Monate: Mai 2014

Barcelona – Überraschend anders

Reisen sollte nur ein Mensch, der sich ständig überraschen lassen will. Oskar Maria Graf Jede Stadt, jedes Land hat seine Eigenarten, ist anders. Um das zu erfahren, muss man nicht einmal sein eigenes Land verlassen, sondern vielleicht in ein anderes Bundesland fahren und dort nach den regionalen Gepflogenheiten Ausschau halten. Einige sind offensichtlich, andere entdeckt man nur bei genauem Hinschauen. Auch ich erkunde gerne mir noch unbekannte Städte und Regionen, lasse mich gerne überraschen. Auch Barcelona hat mich in mancher Hinsicht überrascht, mal mit großem Trarar, mal ganz still und leise. Mal positiv, mal eher negativ.

Alles Fritten oder was? Texel für Feinschmecker

Wenn man an die kulinarischen Highlights einer niederländischen Insel denkt, liegt es nahe, dass Fisch und Fritten eine große Rolle spielen. Beides steht wahrscheinlich auch auf so ziemlich jeder Speisekarte, die es auf Texel gibt. Doch die größte und westlichste der Westfriesischen Inseln hat mehr zu bieten – auch kulinarisch! Wer gutes Essen zu schätzen weiß, kommt hier ganz auf seine Kosten. Noch dazu kommen die vielen Leckereien hauptsächlich direkt von der Insel. Auch mein Gaumen durfte sich an so mancher Texelanischen Spezialität erfreuen.

Verzweigte Säulen, bunte Fenster und enge Türme – Eine Fototour durch die Sagrada Familia

Puh, wir haben es gerade noch rechtzeitig zur Sagrada Familia geschafft. Auf unserer Eintrittskarte, die wir uns schon vor einiger Zeit im Internet gekauft haben, steht 10:00 Uhr. Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass wir auf die Minute pünktlich sind. Jetzt noch schnell den Eingang für Onlineticketbesitzer finden. Mit etwas Schadenfreude passieren wir all die Touristen, die sich in unterschiedlichen Schlangen die Füße platt stehen. Doch diese Schadenfreude verfliegt plötzlich, als wir unser Ticket vorzeigen und an das Ende eben einer dieser Schlangen gebeten werden. Erkenntnis Nummer eins für diesen Tag: Auch mit Onlineticket verhindert man nicht, an Barcelonas Wahrzeichen – der Sagrada Familia – anzustehen.

Reisen, rumkommen, relaxen im Mai – Woolness auf Texel

„Wir bauen bald komplett um und dann bekommt auch das Woolness einen ganz anderen Bereich!“ während mir die Tochter des Hotelbesitzers von den anstehenden Umbauten erzählt, folge ich ihr in Bademantel und Flip Flops durch den Garten. Wir betreten eine kleine Holzhütte, in der zwei Holzkrippen auf mich und einen meiner Mitreisenden warten. Schon die angenehm ruhige Musik versetzt mich in einen Zustand der Entspannung. Vielleicht liegt es aber auch an der Bierverkostung, an der wir vorher teilgenommen haben… Die Schafswolle, die gleich eine entscheidende Rolle spielen wird, liegt schon in Bündeln auf den beiden Betten bereit. Ich darf Versuchskaninchen spielen und werde von weiteren Mitreisenden neugierig beäugt. Schließlich können wir uns alle nicht so wirklich etwas unter Woolness vorstellen.

{Jessi entdeckt} – Dass das Fotografieren von der Höhenangst ablenkt

Meiner Meinung nach hat das Ruhrgebiet noch immer einen viel zu schlechten Ruf. „Ach, der Pott ist doch nicht schön!“ höre ich es häufig. Meist allerdings von Personen, die diesem absolut spannenden Teil unseres schönen Bundeslandes seit Ewigkeiten keinen Besuch abgestattet haben. Oder sogar noch nie dort waren. Vor dem inneren Auge eben dieser Personen tauchen wahrscheinlich noch immer rauchende Schornsteine en masse auf. Dabei ist das Ruhrgebiet so grün wie nie und die stillgelegten Industrieanlagen, die zu vielfältigen Kulturschauplätzen umfunktioniert worden sind, haben ihren ganz eigenen Charme. Nachdem mich bereits die Zeche Zollverein in Essen begeistern konnte, habe ich nun auch gemeinsam mit Ingo den Landschaftspark Duisburg-Nord erkundet.