Belgien, Reisen und Ausflüge
Kommentare 6

Besuch bei den Nachbarn: Vormittags in Brüssel

Hallo ihr Lieben,
nach einem tollen Abend mit Sushi und Sekt klingelte uns der Wecker am Samstag sehr früh aus den Federn. Wir, das sind Jana von SonneundWolken und ich. Um halb acht ging es dann mit dem Thalys nach Brüssel. Belgiens Hauptstadt haben wir eine gute Stunde später erreicht. Das Wetter war bewölkt, aber es regnete nicht und die Temperaturen waren angenehm. Als erstes kauften wir uns jede eine Tageskarte für die Öffentlichen, die € 6,00 kostet. Kleiner Hinweis: Man kann an den Automaten nur mit Kleingeld oder Karte zahlen.
Im Thalys nach Brüssel
Unser erstes Ziel war das Atomium, das etwas außerhalb liegt. An der Metrostation Heysel stiegen wir aus und sofort rückte das Atomium in unser Blickfeld. Es ist wirklich riesig und ich kam mir unglaublich klein daneben vor. Den schönsten Blick auf das Gebilde hat man übrigens vom Parkplatz aus.
Anschließend sind wir dann zum Zentralbahnhof gefahren und haben uns von dort aus auf unseren Weg durch Brüssel gemacht. Erster Halt war die Kathedrale. Wir haben sie von innen und außen besichtigt. Bereits dort ist uns aufgefallen, dass es nur wenige bunte Fenster gibt. Das galt dann auch für alle Kirchen, die wir uns in Brüssel angesehen haben.
In der Kathedrale von Brüssel
Kathedrale von Brüssel
Am Palais de Nation vorbei, ging es durch den Stadtpark zum Königspalast. Sehr schön ist von dort auch der Blick zurück in den Park. Eine wirklich tolle Anlage, die bei Sonnenschein auf jeden Fall zum Verweilen einlädt. Direkt um die Ecke liegt der Place Royale, von wo aus wir einen ersten Blick auf die Unterstadt erhaschten.
Palais de Nation
Im Stadtpark von Brüssel
Blick in den Stadtpark von Brüssel
Königspalast
Unser Weg führte uns aber erst einmal zum Place Louise. Dort und auf den angrenzenden Straßen wimmelt es nur so von teuren Designerläden. Brüssel ist auch eine Stadt der Gegensätze und ich muss sagen, dass mir die alten, restaurierten Straßenzüge viel besser gefallen als das Nobelviertel.
Vom Place Louise sind es nur wenige Schritte bis zum Justizpalast, der leider teilweise eingerüstet war. Ansonsten aber ein sehr imposantes Gebäude, vor allem die große goldene Kuppel. Neben dem Palast befindet sich ein Fahrstuhl. Mit diesem ging es für uns runter in das Quartier des Marolles. Dieser Stadtteil hat mir besonders gut gefallen. Er hat mich mit seinen vielen kleinen Läden ein wenig an Brighton erinnert. Auf dem Plan stand wieder eine Kirche: Notre Dame de la Chapelle. Vor der Kirche steht ein Frittenstand, an dem wir uns erst einmal mit Mittagessen versorgten. Genüsslich aßen wir unsere Fritten, die wirklich reichlich und sehr lecker waren, auf einer Bank und schauten uns dann die Kirche von innen an. Anschließend ging es die Rue Blaes entlang bis zum Place du Jeu Balle, auf dem täglich ein Trödelmarkt stattfindet. Hier herrschte ein buntes Treiben und wir beschlossen, uns in eines der Cafés zu setzen. Das Chez nous überzeugte uns sofort; es ist nicht direkt an der Straße gelegen und hat eine süße Terrasse, auf der wir Kaffee und Tee tranken.
Justizpalast
Im Quartier des Marolles
Notre Dame de la Chapelle
In der Notre Dame de la Chapelle
Das Chez nous
Hier endet unser Vormittag in Brüssel. Ihr dürft auf den Nachmittag gespannt sein: Bauliche Highlights, Sonnenschein und eine weitere kulinarische Spezialität.

Ich freue mich über das Teilen dieses Beitrags:

Noch mehr spannende Posts:

6 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.