San Francisco – Tag 3

Ojehojeh, ich habe jetzt schon Muskelkater in den Waden und meine Schuhe brauchen neue Absätze. Ich will gar nicht wissen, wie viele Kilometer das heute waren… Eigentlich wollte ich heute über die Golden Gate Bridge nach Sausalito fahren, doch es gab noch so viel, was ich in San Fran sehen wollte. Also habe ich mich nach dem „Frühstück“ mal wieder zu Fuß auf Erkundungstour begeben. Mein erstes Ziel war Twin Peaks. Der 275m hohe Hügel kann auch mit dem Muni 37 erreicht werden, nach ganz oben gelangt man trotzdem nur zu Fuß oder mit einer geführten Bustour. Auf dem Weg bin ich am Rathaus und der Oper vorbeigekommen und habe am Alamo Square die painted ladies (Steiner Street) bestaunt. Dann ging es die Castro Street hinab bis diese auf die Market Street trifft und anschließend die 17th Street hinauf Richtung Twin Peaks. Das war die steilste Straße, die ich jemals erklommen habe. Zwischendurch habe ich mich immer wieder für verrückt erklärt, doch ich habe es schließlich geschafft und folgte dann noch etwa eine Viertelstunde der Beschilderung und der sich windenden Straße auf den Hügel. Meine Anstrengung wurde mit Nebel „belohnt“… Der Blick auf San Francisco war toll, nur leider war von der Golden Gate Bridge nichts zu sehen. Trotzdem kann ich jedem einen Ausflug nach Twin Peaks empfehlen. Man hat einen tollen Rundumblick und es ist ja nicht immer nebelig. 
Rathaus von San Francisco

Painted ladies in San Francisco
Blick von Twin Peaks auf  San Francisco

Blick von Twin Peaks auf  San Francisco
Anschließend führte mich mein Weg eine ganze Weile bergab bis zum Golden Gate Park, den ich auf dem Kennedy Drive etwa bis zur Hälfte entlangspazierte. Unterwegs bin ich vielen Joggern begegnet. Das scheint die Lieblingssportart der Einwohner von San Fran zu sein. Den Parkt habe ich auf der Funston Avenue Richtung Norden verlassen. Weiter ging es bergab bis zum nächsten Park. Im Presidio bin ich dann dem Park Trail gefolgt, der meist wieder bergauf führte. Hier waren es keine Jogger, sondern Hunde-Sitter, die jeweils mit bis zu sieben Hunden unterwegs waren. Beim Besteigen des Hügels konnte ich neben den Autos, die auf dem Veterans Boulevard Richtung Golden Gate Bridge unterwegs waren, das Tuten der Schiffe hören. Wieder unten angekommen, waren es noch etwa fünf Minuten Fußweg bis zum Bay Trail, der an der Küste entlang Richtung San Francisco Marina führt. Die Brücke war leider weiterhin im Nebel versunken. Ganz kurz lichtete er sich um einen der Pfeiler, dann verschwand sie wieder vollständig. Der Weg am Wasser und Strand entlang ist wunderschön. Ich habe sogar zwei Kolibris gesehen. Die kleinen Vögel waren allerdings zu schnell außer Sichtweite; Fotos waren nicht möglich. 
Golden Gate Bridge im Nebel

„Blick“ auf die Golden Gate Bridge
Yachthafen in San Francisco
Der Weg führte am Yachthafen vorbei bis zum Fort Mason, einem ehemaligen Militärstützpunkt. Noch kurz über einen letzten Hügel und ich befand mich am Ghiradelli Square. Übrigens auch ein sehr netter Ort, der zum Verweilen einlädt. Mich zog es noch ein Stück weiter zum Pier 39, wo ich in der Sonne einen Crepe mit Schokolade und Erdbeeren genoss und den Seelöwen zuschaute. Da ich nun wirklich nicht mehr laufen mochte, fuhr ich mit dem Cable Car vom Ghiradelli Square zur Market Street. Eine einfache Fahrt kostet $6 und gehört zu einem San Francisco Besuch einfach dazu. 🙂
Ghiradelli Square

Seelöwen am Pier 39

Seelöwen am Pier 39

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3 comments

  1. das mit den absätzen kommt mir bekannt vor. super,daß du so eine schöne zeit in san fran erlebst.eine schöne zeit auch bei dem offiziellen teil der reise.

  2. Hach, klingt das alles toll und während ich hier meine Präsi für morgen vorbereite, genieße ich deine Reiseberichte in vollen Zügen und es ist beinahe so schön wie dort zu sein! Viel Erfolg auf dem Kongress! Bussi, Jana

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