Wer Bahn fährt, erlebt was – Oft auch unfreiwillig…

Ich bin sehr oft mit der Bahn unterwegs und kenne schon (fast) alle Ursachen für Verspätungen. Doch als meine Schwester mir neulich erzählte, dass eine Bekannte von ihr in einem Zug saß, der sich verfahren hatte, konnte ich nur den Kopf schütteln. Das hätte ich selbst der Bahn nicht zugetraut. Im Bahnhofskiosk in Goslar entdeckte ich dann ein Buch, das vermuten ließ, dass es sich da nicht um einen Einzelfall handelte. Sorry, wir haben uns verfahren von S. Orth und A. Blinda versüßte mir daraufhin die nächsten zwei Bahnfahrten.

Perfekt für eine Fahrt mit der Bahn.

Der Klappentext macht neugierig:

„Unser Snackverkäufer bietet Ihnen nun Sex und heiße Getränke an!“ Wirre Durchsagen, verfehlte Bahnhöfe, nervige Mitreisende: Wer viel mit der Bahn unterwegs ist, erlebt überall auf der Welt jede Menge Schikanen auf Schienen – aber manchmal auch erfrischend schlagfertiges Personal. Hunderte Leser haben ihre besten Anekdoten an SPIEGEL ONLINE geschickt, herausgekommen ist die perfekte Lektüre für lange und kurze Zugfahrten. Speziell dann, wenn es mal wieder länger dauert als geplant und Durchsagen wie diese zu hören sind: „Verehrte Fahrgleise, wir bedanken uns für die Verspätung und entschuldigen uns für Ihre Reise mit der Bahn!“

Die 14 Kapitel mit unterschiedlicher Thematik beginnen jeweils mit einem Cartoon von Hauck & Bauer sowie einer gut recherchierten, amüsanten Einleitung. Danach folgen dann die Anekdoten der Spiegel Online Leser, die hin und wieder vom Bahn-ABC unterbrochen werden. Bereits das Vorwort ließ mich schmunzeln und beim Lesen der Erlebnisse musste ich das ein oder andere Mal lachen, was meine Mitreisenden auch mal verwundert aufschauen ließ. Viele Anekdoten kamen mir sehr bekannt vor und ich erinnerte mich an so manche Zugfahrt. Anderes ließ mich wiederum staunen. Es gibt anscheinend bei der Bahn nichts, was es nicht gibt. Schade, dass ich nichts von der Aktion mitbekommen habe, ich hätte auch so einige Geschichten zum Buch beitragen können…

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7 comments

  1. Hallo Jessi,
    ich habe dieses Buch mal in der Flugzeugversion verschenkt, da hieß es „Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt“ 😉
    Auch total witzig.
    LG Kilchen

  2. Haha! Wusste garnicht, dass man sich mit einer Bahn „verfahren“ kann 😀
    Sehr geil. Muss ich mir mal besorgen. Danke für den Tipp.

    Viele Grüße,
    Stefan

  3. Ohja, das steht auch noch auf meiner Haben-will Liste. Ich liebe solche Sammlungen.
    In die Flugzeugversion habe ich aber bisher auch nur reingeschnuppert. Muss eindeutig bald mal wieder bei Amazon vorbeigucken.

    LG

  4. unfassbar – also das hab ich auch noch nie gehört. aber eigentlich – wenn man so übers zugfahren nachdenkt ist es auch kein wunder … 😉

  5. Ich war schon mal dabei als die sich verfahren haben.
    Da haben wir plötzlich mitten im Feld gehalten und dann kam so 5 Minuten später die Durchsage: “ Öhm ja. Also eigentlich sollten wir jetzt in Hamm sein aber wir haben uns leider verfahren.“ Gelandet sind wir dann in Soest.
    Der Bahn kann man grundsätzlich alles zutrauen 😉

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