{Jessi entdeckt} – Wie man Sushi zubereitet

Wir haben ein Luxusproblem. Und zwar in Form von sechs Boxen voll Sushi, das schnellstmöglich gegessen werden möchte. Mit Stolz darf ich verkünden, dass wir jede dieser japanischen Leckereien eigenhändig hergestellt haben – bei einem Sushikochkurs im Crazy Sushi. Natürlich habe ich die wirklich sehr spaßige Aktion fotografisch festgehalten und möchte euch gerne in die Welt der japanischen Kulinarik entführen.

 

Das wirklich Komplizierte bei der Zubereitung von Sushi ist das Reiskochen. Erstens muss es der richtige Reis sein, zweitens muss er möglichst im Reiskocher sehr lange garen und drittens muss er mit dem richtigen Essig vermischt und unzählige Male umgerührt werden. Das dauert und ist recht mühselig. Gut, dass wir diesen Arbeitsschritt beim Kurs auslassen. Nach einer kurzen Erläuterung dürfen wir uns direkt an unsere liebevoll vorbereiteten Arbeitsplätze begeben.

 

Ich verschaffe mir einen kurzen Überblick über die vor mir liegenden Gerätschaften, binde mir die Schürze um und schlüpfe in Einmalhandschuhe. Mit denen soll das Rollen des Sushis einfacher von der Hand gehen – so die erste Lektion für heute. Lektion zwei lässt nicht lange auf sich warten. Wir lernen, Gurken sushigerecht zu schneiden. Und das ist alles andere als einfach. Ich muss mich ganz schön konzentrieren und schaffe es trotzdem nicht, ein so dünnes und vor allem durchgängiges Stück Gurke zu fabrizieren wie unser Sushi-Master.

 

 

Von der Gurke mal abgesehen, verläuft der Kurs recht erfolgreich und unerwartet problemlos. Im Prinzip entsteht so eine Sushirolle mit wenigen einfachen Handgriffen. Achtung, hier kommt Lektion Nummer drei: Immer ein bisschen Majo auf die Handschuhe geben, dann klebt der Reis nicht so sehr an selbigen.

 

 

 

 

 

Die Zubereitung von Makis:
  • Algenblatt mit der rauen Seite nach oben auf die Bambusmatte legen
  • Reis so auf dem Algenblatt verteilen, dass am oberen Rand ein fingerbreites Stück unbedeckt bleibt
  • Wasabi in der Mitte auf dem Reis verteilen
  • Fisch und/oder Gemüse in der Mitte auf dem Reis platzieren
  • Bambusmatte nach oben ziehen, einmal über das Sushi rollen, oberes Ende der Matte nach oben ziehen und ein weiteres Mal über das Sushi rollen
  • Am Schluss noch schön mit den Fingern über die Matte streichen, damit die Sushirolle ihre typische Form erhält
  • Sushirolle in acht Stücke schneiden
 

Ohne Ausnahme starren alle Teilnehmer erstaunt, aber auch mit Freude auf die ersten Sushirollen, die fast makellos vor ihnen liegen. Das war’s? So einfach geht das? So einfach geht das! Im Laufe des Kurses erhöhen wir noch ein wenig den Schwierigkeitsgrad und stellen unter anderem Inside-Out-Rollen her. Aber auch das ist kein Hexenwerk und so wächst mit jeder neuen Variante nicht nur der Spaß, sondern auch der Turm an Boxen, die mit selbstgemachtem Sushi gefüllt sind.

 

 

Nach drei Stunden ist der Kurs zu Ende und wir tragen stolz unsere Boxen voll selbstgemachtem Sushi nach Hause.

 

Habt ihr auch schon mal Sushi selbst zubereitet? Wie habt ihr euch anleiten lassen – Kurs besucht oder Google gefragt?

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5 comments

  1. OH, da weiß ich ja wo ich mich mal zum Sushi einladen kann 🙂

    Ich habe mein Sushi bisher „frei Schnauze“ selbst gemacht. War im Asia Laden und habe mit die Zutaten besorgt und einfach drauf los gerollt. Klappt auch recht gut und mir schmecken sie.

    Okay, das mit dem Essig im Reis wusste ich nicht. Und meine Gurken sind auch nicht so filigran schön geschnippelt.
    Deine Sushi sehen wirklich toll aus!!!

    LG Christina

    • Vielen Dank! 🙂

      Die Hauptsache ist ja auch, dass sie schmecken! Und wenn sie dann noch schön aussehen…

      Sonnige Grüße
      Jessi

  2. Yeah, sehr lecker.
    Sushi haben wir auch einfach so gemacht. Die Anleitung zum Reismachen steht ja auf der Sushireispackung und sonst sind es ja nicht so viele Komponenten. 😀
    Nur den Tipp mit der Majo kannte ich noch nicht, der ist sehr gut!

    Liebe Grüße
    Christina

  3. Ich habe Sushi auch schon zu Hause gemacht… Allerdings ist das mit dem Reis tatsächlich richtig schwer. Bei mir hat es leider noch nicht mit der richtigen Essigmischung hingehauen 🙁 Naja, Übung macht den Meister 😉
    Viele Grüße

    • Ja, das denke ich auch. Wie gesagt, ich bin froh, dass der schon vorbereitet war! 😉

      Liebe Grüße
      Jessi

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