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Endlich wieder in Wien! – Liebgewonnenes wiedersehen

Spätestens wenn der markante Tower von Schwechat unter mir auftaucht macht mein Herz vor Freude einen riesigen Hüpfer. Denn genau dann steht die Landung in meiner absoluten Lieblingsstadt Wien kurz bevor. In den letzten Tagen durfte ich nicht nur zum fünften Mal all die schönen und liebgewonnenen Orte sehen sondern mich auch ein kleines bisschen wie eine Einheimische fühlen. Das lag nicht nur an meiner Aufgabe, einer lieben Freundin die Stadt zu zeigen, denn zu dem „mitten-drin-statt-nur-dabei-Gefühl“ hat auch unsere hübsche Altbauwohnung im siebten Bezirk beigetragen.

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Während ich den weißen Tisch im geräumigen Wohnzimmer decke, springen in der Küche bereits die Frühstückseier im kochenden Wasser umher. Im Ofen nehmen die Brötchen, die wir am Abend vorher im Supermarkt um die Ecke gekauft haben, langsam Farbe an. Noch schnell Teewasser kochen und fertig ist das perfekte Urlaubsfrühstück, das wir ganz in Ruhe und nur zu zweit statt in einem überfüllten Frühstücksraum eines Hotels genießen.

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Unsere Nachbarn sind schon längst auf den Beinen und auch die Geschäfte in unserer Straße öffnen ihre Pforten als wir kurze Zeit später die schwere Haustür des Altbaus öffnen und in den Wiener Alltag treten. An der nächsten Straßenecke rast die Tram an uns vorbei, doch wir entscheiden uns, zu laufen. Der Himmel ist zwar bedeckt, die Temperatur jedoch angenehm und das Stadtzentrum nicht weit.

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Ich führe meine Freundin über das Museumsquartier an der erhabenen Hofburg vorbei. Während uns von rechts der gewohnte Pferdegeruch aus der Hofreitschule entgegenkommt, schauen wir links auf den verbarrikadierten Eingang zum Sissimuseum. Es scheint renoviert zu werden. Fast wie von selbst navigiere ich uns durch die Wiener Fußgängerzonen bis zum Stephansdom, wo gerade eine Messe abgehalten wird.

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Zum Mittag gönnen wir uns ein Stück Sachertorte und ich muss feststellen, dass ich – bis auf ein Mal im Sommer – immer im gleichen Raum des Café Sacher gesessen habe. Es ist schön, wieder auf der plüschigen Bank zu sitzen, die anderen Gäste zu beobachten und ein Stück Torte zu genießen. Natürlich darf auch das Füttern der Eichhörnchen im Garten von Schloss Schönbrunn nicht fehlen. Das steht für mich jedes Mal genauso fix auf der Agenda wie das Stück Sachertorte.

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Als wir mit der Tram den Ring entlangzuckeln sehe ich Parlament, Rathaus und Co wieder. Manchmal werde ich gefragt, ob es nicht langweilig sei, so oft in ein und dieselbe Stadt zu fahren. Nein, langweilig ist es nicht. Im Gegenteil: Es ist, als würde ich eine alte Bekannte wiedertreffen und mit ihr über vergangene Zeiten plaudern.

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Abends zieht es uns dann wieder in den siebten Bezirk – in „unseren“ Stadtteil. Für ein gemütliches Abendessen auf dem breiten Sofa im Wohnzimmer haben wir uns auf dem Naschmarkt mit frischen Oliven und Krabbensalat eingedeckt. Den Abend lassen wir anschließend bei einem Bierchen in einem Club, den wir zufällig entdecken, ausklingen.

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Am nächsten Tag steuern wir für das Abendessen das Bohème an. Hier kommen nicht nur Leckermäuler sondern auch Freunde der klassischen Musik auf ihre Kosten. Wir empfehlen einen Tisch möglichst in der Nähe der Küche, denn die Gespräche zwischen Küchenpersonal und Kellnern tragen durchaus zu unserer Erheiterung bei. Gute zwei Stunden und vorzügliche drei Gänge später kugeln wir satt und zufrieden die wenigen Meter in unsere Wohnung zurück und schlafen auf der Couch vor dem Fernseher ein; eben genauso wie zu Hause. Eine Ferienwohnung ist schon was feines!

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Vielen Dank an HomeAway und Wien Tourismus, die meine fünfte Reise nach Wien unterstützt haben. Meine Begeisterung für diese Stadt ist hierdurch nicht beeinflusst worden und war bereits vor dieser Reise vorhanden.

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