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Stadtteiltour Aachen: Das Frankenberger Viertel

Das Frankenberger Viertel ist neben „meinem“ Stadtteil Burtscheid mein Lieblingsstadtteil von Aachen. Irgendwie muss ich immer ein bisschen an Berlin denken, wenn ich an den hübschen Altbauten vorbeischlendere oder in die kleinen Cafés und Shops blicke, in denen sich die Hipsters tummeln. Hier standen bis zur Einführung der Umweltzone auch auffällig viele alte Bullis herum, die aber leider mangels H-Kennzeichen überwiegend von der Bildfläche verschwunden sind und jetzt wahrscheinlich irgendwo vor den Toren Aachens geparkt werden.

Beim TeamEscape in Aachen hat man sein Schicksal selbst in der Hand

Gespannt steuere ich mit drei weiteren Bloggerinnen und einem Hund auf das Gebäude zu, in dem sich das TeamEscape befinden soll. Eine der Spielleiterinnen erspäht uns dabei bereits durchs Fenster und öffnet mit einem Lächeln im Gesicht die Tür. Im „Kontrollraum“ werden wir auch von den anderen Spielleitern freundlich begrüßt und anschließend mit den Spielregeln vertraut gemacht. „Wir müssen aber keine Angst haben, dass uns jemand erschreckt, oder?“ Die Frage, die mich und eine weitere Bloggerin im Vorfeld am meisten beschäftigt hat, wird zum Glück verneint. Und so folgen wir unserer Spielleiterin erleichtert und voller Vorfreude die Treppe hinauf zu unserem Escaperoom.

Lecker schlemmen bei toller Aussicht auf Aachen in der Uptown Sky Lounge

Aachen hat ein neues Highlight – Das Innside by Meliá. Zugegeben, ein neues Hotel ist erst mal nichts besonderes für eine Stadt wie Aachen. Als Öcher selbst kommt man mit ihnen in der Regel nur dann in Berührung, wenn sich Übernachtungsgäste ankündigen, die man aus Platzgründen nicht in der eigenen Wohnung unterbringen kann. So war ich schon fast gewillt, den „löschen“ Knopf zu drücken als eine Pressemitteilung zur Eröffnung des Innside by Meliá Aachen in mein Postfach flatterte. Doch halt, zwei Worte zogen noch gerade rechtzeitig meine Aufmerksam auf die E-Mail: Sky Lounge. Ein Hotel mit Restaurant und Bar im 6. Stock inklusive Glasfront und Außenbereich? Das musste ich mir genauer ansehen.

Dem Aachener Dom aufs Dach gestiegen

Gut, dass meine Freundin Chrissie ihre Nase in das Programm der VHS Aachen gesteckt hat, als es gerade frisch erschienen war. Denn sonst hätten wir wahrscheinlich wieder mal viel zu spät erfahren, dass man auch in diesem Semester wieder die einmalige Chance hat, dem Dom aufs Dach zu steigen. Das wollen erfahrungsgemäß viele Öcher und die wenigen Karten für das halbjährliche Event sind entsprechend heiß begehrt. Da ich das Programm nicht so aufmerksam lese, hatte ich es bisher noch nicht geschafft, auch einmal im Dachstuhl des Doms herumzulaufen. Aber dieses Jahr war ich dank Chrissie frühzeitig informiert und wir konnten beide ein Ticket ergattern. Die Vorfreude war da schon mal groß. Und wir sollten nicht enttäuscht werden.

Acht Blogger stellen sich der Aachen-Challenge

Vor einer guten Viertelstunde haben wir noch gemütlich im Café Karls gesessen und uns durch die Kuchenauswahl gefuttert. Und jetzt? Jetzt flitzen wir kichernd durch die Rotunde des Elisenbrunnens und schmaddern mit stinkigem Thermalwasser rum. Die Touristengruppen beobachten uns – manche schmunzelnd, manche ungläubig – und der ein oder andere vergisst dabei vielleicht sogar, den Erzählungen des jeweiligen Stadtführers zu lauschen. Dabei machen wir eigentlich genau wie sie eine Stadtführung durch Oche. Nur eben mit mehr Action und unter einem etwas anderen Namen: Aachen-Challenge.