Alle Artikel mit dem Schlagwort: Römer

Museum für Stadtgeschichte in Barcelona: Mit dem Aufzug in vergangene Zeiten reisen

Ich liebe es, wenn mir ganze Städte zu Füßen liegen. Dabei ist es mir egal, ob ich auf einen Turm oder eine Anhöhe steige, um den Ausblick genießen zu können. Auch in Barcelona habe ich mich auf den – nicht ganz leicht zu findenden – Weg zur schönsten Sicht auf die Stadt gemacht. Die Hauptstadt Kataloniens habe ich anschließend noch aus einer weiteren Perspektive erkundet und bin dabei gleichzeitig auf eine Zeitreise gegangen. Um 15 v. Chr. siedelten sich die Römer dort an, wo heute Barcelona liegt und dass die Römer ihre Spuren hinterlassen, ist allgemein bekannt. Unter der Placa del Rei sind zwischen 1930 und 1960 rund 4.000 Quadratmeter römische Relikte freigelegt worden. Während sich das spanische Leben oben im historischen Stadtteil Barri Gòtic abspielt, besuche ich neun Meter tiefer im Museu d’Història de la Ciutat die Römer.

Gebrauchsanweisung für Aachen: Ganz viel Wasser – von unten und von oben

Als ich neulich darüber geklagt habe, dass Aachen das Wasser fehle, damit es hier perfekt sei, habe ich der Stadt schon in gewisser Weise Unrecht getan. Der aufmerksame Leser ist vielleicht sogar stutzig geworden, als ich wenig später den französischen Namen Aachens erläutert habe, schließlich steckt in Aix la Chapelle das Wort Wasser bzw. Quelle. Dass wir hier kein Wasser haben, stimmt nicht. Wir haben sogar sehr viel davon in Aachen: heißes Wasser von unten und kaltes Wasser von oben, beides in beachtlichen Mengen. Deshalb widme ich diesen Teil der Gebrauchsanweisung dem Element, dem Aachen seine große Bedeutung für die Römer und später für unseren Karl zu verdanken hat: Wasser.  

Kommt mit auf eine Zeitreise nach Colonia Ulpia Traiana – das Xanten der Römer

Als wir bei Sonnenschein und blauem Himmel aus dem Zug steigen, zieht über uns brummend eine Ju 52 ihre Kreise. Tante Ju ist definitiv eine Zeugin längst vergangener Zeiten, doch unsere Zeitreise soll uns heute noch viel weiter in die Vergangenheit katapultieren. In eine Zeit, in der es Vögeln vorbehalten war, durch die Lüfte zu fliegen (und Ikarus, der aber ja – wie ihr vielleicht wisst – an der Macht der Sonne scheiterte). In eine Zeit, in der es hier eine Stadt namens Colonia Ulpia Traiana gab und dort Römer wohnten. Also kehren wir dem Bahnhof den Rücken, lassen die Xantener Altstadt rechts liegen und marschieren in Richtung Nord-West, immer der Beschilderung „LVR-Archäologischer Park Xanten“ folgend.  

Mit dem Bulli an der Mosel: Trier

Hallo ihr Lieben, seit wir Koblenz verlassen hatten, führte uns unser Weg an der Mosel entlang durch viele schöne, malerische Örtchen. Unser letztes Ziel an der Mosel war dann wieder eine Stadt und zwar Trier. Ich war schon sehr gespannt, denn wie in Aachen lebten die Römer in Trier und haben so manches hinterlassen, was sehenswert sein könnte. Doch erst einmal steckten wir auf dem Weg zum Campingplatz im stockenden Verkehr. Schuld war eine Ampel… Auch als wir zu Fuß unterwegs waren, mussten wir doch immer wieder feststellen, dass Trier irgendwie Probleme mit dem Autoverkehr zu haben schien. Dabei leben hier gerade mal 105.000 Einwohner. Auf dem Campingplatz angekommen, nutzten wir erst einmal unseren Gasherd und stärkten uns für den Bummel durch Trier. Leider regnete es an diesem Tag immer mal wieder. Trotzdem traten wir kurze Zeit später den Weg an der Mosel Richtung Stadtkern an. Römerbrücke in Trier Der erste Weg führte uns zu den beiden Kränen Zollkran und Alter Kran. Anschließend schlenderten wir durch die Straßen bis zum Karl-Marx-Haus und dann über den …

Mit dem Bulli an der Mosel: Mehring

Hallo ihr Lieben, auch zwischen Bernkastel-Kues und Trier haben wir einen Zwischenstopp eingelegt. Grund war eigentlich, dass wir uns eine Moselschleife von oben ansehen wollten. Nach einem Blick in den Reiseführer stand fest, dass wir hierfür den Fünfseenblick über Mehring besuchen wollten. Auf dem Weg dorthin befindet sich mitten in einem Mehringer Wohngebiet außerdem eine Römervilla, die wir uns anschauen wollten.   Römervilla in Mehring Römervilla in Mehring Römervilla in Mehring Römervilla in Mehring Römervilla in Mehring Nachdem wir durch die Villa geschlendert waren, fragten wir nach dem Weg zum Aussichtspunkt. Eine nette Anwohnerin erklärte uns, wir müssten einfach nur immer die Hauptstraße hoch, bis zum Waldparkplatz. Dort sei der Fünfseenblick ausgeschildert. Also quälten wir unseren Bulli die Serpentinen durch den Wald hinauf. Als wir uns schon wunderten, wann denn endlich der Parkplatz kommen würde, entdeckten wir mitten in einer Haarnadelkurve ein entsprechendes Hinweisschild. Noch eine letzte Anstrengung auf Seiten des Autos und schon ging es zu Fuß für uns weiter. Allerdings auch nur etwa zehn Minuten. Wer gerne richtig wandern möchte, sollte also direkt …