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Das Radisson Blu Bremen – Ein Hotel mit Stil und Wohlfühlcharakter

Ich bin ein wenig verwirrt, als ich mir von Google den Weg vom Bremer Hauptbahnhof zum Radisson Blu berechnen lasse und nicht zu der auf der Hotelhomepage angegebenen Adresse geschickt werde. Statt der bekannten Bremer Böttcherstraße sollen wir eine Parallelstraße ansteuern. Wir entscheiden, ein Stück mit der Straßenbahn zu fahren und dann die letzten Meter zu Fuß zurück zu legen. Schließlich werden wir noch genug Bewegung in der Kälte bekommen. Als wir in die Wachtstraße einbiegen, wehen uns schon die typisch blauen Fahnen der exklusiven Hotelkette entgegen. Die Fußmatte begrüßt uns mit einem nordischen „Moin!“. Ein Schritt in die Drehtür und schon kann unser Wochenende in Bremen starten.

Fernweh und so (1 von 1)

Luxus für eine Nacht

An der Rezeption werden wir freundlich in Empfang genommen und erhalten die Karten für unser Zimmer in der vierten Etage. Ich bin gespannt, denn schon das Foyer des erst kürzlich renovierten 4-Sterne-Superior-Hotels begeistert mich. Also schnell die Karte in den Schlitz am Aufzug gesteckt und ab nach oben.

Aufzug (1 von 1)

Als sich die Türen des Aufzuges wieder öffnen, fällt mein Blick auf den Schriftzug über der Etagenzahl, der uns verrät, dass wir uns auf dem Deluxe Floor befinden. „Guck mal, hier gibt es Business Class Zimmer!“ raune ich meinem Freund zu und zeige auf eines der Schilder, während wir den Flur hinunter gehen. Neben unserer Zimmertür prangt keines dieser Schilder.

Wohnbereich (1 von 1)

Schlafbereich (1 von 1)

Meiner Meinung nach hätte unser Zimmer diesen Titel allerdings verdient. Als wir durch die geöffnete Tür in den Raum dahinter blicken, können wir nur staunen. Der vordere Teil ist eine Art Wohnbereich inklusive Schreibtisch, Sessel und Fernseher Nummer 1. Ich lasse meine Taschen an Ort und Stelle plumpsen und laufe an den Schränken und dem Badezimmer vorbei in den Schlafbereich. Hier erwarten mich ein riesiges Bett und Fernseher Nummer 2. Am liebsten würde ich mich direkt in die vielen Kissen und unter die große Bettdecke kuscheln. Das muss ich wohl auf später verschieben, denn wir sind verabredet.

Kaffeebar (1 von 1)

Bett (1 von 1)

Modernes Atrium und historischer Himmelssaal

Wir treffen Leroy Beator im hellen Atrium des Hotels. Stolz erzählt er uns von den vielen kleinen Kniffen, die das Herzstück des Hauses zu einem gemütlichen Raum zum Verweilen machen. Durch die feinen stylishen Stoffe an den Wänden und um die Lampen herum wird die Geräuschkulisse in dem riesigen Raum für jeden erträglich. Das ist nicht nur praktisch, sondern sieht auch super aus.

Atrium (1 von 1)

„Dort hat mal eine Treppe nach oben zu den Konferenzräumen geführt“, erzählt uns Leroy Beator und zeigt auf drei bunte Vorhänge, die von Weitem wie ein Gemälde aussehen. Die besagten Räume zeigt er uns auch. Die bereits renovierten sind hell, modern und schick. Die übrigen haben noch den schweren, etwas in die Jahre gekommenen Charme des ehemaligen Hilton-Hotels. Ich versinke regelrecht im gelben Teppich.

Raumteiler Atrium (1 von 1)

Als nächstes werden wir in den alten, denkmalgeschützten Teil des Gebäudes geführt. Die Treppe, die sich vor uns in die Höhe windet, stammt aus dem Jahre 1930. Sie führt an einen Ort, der unter den Bremern bekannt und beliebt für Feierlichkeiten jeder Art ist: Den Himmelssaal. Ich muss sofort an eine Kirche denken, sogar die Raumtemperatur passt.

Himmelssaal (1 von 1)

Schlemmen in der L.O.B.B.Y

Sollte es euch einmal in das Radisson Blu Bremen verschlagen, dann solltet ihr euch an den Rat halten, den uns Leroy Beator noch mit auf den Weg gegeben hat: „Unbedingt die Burger probieren!“ Das können wir auf jeden Fall bestätigen. Aber auch darüber hinaus hat das L.O.B.B.Y eine vorzügliche Küche. Jeden Dienstag könnt ihr euch den Bauch beim monatlich wechselnden All u can eat so richtig vollschlagen, ebenso beim sonntäglichen Brunch.

Hoteldach (1 von 1)

Vielen Dank an das Radisson Blu Bremen für die Einladung. Mein Dank gilt ebenfalls Leroy Beator für die interessante und kurzweilige Hotelführung. Meine Meinung wird von der Einladung nicht beeinflusst.

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