch noch nicht gab. Und auch die zahlreichen Sehenswürdigkeiten sind mir durchaus nicht alle bis in den letzten Winkel bekannt.

Endlich wieder in Wien! – Liebgewonnenes wiedersehen

Spätestens wenn der markante Tower von Schwechat unter mir auftaucht macht mein Herz vor Freude einen riesigen Hüpfer. Denn genau dann steht die Landung in meiner absoluten Lieblingsstadt Wien kurz bevor. In den letzten Tagen durfte ich nicht nur zum fünften Mal all die schönen und liebgewonnenen Orte sehen sondern mich auch ein kleines bisschen wie eine Einheimische fühlen. Das lag nicht nur an meiner Aufgabe, einer lieben Freundin die Stadt zu zeigen, denn zu dem „mitten-drin-statt-nur-dabei-Gefühl“ hat auch unsere hübsche Altbauwohnung im siebten Bezirk beigetragen.