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Wie aus 12 Kilogramm 80 Meter werden – Schauproduktion im Bonscheladen Hamburg

„Das ist er bestimmt!“ freue ich mich, als ich die pink-weiß-gestreifte Markise entdecke. Mein Ziel ist der Bonscheladen in Hamburg Ottensen. Das Schaufenster sieht schon mal vielversprechend aus. In einfachen Holzregalen stehen bunt gefüllte Gläser in Reih und Glied. Es ist zwanzig nach zwei und der kleine Laden ist bereits brechend voll. Kinder drücken sich die Nasen an der Scheibe platt, die den Verkaufsraum vom Produktionstisch trennt. Eine Verkäuferin begrüßt mich mit einem warmen Lächeln. Warm ist es auch im Laden selbst. Ich bin gespannt, denn in wenigen Minuten beginnt die samstägliche Schauproduktion.

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Während Uwe Sponnagel seinen jungen und alten Zuschauern erzählt, dass die Zuckermasse bereits ausreichend gekocht hat und nun auf dem Kühltisch weiterverarbeitet wird, drängen weitere Schaulustige in den Bonscheladen. Die nette Dame hinter der Kasse lässt sich von den Neugierigen nicht stören und wiegt und verpackt und kassiert in aller Seelenruhe. Uwe Sponnagel ist eigentlich Pädagoge, doch seit 2005 wird sein Leben von den bunten Süßigkeiten bestimmt. Gemeinsam mit seiner Frau und den beiden Kindern lernte er das Bonbonmachen in der eigenen Küche. Den vielen Schaulustigen und fleißigen Käufern nach zu urteilen, war der berufliche Tapetenwechsel die richtige Entscheidung.

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Die heiße Zuckermasse wird geknetet und mit Farbe gemischt. „Kirsche und Banane,“ verrät uns Uwe Sponnagel. Und schon steigt mir der süße Kirschduft in die Nase. Während die rote Masse noch weiter geknetet wird, hängt der gelbe Zuckerklumpen an einem Haken an der Wand, wird in die Länge gezogen und immer wieder um den Haken gewickelt und in die Länge gezogen… Bis die Masse plötzlich nicht mehr gelb, sondern weiß ist.

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Hinzu kommt noch eine schwarze Masse und zu dritt stehen die Bonbonmacher nun am Produktionstisch. Sie schneiden und kneten und rollen. Verschiedene Rollen werden ineinander gelegt und immer wieder gerollt, bis auf dem Tisch eine riesige, mehrfarbige Zuckerrolle liegt. Im Verkaufsraum wird gerätselt, welches Muster die drei wohl gerade vor unseren Augen geformt haben. Es könnte ein Gesicht sein, doch wirklich sicher ist sich niemand. „Vor uns liegen jetzt 12kg Bonbon, daraus bekommen wir 80 Meter, was über 7.000 Bonbons ergibt,“ informiert uns Uwe Sponnagel, während er aus dem einen Ende einen dünnen Strang formt.

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Die ersten Bonbons dürfen natürlich die Zuschauer kosten und während die Metallschaufel rumgegeben wird, staunen wir alle nicht schlecht über das Gesicht, mit dem uns die Bonbons angrinsen.

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Bonbonlutschend schaue ich mich im Bonscheladen um, denn ich suche ein Geschenk für meine lieben Leser. Bei der Auswahl an bunten Leckereien ist es gar nicht so einfach, eine Entscheidung zu fällen. Das Los fällt schließlich auf eine Bonschebuddel mit Hamburger Hafenbonsche. Und diese Buddel möchte ich nun unter euch verlosen.

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Bis zum 16.02.2014 könnt ihr mir unter diesem Post einen Kommentar hinterlassen. Ich würde gerne von euch wissen, was ihr mit Hamburg verbindet. Der Gewinner wird unter allen Teilnehmern ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Eure Daten werden ausschließlich für diese Benachrichtigung verwendet. Sollte sich der Gewinner innerhalb von 30 Tagen nicht melden, verfällt sein Anspruch auf den Gewinn. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich bin gespannt auf eure Kommentare! Viel Glück!

Vielen Dank an HRS, die meine Reise nach Hamburg unterstützt haben.

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