Kulinarisches Frankfurt

Das Wochenende habe ich bei einer sehr guten Freundin in Frankfurt am Main verbracht. Da wir doch sehr viel unternommen haben, werde ich mehrere Berichte schreiben. In diesem hier erzähle ich euch von den kulinarischen Highlights des Wochenendes. Der kulturelle Teil und ein ganz besonderes Schmankerl von Freitagabend (*hust*) folgen.

Samstagmittag sollte es nur eine Kleinigkeit, aber eine für Frankfurt typische, zu Essen geben. Dafür gingen wir in die Kleinmarkthalle, genauer zu Frau Schreiber. Den Wurststand kann man schon beim Betreten der Halle erahnen, denn der befindet sich irgendwo am anderen Ende einer Menschenschlange. Während sich an den anderen Marktständen höchstens eine Handvoll potenzieller Käufer und noch potenzielleren Ich-schaue-nur-mal-Besuchern tummeln, findet man hier laut Augenzeugenberichten eigentlich immer Massen von hungrigen Frankfurtern und Touristen vor. Trotzdem standen wir sehr schnell vor einer sehr netten Frau Schreiber und ihrer ebenso netten Kollegin. Wir bestellten zweimal 100g Fleischwurst mit Knoblauch, Senf und Brot. Der Wurstpreis wird nach Gramm berechnet und das Brot kostet 20 Cent. Insgesamt zahlten wir gerade mal 3,48 €. Ich hatte noch nie warme Fleischwurst gegessen und kannte sie bisher nur im Fleischsalat, doch das einfache Essen war sehr lecker und sättigte auch. Die Kleinmarkthalle ist ohnehin sehr sehenswert und bei dem frischen Obst- und Gemüse, Fisch und Fleisch sowie der Antipasti lief mir das Wasser im Mund zusammen. Auf der oberen Etage genießen die Frankfurter teilweise bereits vormittags ein Gläschen Wein und dazu Baguette, Dips und Oliven aus der Halle.

Mittagessen in der Kleinmarkthalle

Blick in die Halle

Nach unserem nachmittäglichen Kulturprogramm wurde es Zeit für Tee und Kuchen. Bereits vormittags waren wir an einem sehr ansprechenden Laden vorbeigekommen und so führte uns der Weg zielstrebig dorthin. Die Patisserie Iimori war sehr gut besucht und sehr gemütlich. Wir hatten Glück und erwischten einen kleinen Tisch mit zwei Hockern. An der Theke bestellten wir zwei Chaitea und dazu jeweils ein Stück  Cheese Cake und Green Tea Tart. Ich nahm mir außerdem sechs verschiedene Macarons mit, die wir abends beim Bloggen zu einem Glas Wein genossen. Der Tee war mit über 4 € etwas teuer, doch er schmeckte ganz anders als die Chaiteas dieser Welt, die ich schon probiert habe. Sehr würzig, sehr lecker! Der Kuchen war ebenfalls lecker, doch auch sehr mächtig. Wir teilten uns beide Stücken, ein Stück hätte aber auch gereicht. In der ersten Etage befindet sich ein dazugehöriges Restaurant, das unter anderem Sushikochkurse anbietet. Iimori ist für alle Naschkatzen und Teeliebhaber auf jeden Fall einen Besuch wert! Nicht nur die leckeren Kuchen, sondern die gesamte Atmosphäre haben uns überzeugt.

Tee, Kuchen und Macarons im Iimori

Im Iimori
Als ich hier den Bericht über Die Kuh, die lacht gelesen habe, äußerte ich sofort den Wunsch, dort auch zu essen. Dieser Wunsch wurde mir nur zu gerne erfüllt und so endete unser kulinarischer Tag in der Burgerbar. Wir bestellten beide jeweils einen Avocadoburger mit Vollkornbrötchen. Dazu teilten wir uns eine Portion Fritten, zu der es zwei Soßen dazu gibt. Wir entschieden uns für selbstgemachtes Ketchup und Avocado Dijonnaise. Als Getränk orderten wir die hausgemachte Minzlimonade. Ich bin total begeistert! Alles schmeckt sehr frisch und einfach unglaublich lecker. Dafür, dass es sich um „glückliche“ Kühe handelt und beispielsweise auch die Soßen selbst hergestellt werden, sind die Preise sehr moderat. Die Burgerbar funktioniert übrigens teilweise wie ein Selbstbedienungsrestaurant: Nachdem man sich für Speisen und Getränke entschieden hat, geht man in den hinteren Teil des Restaurants und bestellt dort das Essen, nimmt sich die Getränke und zahlt. Die Speisen werden dann aber an den Tisch gebracht. Kleiner Tipp: Selbst, wenn man sich eine Portion Fritten teilt, ist man mehr als gesättigt.

Hausgemachte Minz-Limo bei Die Kuh, die lacht

Ich muss festhalten: Frankfurt hat kulinarisch so einiges zu bieten! 🙂

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