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Genug vom Trubel? Auch in New York City gibt es Ruheoasen!

Eigentlich bin ich ein totaler Stadtmensch und liebe den Trubel um mich herum. Doch nach fast einer Woche in New York City habe auch ich ein wenig Ruhe nötig gehabt. Ich hatte irgendwann einfach keine Lust mehr, mit dem Menschenstrom mitzuschwimmen. Und auch die Geräuschkulisse wollte ich einfach nur noch abstellen. Wie gut, dass es auch in einer so großen, wuseligen und niemals schlafenden Metropole wie New York überall kleine Ruheoasen gibt, zu denen ich mich gerade in meinen letzten Tagen dort sehr hingezogen gefühlt habe.

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Den Jetlag habe ich in den zwei Wochen, die ich in den USA verbracht habe, nicht überwinden können. Spätestens um 7:00 war ich hellwach und abends ging es dementsprechend früh ins Bett. Das kann aber auch ein Vorteil sein, insbesondere am Sonntag. Dann sind nur wenige Menschen und Autos auf New Yorks Straßen unterwegs, nur die Schachspieler am Union Square sind bereits dabei, Springer, Turm und Co. über die Spielbretter zu schieben. Eine optimale Zeit, um mit einem Heißgetränk in der Hand ganz in Ruhe an den Schaufenstern vorbeizuschlendern.

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Nicht nur am Sonntagmorgen lohnt sich ein Besuch der Stadtteile Chelsea, Greenwich Village und SoHo. Hier ist es bedeutend ruhiger als Uptown oder im Financial District. Die Häuser wachsen nicht bis in den Himmel und ich habe sogar Kopfsteinpflaster entdeckt. Touristen verirren sich nicht in Massen hierher und alles ist viel entspannter.

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Meinem Hotel direkt gegenüber lag einer von vielen Parks. Hier treffen sich New Yorker für einen Plausch, zum Joggen oder auch zum Füttern der Eichhörnchen. Die quirligen Kerlchen haben mich oft von meinem Buch aufblicken lassen und sind immer mal wieder neugierig zu mir gekommen. Besonders nett war es, zu beobachten, wie gelassen einige Hunde mit den Eichhörnchen umgehen. Als ein Mann Erdnüsse unter ihnen verteilt hat, saß sein Hund ganz entspannt neben ihm und hat das ganze Geschehen beobachtet. Die Ruhe des Parks tut also nicht nur bei mir ihre Wirkung…

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Ein ganz besonderer Park ist die High Line, die es ermöglicht, von der 12th bis zur 34th Street über New Yorks Straßen zu wandeln. Es handelt sich nämlich um eine stillgelegte Hochbahn, die von 1934 bis in die 1980er an den Häusern vorbei juckelte. Ende der 90er begann die Umwandlung des seit der Stilllegung entstandenen Wildwuchses in eine Parkanlage. So ist ein Paradies für Jogger, Spaziergänger und auch für Eisenbahnfans entstanden, denn Teile der Schienen sind noch heute erhalten.

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Mein absoluter Lieblingsrückzugsort in New York ist der Pier 16. Hier habe ich sehr viel Zeit damit verbracht, einfach nur in der Sonne zu sitzen und die Schiffe auf dem East River zu beobachten. Die vielen Sitzmöglichkeiten, das kleine Café und vor allem die direkte Nähe zum Wasser haben mich immer wieder angezogen. Auf diese Weise habe ich ein Fleckchen in New York gefunden, an das ich auf jeden Fall irgendwann einmal wieder zurückkehren muss. Ein richtiger Lieblingsort!

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Und jetzt seid ihr gefragt: Habt ihr auch noch Tipps für Ruheoasen in New York? Oder habt ihr so wie ich dort oder in einer anderen Metropole einen absoluten Lieblingsort gefunden?

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