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Kaffeeklatsch mit: Fastnachtsnärrin Nicole

Es wird mal wieder Zeit für einen Kaffeeklatsch. Dieses Mal hat mir Nicole von Unterwegs & Daheim verraten, warum sie ein großer Fastnachtsfan ist. Zwischen uns beiden gibt es bei diesem Thema durchaus Parallelen. So sind wir zwei in karnevalsfreien Zonen aufgewachsen und haben uns trotzdem – oder vielleicht auch gerade deshalb – von der jecken Zeit in den Bann ziehen lassen. Doch lest selbst, was Fastnachtsnärrin Nicole zu erzählen hat.

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 Fernweh und so: Du kommst aus einer karnevalsfreien Zone von Deutschland. Wann bist du das erste Mal mit der närrischen Zeit in Berührung gekommen? Gab es im Kindergarten ein Kostümfest zu Rosenmontag oder hast du die Züge im TV verfolgt?

Nicole: Klar gab es jedes Jahr auch Faschingsparties in Schule, Kindergarten oder Sportverein. Die Rosenmontagszüge habe ich immer mit meiner Oma im Fernsehen angeschaut, dafür hat sie extra Fasnetbrötle gebacken. Aber den Straßenkarneval habe ich erst während meines Studiums an der Universtität Konstanz kennengelernt. In Konstanz feiert man die Alemannische Fasnet, das ist noch mal was ganz anderes, hier regieren die Hexen, die Hemdklonker und die Guggenmusiker in den närrischen Tagen. Es gibt Umzüge und abends in den Bars wird Guggenmusik gespielt – total urig!

Fernweh und so: Mit welchen Erwartungen bist du letztes Jahr nach Mainz zur Fastnacht gefahren? Hast du dich vielleicht sogar vorbereitet?

Nicole: Ich hab mir ein tolles Kostüm gekauft und wollte einfach wissen, was in Mainz abgeht. Ich mag den Karneval, war aber noch nie in so einer Fasnachtshochburg wie Mainz. Obwohl es nur wenige Kilometer von Frankfurt entfernt ist, bekommt man in Frankfurt vom Karneval fast nichts mit.

Fernweh und so: Wie sah dein jecker Tag in Mainz aus?

Nicole: Toll! Ich habe mir den Umzug am Sonntag angeschaut, es war herrliches Wetter und es machte einfach Spaß, so viele fröhliche Menschen zu sehen. Man konnte schon die Mottowägen sehen, die am Rosenmontag durch die Straßen von Mainz fuhren. Die Kostüme der Zünfte sind einfach schön. Und es ist schön zu sehen, dass die Traditionen noch immer so ausgiebig und gern gefeiert werden, sogar die Kleinsten sind in Zunfttracht eingekleidet.

Fernweh und so: Da du auch in diesem Jahr wieder nach Mainz fahren wirst, scheint dich die Fastnacht ja in den Bann gezogen zu haben. Was genau fasziniert dich an der närrischen Zeit?

Nicole: Es ist einfach die Fröhlichkeit. Dass sich die Menschen die Freiheit herausnehmen und einfach auf den Straßen feiern und gute Laune haben. Das steckt an. Alle sind lockerer drauf und man lernt schnell Leute kennen. Das ist so was Bodenständiges, so was Unverkrampftes. Außerdem finde ich das Verkleiden an der Sache immer ganz gut. Ich schlüpfe gern mal in eine andere Rolle.

Fernweh und so: Gibt es im Karneval/im Fasching etwas, das du auch mal gerne erleben würdest, z.B. eine Sitzung?

Nicole: Ja, eine Sitzung wollte ich mir letztes Jahr eigentlich in Mainz anschauen. Das würde ich gern mal erleben. Sicherlich hat jede Region ihre eigenen Traditionen. Da es auf meinem Blog in der Rubrik „Daheim“ vor allem auch um Traditionen und Bräuche geht, bin ich immer auf der Suche nach solchen Geschichten. Aber auf alle Fälle würde ich einfach gern mal total ausgefallen Karneval feiern – ohne an ein Morgen zu denken, so wie ein echter Karnevalist.

Fernweh und so: Wie wäre es, wenn du in der nächsten Session mal beim Öcher Karneval vorbeischaust?

Nicole: Das wäre doch mal ein Plan. Sehr gerne. Habt ihr in Aachen auch einen Umzug?

Fernweh und so: Ja, liebe Nicole, ne Zoch haben wir in Oche auch. Vielen Dank für das Interview! Wir sehen uns in Mainz.

Nicole

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