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Und Action! – Wandern und Mountainbiken in Baden bei Wien

Als wir uns um 10:00 Uhr an der Tourist Information mit unserem Wanderguide Günther treffen, flüchten wir sofort in den Schatten. Schon jetzt haben wir gefühlt die 30°C-Marke geknackt und Baden bei Wien wird zur Sauna. Der ein oder andere von uns fragt sich sicherlich gerade, ob es so schlau ist, ausgerechnet bei diesem Wetter wandern zu gehen statt sich faul ins Strandbad oder an die Schwechat zu legen. Ich hingegen muss an den Rest unserer Truppe denken, der sich bereits vor einer Stunde auf die Mountainbikes geschwungen hat und sich irgendwo im Wiener Wald abstrampelt. Jetzt beginnt auch für uns das Aktivprogramm. Wir werden dankenswerterweise noch alle mit Getränken versorgt und stiefeln dann am Thermalbad vorbei Richtung Wald.

Blick über Baden (1 von 1)

„Es ist nicht weit bis zur Ruine Rauheneck!“ verspricht uns Günther, als wir den Waldweg nach oben schnaufen. Immer wieder hole ich meine Wasserflasche hervor und kühle meine trockene Kehle. Wenigstens haben wir hier Schatten. Nach einer gefühlten halben Stunde erreichen wir tatsächlich bereits unser Ziel und klettern mit letzter Kraft die Stufen des Turms – dem einzigen Überbleibsel der einstigen Burg – hinauf. Hier oben heißt es erst einmal durchatmen und die Aussicht genießen. Ein leichter Wind versüßt uns die tolle Aussicht auf den Wiener Wald, Baden und die Ruine Rauhenstein zusätzlich. Irgendwo dort unten ist heute früh unsere Mountainbiketruppe durchs Helenental gefahren. Wo sie wohl gerade stecken?

Rodelbahnschild (1 von 1)

Ziel erreicht (1 von 1)

Oben angekommen (1 von 1)

Der Abstieg durch den Turm ist aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse gar nicht so leicht, doch wir kommen alle heil unten an und folgen Günther zum Waldweg. Ab jetzt geht es nur noch bergab, was bei der Hitze eindeutig angenehmer ist. Überall finden sich kleine Grüppchen zusammen, die plaudernd und raschen Schrittes den Berg hinab wandern. Als wir die Königshöhle erreichen, die gerne zum Bouldern genutzt wird, klingelt eines der Handys. „Hey, wo seid ihr denn?“ Ups, erst jetzt fällt uns auf, dass zwei Mädels fehlen. Sie müssen irgendwo falsch abgebogen sein. Günther rät ihnen, einfach weiter bergab zu laufen und uns unten wiederzutreffen. Und genauso machen wir es dann auch.

Rauhenstein (1 von 1)

Burgruine (1 von 1)

Königshöhle (1 von 1)

An der Eugenvilla treffen wir uns wieder und setzen unseren Weg gemeinsam fort. Unser letztes Ziel vor dem Heimweg ist das Waldgasthaus Hauswiese. Dort lassen wir uns dankbar in einem für uns eingedeckten Tisch nieder und entspannen bei kühlen Getränken und lecker belegten Broten. Nach der kleinen Verschnaufpause geht es dann wieder zurück in die Hotels. Schnell ab unter die Dusche und Umziehen, schließlich wartet der nächste Programmpunkt auf uns.

Als ich um kurz vor 15:00 Uhr das Hotel Richtung Tourist Information verlassen, steht plötzlich mein Freund vor mir. Klitschnass und ziemlich fertig sieht er aus. „Seid ihr jetzt erst wieder zurück?“ Er nickt.

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Später erfahre ich, dass er der einzige Nicht-Mountainbiker auf der Tour war. Und als ich die Strecke auf der Karte sehe – gute 30 km und 600 Höhenmeter – schäme ich mich fast ein bisschen, dass ich von unserer kleinen Wanderung so geschafft war…

Ich war zwar bei der Mountainbiketour nicht dabei, aber zum einen hatte mein Freund unsere neue Actioncam im Gepäck…

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https://www.youtube.com/watch?v=egm4nAkWMAc

 

…und zum anderen schildert Christina auf ihrem Blog, wie sie die Lindkogel-Strecke erlebt hat.

Vielen Dank an Casino Urlaub Österreich, Tourismus Baden und das Hotel Admiral für die Einladung nach Baden. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

Ich freue mich über das Teilen dieses Beitrags:

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