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Eine Schlemmertour durch Lüttich

Kaum habe ich mich in den weichen Sitz des Thalys fallen lassen und ein paar erste Worte mit meinen Mitreisenden gewechselt, kommen wir auch schon an unserem Ziel an. Lüttich ist tatsächlich nur einen Katzensprung von Aachen entfernt; 20 Minuten braucht der Thalys für die Strecke. Da wir in der ersten Klasse reisen, ist ein Frühstück inklusive. Meine Mitreisenden sind bereits in Köln eingestiegen und haben etwa eine Stunde Zeit, ihr Frühstück zu genießen. Ich trinke nur schnell einen Tee. Dann heißt es auch schon „Raus aus dem Zug!“. Während der Thalys wieder losfährt und seine Reise über Brüssel nach Paris fortsetzt, bestaunen wir erst einmal den Lütticher Bahnhof. Einige meiner Mitreisenden und ich kennen die Stadt und ihren Bahnhof zwar schon, doch begeistern können wir uns trotzdem immer wieder für diese außergewöhnliche Architektur.

Viel Regen in der Sonnenstadt Freiburg im Breisgau

Während wir unsere Schirme schließen, unter das Vordach huschen und dem Regen dabei zusehen, wie er vom Himmel prasselt, muss ich daran denken, dass Freiburg die Stadt mit den meisten Sonnenstunden in Deutschland ist. An unserem Wochenende im Breisgau merken wir davon leider nichts. Auf unserem Bummel durch Freiburgs Gassen sind die Schirme unsere treuen Begleiter. Zum Glück gibt es aber auch immer mal wieder Regenpausen. So wie eben, als wir auf den Schlossberg spaziert sind und die Aussicht auf Freiburgs Dächer genossen haben.

Schwerelos in Bremen – Das ZARM machts möglich

Der Wecker reißt mich viel zu früh aus dem Schlaf. Ich würde so gerne noch eine Weile liegen bleiben, doch unser erster Programmpunkt beginnt heute bereits um 9:00 Uhr. Also knipse ich die coole blaue Beleuchtung hinter dem Bett an und schwinge mich aus selbigem. Fix ins Bad, dann rein in die Klamotten und runter in den Frühstücksraum. Auch wenn die Zeit etwas knapp ist, frühstücken muss sein. Vor allem, wenn es so eine coole Pancakemaschine gibt wie im ibis Styles in Bremen. Die wird von mir und meinen Mitreisenden im noch recht leeren Frühstücksraum auch mit Freude genutzt. Um kurz nach acht stehen wir vier dann abfahrbereit an der Bus-/Bahnhaltestelle, die sich zum Glück direkt vor dem Hotel befindet. Über den Hauptbahnhof geht es zunächst mit dem Bus und anschließend mit der Straßenbahn zur Universität Bremen.

Mein Aufenthalt auf der IBIS Styles und ein Ausflug auf den Planeten Bremen

Sternzeit 81296,33; persönliches Logbuch von Lieutenant Jessi Vor Kurzem habe ich mich mit drei weiteren Kameraden auf einen Außeneinsatz begeben. Ziel war es, den Planeten Bremen zu erkunden. Am Donnerstagabend haben wir uns hierfür zunächst auf das Raumschiff IBIS Styles gebaemt. Die Transporterkabinen waren etwas eng, doch wir sind alle vier vollständig am Ziel angekommen. Die Crew des Hotelschiffs hat uns herzlich empfangen und bat uns, mit dem Turbolift auf Deck vier zu fahren, wo unsere Gästequartiere in Sektion 034186 lagen. Sie waren geräumig, zweckmäßig und gleichzeitig gemütlich. Wir fühlten uns sofort wohl, verließen das Schiff aber noch einmal für eine erste Erkundung.

Eine Winterwanderung auf der ersten Etappe des Eifelsteigs

Wusstet ihr, dass in Aachen einer von Deutschlands Fernwanderwegen startet? Auf dem 313 Kilometer langen Eifelsteig könnt ihr vom Aachener Stadtteil Kornelimünster auf 15 Etappen bis nach Trier wandern. Die Gesamtstrecke ist dabei recht abwechslungsreich: Zu Beginn ist es noch eher flach, denn bei Aachen befinden wir uns ja im Gebiet der Voreifel. Anschließend geht es sogar ein Stückchen durch Belgien, wo die Landschaft des Hohen Venns so gar nicht an ein Mittelgebirge erinnert. Weitere Etappen führen euch durch das Rurtal, den Nationalpark Eifel sowie die Kalk- und Vulkaneifel. Und nach 313 Kilometern erreicht man die Römerstadt Trier. Ihr findet, das klingt nach einer tollen Wanderung? Das haben wir uns auch gedacht und sind kürzlich die erste Etappe des Eifelsteigs, die von Kornelimünster nach Roetgen führt, gewandert. Da es die Tage zuvor immer mal wieder geschneit hatte, ist es auch prompt eine richtige Winterwanderung geworden. Und ich sage euch, 14 Kilometer können bei beschneiten Wegen ganz schön anstrengend sein.