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Eine Winterwanderung auf der ersten Etappe des Eifelsteigs

Wusstet ihr, dass in Aachen einer von Deutschlands Fernwanderwegen startet? Auf dem 313 Kilometer langen Eifelsteig könnt ihr vom Aachener Stadtteil Kornelimünster auf 15 Etappen bis nach Trier wandern. Die Gesamtstrecke ist dabei recht abwechslungsreich: Zu Beginn ist es noch eher flach, denn bei Aachen befinden wir uns ja im Gebiet der Voreifel. Anschließend geht es sogar ein Stückchen durch Belgien, wo die Landschaft des Hohen Venns so gar nicht an ein Mittelgebirge erinnert. Weitere Etappen führen euch durch das Rurtal, den Nationalpark Eifel sowie die Kalk- und Vulkaneifel. Und nach 313 Kilometern erreicht man die Römerstadt Trier. Ihr findet, das klingt nach einer tollen Wanderung? Das haben wir uns auch gedacht und sind kürzlich die erste Etappe des Eifelsteigs, die von Kornelimünster nach Roetgen führt, gewandert. Da es die Tage zuvor immer mal wieder geschneit hatte, ist es auch prompt eine richtige Winterwanderung geworden. Und ich sage euch, 14 Kilometer können bei beschneiten Wegen ganz schön anstrengend sein.

Von Schweinchen, Rochen und Haien – Ein ganz besonderer Ausflug auf den Bahamas

Wir werden oft gefragt, wie wir darauf gekommen sind, unsere Flitterwochen auf den Bahamas zu verbringen. Dass diese karibischen Inseln nicht unbedingt ein typisches Reiseziel für Europäer sind, haben wir bereits im Reisebüro und auch immer wieder auf den Bahamas selbst gemerkt. Wir können eine Reise in dieses tolle Land jedoch uneingeschränkt empfehlen. Heute möchte ich auch hier auf dem Blog die Frage beantworten, warum wir unbedingt auf die Bahamas fliegen wollten. Ich nehme euch nämlich mit zu einem Ausflug nach No Name Cay, Nunjack Cay und Green Turtle Cay. Sicherlich haben einige von euch schon einmal Fotos oder Videos von den schwimmenden Schweinen auf den Exumas gesehen. Ich mag Schweine sehr und als ich diese Bilder das erste Mal gesehen habe, stand fest: Ich muss auf die Bahamas! Statt aber auf die bekannten und entsprechend gut besuchten Exumas zu fahren, fiel die Wahl auf die weniger bekannte Insel No Name Cay, die zu den Abacos gehört.

Vom Malt of Kail zum Tempel der Götter – Die Wünschelroute zum Thema Whiskey, Wein und Schokolade

Während Petra Richard und Manfred Rausch unsere Truppe begrüßen, tippeln einige meiner Mitwanderer von einem Fuß auf den anderen. Es ist kalt und vom angekündigten Sonnenschein ist bisher nichts zu sehen – höchste Zeit also, dass wir unsere Wanderung starten und in Bewegung kommen. Kurz darauf setzt sich unsere Gruppe in Bewegung und folgt den beiden Guides zunächst durch die Straßen von Treis-Karden und schließlich durch den Weinberg Richtung Wald. Der Nebel hängt tief und hüllt die Mosel, den kleinen Ort, die Weinreben und alles andere in einen weißen Schleier. Obwohl ich grundsätzlich ein großer Fan von Sonnenschein bin, hat auch dieser Anblick durchaus seinen Reiz. Wenn es nur nicht so kalt wäre…

Weißer Sand, freilebende Papageien und ein Dorf am Strand auf den Abacos

Ich gebe zu, ich hätte gerne noch etwas länger den Luxus am pinken Strand von Harbour Island genossen, doch unsere Bahamas-Reise führt uns weiter auf die Abacos. Gegen Mittag verlassen wir etwas wehmütig das Coral Sands Beach Resort, spazieren zum Hafen und setzen ein letztes Mal mit dem Wassertaxi nach Eleuthera über, wo wir in ein Taxi zum Flughafen steigen. Dieses Mal betreten wir nicht das Hauptgebäude sondern ein noch kleineres, das einige Meter entfernt ebenfalls direkt am Vorfeld steht. Im Terminal der Privatflieger werden wir von einer Dame am Empfangstresen begrüßt und geben ihr unsere Koffer. Während wir uns in die Ledersessel plumpsen lassen, verschwindet unser Gepäck hinter einer Tür Richtung Vorfeld. Kurz vor Abflug betritt der Pilot den Raum, teilt den Anwesenden mit, dass er mit Cherokee Air nach Marsh Harbour fliegt und führt uns sowie eine Handvoll weiterer Passagiere zum Flugzeug.

Unterwegs auf der Wünschelroute „Wenn die Nebel tanzen“ – Wandern, Wein und wunderschöne Ausblicke

„Wenn Sie nach draußen gehen, holen Sie sich bitte eines dieser Bänder ab und nehmen sich ein Glas“, fordert uns Albrecht Gietzen – Winzer und Ortsbürgermeister von Hatzenport – auf und demonstriert, wie wir das Weinglas in die lederne Halterung einhängen sollen. Eben habe ich noch mit 19 weiteren Bloggern gemütlich im Winzerhof Gietzen bei Traubensaft, Rieslingsuppe und Mosel-Tapas zusammengesessen und jetzt stehe ich mit einem um meinen Hals hängenden Weinglas auf dem wunderschönen Hof des Weinguts. Gleich starten wir zu unserer ersten Wanderung an diesem Wochenende. Sie trägt den hübschen Namen „Wenn die Nebel tanzen“ und ist Teil der Aktion „Wünschelrouten – Geführte Herbst-Wandertouren rund um Wein & Kulinarik“. Auch ein paar Hotelgäste des Winzerhofs stoßen zu uns und schon stratzt Albrecht Gietzen mit großen Schritten los.