Monate: September 2014

Tiefenentspannung in Bad Kreuznach dank Wein, Wasser und Salz

Ein bisschen ermattet sitze ich auf meinem Zimmer im Bad Kreuznacher Hotel Mühlentor und lausche dem sanften Rauschen des Flusses. Die schnatternden Enten haben sich längst verzogen, denn durch die geöffnete Balkontür dringt das Grollen eines sommerlichen Gewitters. Also lege ich meine müden Beine hoch und lassen den Tag noch einmal revue passieren. Begonnen hatte heute Vormittag alles mit einem riesigen Fragezeichen, denn unter dem Begriff Gesundheitswandern konnte ich mir nur sehr vage etwas vorstellen. Als meine Begleiterin Renate Hoff schließlich noch das Wort Entschleunigung ins Spiel brachte, war ich erst recht gespannt.

{Jessi entdeckt} – Den Orient im Saarland

Mein Wochenende im Saarland beginnt entspannt, denn nach einer recht hektischen Anreise – mal wieder durch technische Defekte verursacht – darf ich den Abend in der Saarland Therme verbringen. Schon als wir den Parkplatz ansteuern, wird klar, dass es sich nicht um eine gewöhnliche Therme handelt. Der orientalisch anmutende Bau verspricht, dass es ein ganz besonderes Erlebnis werden wird. Neugierig erklimme ich die Treppen vom Parkplatz zum Eingang. Als mich die Drehtür im Inneren wieder ausspuckt, fühle ich mich sofort wie in einer anderen Welt. Abgesehen von den Kassiererinnen und den Gästen aus Deutschland und Frankreich ist alles perfekt auf ein orientalisches Wellnesserlebnis abgestimmt.

Auch in 300 Metern Tiefe sind die Tischdecken blütenweiß – Grubenlightdinner in Ramsbeck

„Zur Einfahrt in den Umkleideraum; zur Einfahrt in den Umkleideraum…“ Wie ferngesteuert folgen wir gemeinsam mit gut 50 weiteren Personen der Stimme aus dem Lautsprecher. Unsere Kleidung müssen wir nicht an die Decke hängen. Stattdessen reihen wir uns brav in der Schlange für blaue Kittel und weiße Helme ein. Hätte es zu wenig Kittel gegeben: In meinem wäre noch Platz für eine zweite Person gewesen. Auch mein Helm ist trotz größenverstellbarem Innenteil ein wenig zu groß für meinen Kopf. Die „Verkleidung“ scheint allgemein für Erheiterung zu sorgen, denn um uns herum werden die Kameras gezückt und fleißig Fotos geschossen. Anschließend setzt sich der lustige blau-weiße Haufen in Bewegung. Nächstes Ziel: Der Bahnhof des Sauerländer Besucherbergwerks Ramsbeck.

Mit dem Segway durch das Salinental von Bad Kreuznach

Ich treffe Olaf Patschke vor dem Haus des Gastes in Bad Kreuznach. Neben ihm stehen zwei Segways und mit einem davon werde ich in den nächsten zwei Stunden durch Bad Kreuznach und an der Nahe entlang düsen. Doch vorher steht die Einweisung in das etwas futuristisch anmutende Gefährt an. Ob ich schon einmal Segway gefahren sei. Diese Frage kann ich mit einem ja beantworten, auch wenn es schon ein bisschen her ist. „Dann zeigen Sie mal, was Sie können“, fordert mich Herr Patschke auf und schaltet vorsichtshalber in den Anfängermodus, der netterweise durch eine Schildkröte symbolisiert wird. Also fahre ich ein Stück, bremse und zeige, dass ich auch lenken kann. Auch wenn ich anfangs ein bisschen unsicher bin – schließlich stehe ich nicht jeden Tag auf einem Segway – nickt mein Guide zufrieden und löscht die Schildkröte von meinem Display. Ich darf also von Anfang an Vollgas geben.

{Gastpost} Ein Ausflug, der nicht nur kenianische Waisenkinder glücklich machte

Ein Gastbeitrag von Anni und Jörn Sonntag, 17.08.2014, 15:30 Uhr, Diani Beach, Kenia: Gespannt sitzen wir in der Lobby unseres Hotels und warten auf das Taxi, das uns zu den Kindern des Waisenhauses Upendo Children`s Village nach Ukunda bringt. Wir sind umringt von einem 30 kg schweren Koffer, der uns bereits seit Deutschland begleitet und in dem sich viel Kinderbekleidung und Spielzeug befindet. Spenden, die wir vorher im Rahmen einer Sammelaktion von Freunden, Bekannten und Verwandten bekommen haben – ein herzliches Dankeschön dafür!