Paris – Die Stadt der Liebe

Unser Besuch in Paris ist zwar schon ein paar Jahre (20.-22.08.2007) her, aber ich habe meine ausgearbeitete Tour wiedergefunden. Das mache ich übrigens vor jeder Städtereise: Ich suche mir im Internet die Sehenswürdigkeiten zusammen, sehe mir an, wo sich diese in der jeweiligen Stadt befinden und plane dann die Reihenfolge der Besichtigungen und wie wir dort hinkommen. Das macht mir unglaublich viel Spaß und ist sehr praktisch, wenn man nicht viel Zeit für viele tolle Sehenswürdigkeiten hat.
Für ein Tagesticket, das in der Metro, den Bussen und im RER gilt, haben wir 5,- gezahlt. Genächtigt und gefrühstückt haben wir im TIM-Hotel St.Georges (2 Sterne, sauber, günstig, relativ zentral). Gereist sind wir mit dem Thalys von Aachen HBF bis Paris Gare du Nord. Wir hatten uns einen kleinen Wasserkocher, 5-inuten-Terrinen und Getränke mitgenommen. Morgens haben wir uns Proviant im nahegelegenen Supermarkt gekauft.

1. Tag
Am ersten Tag stand uns nur der Nachmittag zur Verfügung, deshalb ist das Program nicht so umfangreich.
Sacre Coeur
Nachdem wir unser Gepäck ins Hotel gebracht hatten, sind wir zu Fuß zur Sacre Coeur aufgestiegen. Hier ist Vorsicht geboten, denn hier versuchen einige Leute, einem selbstgemachte Armbändchen umzubinden und dann Geld zu verlangen. Wenn man an diesen vorbei ist, kann man aber den Spaziergang Richtung Sacre Coeur genießen. Von oben hat man einen tollen Blick über Paris, genau richtig, um der Stadt der Liebe Hallo zu sagen. Nach einem kurzen Bummel durch die kleinen alten Gässchen, vorbei an dem ein oder anderen Straßenkünstler, stiegen wir auf der anderen Seite des Hügels wieder hinab. Der Weg führte an den beiden Mühlen Moulin Radet und Moulin de la Galette vorbei, direkt zum Moulin Rouge (am Place Blanche), das man schon mal glatt übersehen könnte, so unspektakulär ist es.
2. Tag
Eiffelturm
Am zweiten Tag sind wir zur Metrostation Opéra gefahren. Dort haben wir uns dann die Opéra Garnier und das Kaufhaus Lafayette angesehen. Über den Place Vendome ging es dann zu Fuß zum Louvre. Den haben wir uns aber nur von außen angesehen. Das hätte sonst sicher Tage gedauert… Durch die Tuilerien und über den Place de la Concorde sind wir zur Champs Elysees und weiter zum Triumphbogen gelaufen. Der Kreisel, auf dem der Triumphbogen steht ist von wahnsinnig viel Verkehr umgeben. Gott sei Dank gibt es Unterführungen, über die Straße würde es kein Fußgänger schaffen. Anschließend haben wir dann die Metro zum la Défense genommen und haben auf den Stufen der la Grande Arche Mittag gegessen. Nach einer kurzen Pause ging es mit der Metro zum Eiffelturm. Einfach atemberaubend dieses Bauwerk. Und erst die Schlangen vor den vier Kassen!
Notre Dame
Die Besteigung wollten wir sowieso im Dunkeln hinter uns bringen. Also sind wir durch den Park vor dem Eiffelturm zum Invalidendom spaziert und dann über die Pont Alexandre III zu den Palästen. Dort sind wir dann wieder in die Metro gestiegen, um zur Station Pont-Neuf zu fahren. Über die Pont Neuf ging es dann zu Fuß auf die Insel und zur Notre Dame. Von dort hat man auch einen tollen Blick auf die Saine und das Rathaus von Paris.
Abends sind wir vom Hotel aus dann noch einmal zum Eiffelturm gefahren und haben dieses erklommen. Bis zur zweiten Plattform sind wir zu Fuß gegangen, danach geht es nur mit dem Fahrstuhl weiter. Als Studenten haben wir bis nach ganz oben 6,80 € bezahlt. Es hat sich gelohnt, Paris bei Nacht von oben ist toll! 🙂
3. Tag
Am dritten Tag hatten wir Pech: Es hat fast die ganze Zeit geregnet.
Wir sind mit der Metro zur Station Luxembourg gefahren und dann durch den Jardin du Luxembourg, zum Pantheon und zu St. Sulpice spaziert. Dann ging es mit der Metro zur Station Bastille und somit zu einer weiteren Oper. Dann haben wir uns noch den Place de la Republique angesehen und zum Bahnhof gefahren.

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4 comments

  1. Ohhh, den Louvre muss du dir aber unbedingt mal anschauen. Da kann man wirklich Tage verbringen, aber es ist einfach traumhaft dort.

  2. Toller Bericht. Ihr habt so ziemlich genau das Selbe gemacht, wie wir auch.
    Lustig finde ich, dass ihr euch auch Proviant mitgenommen habt. Wir hatten ebenfalls Wasser und ein paar Snacks zum Frühstücken dabei. Paris ist einfach so Schweineteuer, dass man eigentlich gar keine andere Wahl hat, wenn man nicht ein Vermögen für Essen & Trinken ausgeben will.

    LG Minami Shineyo

    • Vielen lieben Dank! 🙂
      Ja, damals waren wir noch beide Studenten und da ist Paris dann echt viel zu teuer. Aber so ging es auch ganz gut! 🙂

      Liebe Grüße
      Jessi

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