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Länderhopping auf der zweiten Etappe des Eifelsteigs

Da wir die erste Etappe des Eifelsteigs in entgegengesetzter Richtung gelaufen sind, kennen wir Roetgen bereits als Startpunkt für die Etappenwanderungen durch die Eifel. Dieses Mal geht es jedoch nicht zurück nach Aachen. Stattdessen schlagen wir den Weg Richtung Monschau ein. Die kleine Stadt mit den hübschen Fachwerkhäusern ist nämlich das Ziel der zweiten Etappe. Gegen Mittag steigen wir an der Haltestelle Roetgen Wanderstation/Bahnhof aus dem Bus und folgen der Eifelsteig-Beschilderung raus aus Roetgen.

Eine Winterwanderung auf der ersten Etappe des Eifelsteigs

Wusstet ihr, dass in Aachen einer von Deutschlands Fernwanderwegen startet? Auf dem 313 Kilometer langen Eifelsteig könnt ihr vom Aachener Stadtteil Kornelimünster auf 15 Etappen bis nach Trier wandern. Die Gesamtstrecke ist dabei recht abwechslungsreich: Zu Beginn ist es noch eher flach, denn bei Aachen befinden wir uns ja im Gebiet der Voreifel. Anschließend geht es sogar ein Stückchen durch Belgien, wo die Landschaft des Hohen Venns so gar nicht an ein Mittelgebirge erinnert. Weitere Etappen führen euch durch das Rurtal, den Nationalpark Eifel sowie die Kalk- und Vulkaneifel. Und nach 313 Kilometern erreicht man die Römerstadt Trier. Ihr findet, das klingt nach einer tollen Wanderung? Das haben wir uns auch gedacht und sind kürzlich die erste Etappe des Eifelsteigs, die von Kornelimünster nach Roetgen führt, gewandert. Da es die Tage zuvor immer mal wieder geschneit hatte, ist es auch prompt eine richtige Winterwanderung geworden. Und ich sage euch, 14 Kilometer können bei beschneiten Wegen ganz schön anstrengend sein.

Vom Malt of Kail zum Tempel der Götter – Die Wünschelroute zum Thema Whiskey, Wein und Schokolade

Während Petra Richard und Manfred Rausch unsere Truppe begrüßen, tippeln einige meiner Mitwanderer von einem Fuß auf den anderen. Es ist kalt und vom angekündigten Sonnenschein ist bisher nichts zu sehen – höchste Zeit also, dass wir unsere Wanderung starten und in Bewegung kommen. Kurz darauf setzt sich unsere Gruppe in Bewegung und folgt den beiden Guides zunächst durch die Straßen von Treis-Karden und schließlich durch den Weinberg Richtung Wald. Der Nebel hängt tief und hüllt die Mosel, den kleinen Ort, die Weinreben und alles andere in einen weißen Schleier. Obwohl ich grundsätzlich ein großer Fan von Sonnenschein bin, hat auch dieser Anblick durchaus seinen Reiz. Wenn es nur nicht so kalt wäre…

Unterwegs auf der Wünschelroute „Wenn die Nebel tanzen“ – Wandern, Wein und wunderschöne Ausblicke

„Wenn Sie nach draußen gehen, holen Sie sich bitte eines dieser Bänder ab und nehmen sich ein Glas“, fordert uns Albrecht Gietzen – Winzer und Ortsbürgermeister von Hatzenport – auf und demonstriert, wie wir das Weinglas in die lederne Halterung einhängen sollen. Eben habe ich noch mit 19 weiteren Bloggern gemütlich im Winzerhof Gietzen bei Traubensaft, Rieslingsuppe und Mosel-Tapas zusammengesessen und jetzt stehe ich mit einem um meinen Hals hängenden Weinglas auf dem wunderschönen Hof des Weinguts. Gleich starten wir zu unserer ersten Wanderung an diesem Wochenende. Sie trägt den hübschen Namen „Wenn die Nebel tanzen“ und ist Teil der Aktion „Wünschelrouten – Geführte Herbst-Wandertouren rund um Wein & Kulinarik“. Auch ein paar Hotelgäste des Winzerhofs stoßen zu uns und schon stratzt Albrecht Gietzen mit großen Schritten los.

Ordensburg, Stausee und einsame Wälder – Eine Rundwanderung in der Eifel

Etwas verwirrt wandern unsere Blicke von der gedruckten Wegbeschreibung zur Karte auf dem Smartphone und in der Wohngegend, in der wir uns befinden, umher. Irgendwie will das alles nicht so ganz zusammen passen. Der Anfang unserer Wanderung war noch ganz einfach: Gestartet sind wir am Wohnmobilhafen in Gemünd, wo wir uns mit unserem Bulli übers Wochenende einquartiert haben, und sind den beschriebenen Wegen bis über die Urft gefolgt. Und jetzt stehen wir hier in einem Wohngebiet und suchen den Eifelsteig. Über die grobe Richtung sind wir uns relativ schnell einig und nach kurzer Zeit geht dann auch die asphaltierte Straße in einen Waldweg über. Ab hier folgen wir jetzt den Markierungen des Eifelsteigs durch das Lassbachtal und hinauf nach Morsbach. Zunächst geht es durch den Wald, der kurz vor der nächsten Ortschaft von Feldern abgelöst wird. Hier pfeift der Wind ganz schön und ich schließe fröstelnd den Reißverschluss meiner Jacke. Insgesamt scheinen wir aber Glück mit dem Wetter zu haben, immerhin bleibt es bisher trocken.