Alle Artikel mit dem Schlagwort: Event

Vom Malt of Kail zum Tempel der Götter – Die Wünschelroute zum Thema Whiskey, Wein und Schokolade

Während Petra Richard und Manfred Rausch unsere Truppe begrüßen, tippeln einige meiner Mitwanderer von einem Fuß auf den anderen. Es ist kalt und vom angekündigten Sonnenschein ist bisher nichts zu sehen – höchste Zeit also, dass wir unsere Wanderung starten und in Bewegung kommen. Kurz darauf setzt sich unsere Gruppe in Bewegung und folgt den beiden Guides zunächst durch die Straßen von Treis-Karden und schließlich durch den Weinberg Richtung Wald. Der Nebel hängt tief und hüllt die Mosel, den kleinen Ort, die Weinreben und alles andere in einen weißen Schleier. Obwohl ich grundsätzlich ein großer Fan von Sonnenschein bin, hat auch dieser Anblick durchaus seinen Reiz. Wenn es nur nicht so kalt wäre…

Unterwegs auf der Wünschelroute „Wenn die Nebel tanzen“ – Wandern, Wein und wunderschöne Ausblicke

„Wenn Sie nach draußen gehen, holen Sie sich bitte eines dieser Bänder ab und nehmen sich ein Glas“, fordert uns Albrecht Gietzen – Winzer und Ortsbürgermeister von Hatzenport – auf und demonstriert, wie wir das Weinglas in die lederne Halterung einhängen sollen. Eben habe ich noch mit 19 weiteren Bloggern gemütlich im Winzerhof Gietzen bei Traubensaft, Rieslingsuppe und Mosel-Tapas zusammengesessen und jetzt stehe ich mit einem um meinen Hals hängenden Weinglas auf dem wunderschönen Hof des Weinguts. Gleich starten wir zu unserer ersten Wanderung an diesem Wochenende. Sie trägt den hübschen Namen „Wenn die Nebel tanzen“ und ist Teil der Aktion „Wünschelrouten – Geführte Herbst-Wandertouren rund um Wein & Kulinarik“. Auch ein paar Hotelgäste des Winzerhofs stoßen zu uns und schon stratzt Albrecht Gietzen mit großen Schritten los.

Die Extraschicht 2018 und der Abschied von der Kohle

Die Extraschicht 2018 unterscheidet sich für mich in einigen Dingen von den beiden Extraschichten, die ich bisher besucht habe: Normalerweise fahre ich mit meiner Bloggerkollegin Janett in den Pott, in diesem Jahr begleitet mich mein Mann. Normalerweise regnet es, in diesem Jahr scheint die Sonne aus allen Knopflöchern. Normalerweise entscheide ich mich für eine Stadt, in der ich die Spielorte besuche, in diesem Jahr geht es für mich quer durch den Pott. Das ist einem ganz besonderen Programmpunkt geschuldet: Wir dürfen an einer der letzten Grubenfahrten in das Bergwerk Prosper-Haniel teilnehmen. Auch das letzte noch aktive Steinkohlen-Bergwerk im Ruhrpott wird Ende 2018 geschlossen und somit heißt es dann „Schicht im (deutschen) Schacht“. Dem Abschied von der Kohle widmet sich auch die diesjährige Extraschicht, u.a. mit den Grubenfahrten. Startpunkt ist das Kreativ.Quartier Lohberg in Dinslaken, das recht weit ab vom Schuss liegt und es normalerweise wohl nicht auf meine Spielortwunschliste geschafft hätte.

Luftschiff Aéroflorale II zu Gast in Lüttich

Lange war nicht klar, wann und wo genau das Luftschiff Aéroflorale II in Lüttich landen würde, doch seit Donnerstag kann die 15 Meter hohe Flugmaschine auf dem Espace Tivoli bestaunt werden. Die 15-köpfige Crew nutzt den Zwischenstopp in der wallonischen Stadt, um Einwohnern und Touristen die einzigartige Antriebstechnik – Phytovoltaik – vorzustellen. Einzelne Forschungsstationen ermöglichen einen Einblick in den wissenschaftlichen Alltag rund um die Energieproduktionsfähigkeit unterschiedlicher Pflanzen. Sicherlich wird die Crew in den nächsten Tagen auch in Lüttich und im Umland nach Pflanzen Ausschau halten, die für den Antrieb des Luftschiffs geeignet sind. Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid und euch die Aéroflorale II ansehen wollt, dann kann ich euch zum einen sagen, dass die Wissenschaftscrew mit ihrem Luftschiff höchstwahrscheinlich am Sonntag wieder aufbrechen wird. Zum anderen kann ich euch hier ein paar Tipps für euren Besuch der wallonischen Stadt geben.

Hinter Gittern beim TeamEscape in Aachen

Wir sind dabei! Puh, bei diesen Worten fällt mir ein Stein vom Herzen. Es steht mal wieder ein Besuch beim TeamEscape in Aachen an und für Die Zelle müssen wir vier bis sechs Spieler sein. Die vierte Mitspielerin fällt krankheitsbedingt leider kurzfristig aus und in den letzten Stunde habe ich fieberhaft nach Ersatz gesucht. Dank einer Kollegin und ihres Mannes steht dem Besuch des Escaperooms jetzt nichts mehr im Wege und die Vorfreude steigt. Warum wir unbedingt mindestens vier Spieler sein müssen, wird während der Einweisung durch unseren Spielmaster klar: Anders als bei den Räumen, die ich bisher gespielt habe, müssen wir uns hier noch einmal aufteilen, denn wir wollen herausfinden, wie die Insassen der Zellen 5 und 6 ausbrechen konnten.