Mit dem Bulli an der Mosel: Koblenz

Hallo ihr Lieben,
seit Samstagabend sind mein Freund und ich wieder aus dem Urlaub zurück. Wir waren mit dem Bulli an der Mosel und haben von Koblenz bis Trier Campingplatz-Hopping betrieben. Steter Begleiter war der Dumont-Reiseführer Mosel. Kann ich sehr empfehlen, auch wenn die Karten nicht immer ganz der aktuellen Lage entsprochen haben. Aber das war wirklich kein großes Problem.

Sonntagabend ging es erst einmal nach Neuwied zu Jana von SonneundWolken und ihrem Freund. Dort durften wir unsere erste Nacht verbringen. Danke noch einmal dafür! 🙂
Montagmorgen starteten wir dann Richtung Mosel und zu unserem ersten Campingplatz in Koblenz. Als wir dort ankamen, staunten wir nicht schlecht, denn so nah hatten wir das Deutsche Eck nicht erwartet. Wir hatten also einen tollen Blick vom Bulli aus auf die Festung Ehrenbreitstein und das Deutsche Eck. Der Campingplatz in Koblenz war der beste auf der ganzen Reise. Er war sehr neu und modern. Hier findet ihr weitere Infos.

 

Am Campingplatz in Koblenz

Blick vom Campingplatz auf die Festung Ehrenbreitstein

Direkt am Campingplatz gibt es eine kleine Personenfähre, mit der man für € 1,- pro Person an das gegenüberliegende Moselufer gelangt. Unser erster Weg führte uns einige wenige Meter weiter zum Deutschen Eck. Vor vielen Jahren war ich schon einmal hier und dieses Mal hat es mir mindestens genauso gut gefallen. Am Deutschen Eck fließt die Mosel in den Rhein. Mittelpunkt ist das riesige Kaiser-Wilhelm-Denkmal, dessen Sockel wir ebenfalls bestiegen haben.

Auf der Personenfähre in Koblenz

Am Deutschen Eck in Koblenz

Deutsches Eck in Koblenz

Blick aufs Deutsche Eck aus dem Denkmal-Sockel heraus

Blick aufs Deutsche Eck
Weiter ging es zur Seilbahn, die für die BuGa im letzten Jahr aufgestellt wurde und im nächsten Jahr wieder abgebaut wird. Für € 8,- pro Person gelangt man zur Festung Ehrenbreitstein und zurück an das Rheinufer. Möchte man die Festung besichtigen, besteht die Möglichkeit, ein Kombiticket zu kaufen. Wir erkundigten uns, welche Gondel die mit dem Glasboden sei und warteten dann geduldig auf die 17. Es war nicht ganz so spektakulär, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber interessant war es auf jeden Fall. Oben angekommen setzten wir uns erst einmal auf eine der riesigen Bänke und genossen die Sonne. Anschließend sind wir an den Festungsmauern entlangspaziert und haben von einer Aussichtsplattform aus Koblenz von oben bewundert.

Seilbahngondel mit Glasboden

In der Seilbahn in Koblenz

Blick von Ehrenbreitstein auf Koblenz
Als uns der Hunger packte, ging es wieder hinab in die Stadt und zum Brauhaus, das uns empfohlen worden war. Wir entschieden uns beide für Schnitzel und Fritten. Mein Freund probierte außerdem das Zischke-Bier, das uns so gut schmeckte, dass wir uns im Supermarkt zwei Flaschen kauften. Wer gerne deftig isst, sollte auf jeden Fall ins Brauhaus gehen. 
Gestärkt ging es in Richtung Jesuitenplatz. Dort befinden sich die Jesuitenkirche und das Rathaus, doch wirklich interessant wird es im Rathaushof. Auf dem Schängelbrunnen steht ein Bengel, der ganz überraschend Wasser auf die Passanten spuckt. Wie man auf dem Foto sehen kann, kommt er dabei recht weit. Also Vorsicht!

Auf dem Jesuitenplatz in Koblenz

Der Schängelbrunnen in Koblenz

Als wir am Kurfürstlichen Schloss angelangten, schritten wir direkt durch dieses hindurch in den kleinen, aber wunderschönen Garten, direkt am Rhein gelegen. Hier setzten wir uns auf eine Bank und genossen wieder die Sonne, die den ganzen Tag aus allen Knopflöchern schien. Weiter ging es am Rhein zurück und dann wieder Richtung Mosel in die Altstadt. Mitten in der Einkaufsstraße, in der Marktstraße/Ecke Altengraben sollte man einmal einen Blick an die dort stehenden Eckhäuser werfen. Die Vier Türme haben mir sehr gut gefallen. Schade nur, dass ich sie im Einkaufsgetümmel fast übersehen hätte.

Vor dem Kurfürstlichen Schloss in Koblenz

Pegelstände des Rheins am Pegelhaus in Koblenz
Vier Türme in Koblenz

Ebenfalls einen Besuch wert ist der Florinsmarkt, der vom Schöffenhaus, dem Kauf- und Danzhaus sowie der Florinskirche umsäumt wird. Ich konnte mich gar nicht satt sehen an den vielen tollen Hausfassaden. Einen genauen Blick sollte man auf die Fratze über der Eingangstür des Mittelrhein-Museums werfen. Sie rollt unermütlich die Augen hin und her. Halbstündlich streckt sie außerdem die Zunge heraus. Das geht natürlich nur, weil sie mit dem Uhrwerk verbunden ist.

Florinskirche in Koblenz

Am Florinsmarkt in Koblenz

Kauf- und Danzhaus in Koblenz

Der Augenroller am Kauf- und Danzhaus
An der Mosel und über die Balduinbrücke ging es dann zurück zum Campingplatz, wo wir uns noch ein wenig in die Sonne setzten und unseren ersten Urlaubstag ausklingen ließen.

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6 comments

  1. Wunderschöne Fotos. Mein letztes Mal in Koblenz ist schon ewig her, aber das Deutsche Eck ist mir sehr gut in Erinnerung geblieben.
    Ach ja, Campen ist doch eine sehr schöne und feine Art, Urlaub zu machen, auf jeden Fall. Meiner Ansicht nach sogar die Beste! Man bekommt so viel zu sehen und hat viel mehr Möglichkeiten auf so einer Tour – wir sind seit Jahren sehr begeisterte Camper!

    LG, Lea

    • Vielen Dank! 🙂
      Ja, so mit einem Bulli ist das eine tolle Sache. Zelten wäre nichts für mich… Aber so mussten wir vorher keine Zimmer reservieren und konnten weiterfahren, wenn uns danach war.

      Liebe Grüße
      Jessi

  2. Aber gerne doch, ihr seid immer willkommen 🙂
    Hach Koblenz ist immer wieder schön! Ich glaub einiges weiß und kenne ich noch nicht mal…
    Ein toller Ausflug und das Wetter ist auch klasse gewesen! Ach ja mit der Kabine 17 sind wir letztes Jahr zur BUGA auch gefahren (ich hatte kurz vorher nochmal mit dem iPhone gegoogelt…fragen war dort nicht, dank der Menschenmassen…)
    Bussi, Jana

    • Ja, Koblenz gefällt mir auch sehr gut!
      Menschenmassen waren jetzt natürlich keine da. Wir konnten in aller Ruhe warten und die paar, die kamen, haben wir vorgelassen. 🙂

      Bussi

    • Ist schon praktisch, so ein Bulli. Macht aber auch viel Ärger und mit 40 über die Autobahn, weil bergig, ist auch nicht so witzig… Aber wir lieben ihn! 🙂

      Liebe Grüße
      Jessi

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