Zu Besuch bei der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens

Nachdem wir am Vormittag gleich drei Länder besucht haben, verbringen wir den Nachmittag des 1. Mai im Verwaltungszentrum der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Das 18.000 Einwohner fassende Städtchen Eupen ist lediglich 18km von Aachen entfernt und somit prädestiniert für einen wenige Stunden umfassenden Ausflug. Der Bus bringt uns direkt aus Aachens Innenstadt zum Busbahnhof Eupen, von wo aus alles gut zu Fuß erkundet werden kann. Wenn ihr möchtet, nehme ich euch gerne mit auf einen Rundgang durch die belgische Stadt an der Weser.

 

Dass Eupen dank seiner ausgedehnten Textilindustrie einmal reich war, wird noch heute an den vielen alten Bürgerhäusern deutlich. Hinter den historischen Fassaden können Einheimische und Touristen einen Kaffee genießen oder regionale Spezialitäten kaufen, so zum Beispiel herrlich leckere belgische Schokolade. Da der 1. Mai aber auch in Belgien ein Feiertag ist, komme ich nicht in Versuchung, einen dieser Genusstempel zu betreten und muss durch die Fensterscheibe von den Objekten meiner Begierde getrennt bleiben.

 

Die Stühle vor den vielen kleinen Cafés im Zentrum Eupens sind nahezu alle besetzt, was bei dem tollen Maiwetter auch kein Wunder ist. Die Seitenstraßen und Sehenswürdigkeiten haben wir allerdings fast für uns allein. An einer Ecke begegnen wir einem goldenen Clown, der laut Informationstafel das Wahrzeichen des Eupener Karnevals ist. Wir genießen von der Moorenhöhe aus den Blick über die Unterstadt, schlendern an blühenden Kirschbäumen vorbei und amüsieren uns über ein paar Laufenten, die in einem Garten schnatternd auf Futtersuche sind.

 

 

 

 

 

 

Sehenswert sind übrigens auch die vielen hübschen Ein-Familien-Häuser zwischen Eupen und Aachen, an denen ich mich gar nicht satt sehen kann. Eines schöner als das andere…

Noch mehr spannende Posts:

Schreibe einen Kommentar

Required fields are marked *.