Alle Artikel mit dem Schlagwort: Natur

Und am Ende des Weges wartet schon ein Humpen Bier – Salzburg von oben

Zielstrebig überqueren wir die Salzach und steuern auf den Dom zu Salzburg zu. Im Hintergrund thront auf dem Mönchsberg die Festung Hohensalzburg und dient uns als Wegweiser. Denn genau diese Anhöhe wollen wir erklimmen. Wir lassen den Dom hinter uns und überqueren den Kapitelplatz. Und jetzt? Rechts- oder linksrum? Vorsichtshalber werfen wir noch einmal einen Blick auf den Stadtplan und biegen dann in die Bierjodlgasse ein. Der Name passt, denn auch unser Zielort hat etwas mit Bier zu tun. Am Ende der Gasse müssen wir uns dann zwischen dem längeren Weg über die Festungsgasse und dem kürzeren Treppenaufgang entscheiden. Unsere Wahl fällt auf die Treppen und so kommen wir der Festung fix näher.

Auf Schienen durchs Hohe Venn – Eine Draisinentour

„Ist das schön hier!“ tönt es begeistert neben mir und ich kann nur zustimmen. Während meine Freundin und ich die Schönheit des Hohen Venn genießen, treten unsere Jungs ordentlich in die Pedale. Bisher sind wir niemandem begegnet, der Radweg, den wir hier und da kreuzen, ist leer. Auch ein Blick zurück verrät mir, dass wir einen riesigen Vorsprung zu unseren „Verfolgern“ haben müssen. Natur, so weit das Auge reicht. Nur das Rattern der Räder auf den Schienen stört ein wenig die Idylle. Ich schließe die Knöpfe meiner Strickjacke – es ist noch recht frisch und die Jungs sorgen für mächtig viel Fahrtwind. Kalt ist den beiden vor uns ganz sicher nicht, schließlich geht es fast die ganze Zeit leicht bergauf und schon nach einer halben Stunde erreichen wir unser Ziel. Bevor wir Mädels die Draisine wieder zum Ausgangspunkt zurück fahren werden, gönnen wir uns im Garten eines ehemaligen Bahnhofs der Vennbahn erst einmal ein leckeres Picknick.

{Jessi entdeckt} – Dass der Vesuv nur ein Berg mit Loch ist

Als das Auto endlich am Bahnhof in Herculaneum hält, springe ich so schnell wie möglich ins Freie und setze mich erst einmal auf den Bürgersteig. Während sich mein Freund – etwas verdutzt über meine spontane Flucht – zu mir gesellt, atme ich dankbar die frische Luft ein. „Oh, du siehst ein bisschen fertig aus!“ Ja, das kann ich mir vorstellen, mir ist auch speiübel. Schuld daran ist der Busfahrer, der auf dem Rückweg vom Vesuv nach Herculaneum plötzlich keinen Platz mehr für uns hatte. Stattdessen mussten wir mit einem anderen Pärchen in einem Auto die Serpentinen hinunterrasen. Zum Glück erholt sich mein Magen an der frischen Luft und ohne Geschaukel schnell wieder. Nach kurzer Zeit wird die Übelkeit sogar vom Hunger abgelöst.

Reisen, rumkommen, relaxen – Ein entspannter Tag auf Grinda

„Ah, hier müssen wir abbiegen!“ Als wir das erste Mal hier entlang gelaufen sind, müssen wir das Schild, das den Beginn des ca. 3 km langen Wanderweges durch Grindas Wälder markiert, übersehen haben. Doch dieses Mal sind wir aufmerksamer und biegen nach rechts auf den schmalen Trampelpfad ab. Auf den ersten Metern machen wir einer kleinen Touristengruppe Platz, die uns entgegen kommt. Wenige Augenblicke später verhallen ihre Stimmen hinter uns. Und dann gibt es nur noch uns zwei und die Natur. Gedankenverloren folgen wir dem Waldweg, lauschen dem Rauschen der bunten Blätter, lesen Informationstafeln und genießen den schwedischen Herbst um uns herum.

Mein eigenes Haus – Der Hof van Saksen in der Region Drenthe macht es möglich

Wenn ich groß bin, möchte ich in meinem eigenen Häuschen leben. Aber nicht in einem schlichten Neubau, umringt von weiteren Neubauten, die sich alle ähneln. Sondern in einem alten Haus, etwas von der Bäumenumsäumten Straße zurückversetzt, mit einem quietschenden Gartentor und Obstbäumen. Ein Haus, das schon viel erlebt hat und Geschichten erzählen kann. Eben ein Haus mit Charakter. Für ein Wochenende durfte ich testen, wie es ist, in einem alten Haus zu wohnen, denn ich war Gast am Hof van Saksen in der niederländischen Region Drenthe.