Besuch bei den Nachbarn: Nachmittags in Brüssel

Hallo ihr Lieben,
weiter geht es mit unserem Tagesausflug nach Brüssel. Nach unserem Kaffee/Tee im Chez nous ging es für uns zurück zur Notre Dame de la Chapelle und dann leicht bergauf zum Grand Sablon. Auf diesem Platz wartete die nächste schöne Kirche auf uns: Die Notre Dame du Sablon. Wir konnten nur einen schnellen Blick hineinwerfen, denn den Blumen nach zu urteilen hatte vor kurzem eine Hochzeit stattgefunden und der größte Teil der Kirche war abgesperrt. Direkt hinter dem Grand Sablon liegt der Petit Sablon. Die beiden Plätze sind sehr unterschiedlich, so wird der kleinere von Bäumen, Blumen und viel Grün beherrscht.
Notre Dame du Sablon

In der Notre Dame du Sablon

Petit Sablon
Anschließend überquerten wir noch einmal den Place Royale. Dieses Mal ging es aber bergab in die Unterstadt. Der Anblick ist wirklich wunderschön und da nun so langsam die Sonne herauskam, sah alles noch viel toller aus als am Vormittag. Vorbei ging es am Musikinstrumentenmuseum, dem Albertine-Park und vielen süßen Geschäften. Nächstes Ziel war die Galerie Saint-Hubert. So eine tolle Passage habe ich noch nie gesehen, sie ist einfach unbeschreiblich schön. In der Mitte der langen Passage geht es links in die Rue des Bouchers und ein weiteres Mal staunten wir über die Gegensätze von Brüssel. Die Gasse ist sehr eng und rechts und links von Restaurants gesäumt, die gut besucht waren. Eine besondere Spezialität sind hier Muscheln mit Fritten, aber auch andere Meeresfrüchte werden angeboten.
Blick auf die Unterstadt von Brüssel

In der Galerie Saint-Hubert

In der Galerie Saint-Hubert

In der Galerie Saint-Hubert
Wir hatten uns schon die ganze Zeit gefragt, warum an den Sehenswürdigkeiten so wenig los war. Als wir am Theater vorbei in die Einkaufsstraße kamen, wurde uns klar, wo sich die ganzen Menschen aufhielten… Es lohnt sich, in die Seitenstraßen zu schauen. So entdeckten wir noch den Place des Martyrs, der ebenfalls sehr schön ist und abseits des hektischen Treibens liegt. 
Place des Martyrs

Place des Martyrs

Saint-Jean Baptiste au Beguinage
Über die beiden Kirchen Saint-Jean Baptiste au Beguinage und Sainte Catherine, die merkwürdigerweise keinen Turm hat, ging es weiter zur Börse. Hinter der Börse liegt die Kirche Saint-Nicolas, die sehr schlicht gehalten ist. Wirklich sehenswert ist die Rückseite der kleinen Kirche, denn dort schmiegen sich kleine Häuschen an die Kirchenfassade. 
Die Börse in Brüssel

Saint-Nicolas

Saint-Nicolas
Und dann kam das absolute Highlight, das man sich definitiv für den Schluss aufheben sollte: Der Grand Place. Von Saint-Nicolas führt eine kleine Straße direkt auf den Platz, der sich dann groß und mächtig vor einem öffnet. Und zu allem Glück kam dann auch noch die Sonne richtig raus. Wir versuchten, die schöne Pracht aufzunehmen, gingen weiter auf die Mitte des Platzes und drehten uns ein paar Mal um unsere eigenen Achsen. Diesen Platz kann man nicht beschreiben und auch die Fotos geben nicht alles wieder, man muss ihn selbst gesehen haben! Kleiner Tipp: Wir haben den Platz überquert und uns auf die Treppen eines der Häuser gestellt. Von dort hat man einen tollen Blick und kann Fotos schießen, ohne dass ständig jemand vor der Linse steht.
Grand Place

Grand Place

Grand Place

Grand Place

Grand Place

Grand Place

Grand Place

Grand Place
Als letztes besuchten wir das Manneken Pis, das wirklich sehr enttäuschend ist. Der Brunnen steht in einer Häuserecke und ganz oben steht das kleine Männchen und pinkelt ins Wasser. Warum nur zieht es so viele Schaulustige an? Ich verstehe es nicht… Hier hat Jana sich dann eine der berühmten Brüsseler Waffeln gegönnt. Sie war sehr begeistert und wird euch sicher in einem ihrer Posts davon vorschwärmen. 🙂
Manneken Pis
Da wir noch mehr als genug Zeit hatten und das Wetter immer toller wurde, haben wir noch das Quartier Européen und den dortigen Jubelpark besucht. 
Quartier Européen

Quartier Européen

Jubelpark

Jubelpark

Jubelpark
So langsam wurden unsere Beine immer schwerer und die Eindrücke konnten gar nicht mehr richtig aufgenommen werden. Also ging es zum Bahnhof zurück, wo wir uns ein belgisches Bier gönnten. Um 19:28 haben wir dann Brüssel verlassen und sind müde, aber gut gelaunt nach Aachen zurück gefahren.

Noch mehr spannende Posts:

5 comments

  1. Klar gibts was über die Waffeln zu lesen 😉 Anfang nächster woche gibts dann hoffentlich auch meine Sicht der Dinge 😉

  2. wie schön brüssel ist!! da habt ihr ja jede menge gesehen an einem tag! die fotos sind klasse und machen lust, selbst dort hinzufahren! besonders gefällt mir der grand place, er wirkt richtig majestätisch. herrlich diese häuser rundum. danke fürs teilen! wünsche dir einen schönen tag und lange-zehren-können von den schönen erlebnissen, liebe grüße von dornrös*chen!

    • Vielen lieben Dank! 🙂
      Ja, den Grand Place, aber auch ganz Brüssel, sollte man sich wirklich mal ansehen. Wir waren sprachlos als wir den Grand Place erreicht haben.

      Liebe Grüße
      Jessi

  3. Wow, was für ein ausführlicher Bericht. Auf der Tagestour habt ihr wirklich Gas gegeben. Wir habe jetzt am Wochenende zum Glück ein bisschen mehr Zeit. Blöd nur, dass es sich jetzt schon wieder zuzieht. Hatte eigentlich gehofft, dass das coole Wetter noch ein bisschen hält… Liebe Grüße, Beatrice

    • Ja, wir haben echt Gas gegeben. Am Abend waren wir dann auch platt.
      Ich drücke die Daumen, dass es am Wochenende wieder sonniger wird! Veel plezier!

      Liebe Grüße
      Jessi

Schreibe einen Kommentar

Required fields are marked *.