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Gebrauchsanweisung für Aachen: Die Öcher lieben ihren Karl und seit 2014 auch ihre Kärle

Am Vormittag des 28.01.2014 erwachte plötzlich schimpfend und fluchend ein neuer Twitteraccount: „Aua! Ich hab was im Kreuz!“ Es folgte Verwirrung über drei vorhandene Schienbeine und schiere Verzweiflung, als die Person feststellen musste, dass ihr die Schädeldecke fehlte. Wenige Schimpftiraden später bequemte sich besagte Person schließlich, sich der digitalen Welt vorzustellen: „Hallo, ich bin Karl, Euer Kaiser für diese Woche!“ Auf den Tag genau 1.200 Jahre nach seinem Tod erwachte also Karl der Große im Aachener Dom und übernahm den Rotation Curation Account wirliebenAC. Auch nach der Curatoren-Woche blieb er der begeisterten (Aachener) Twitterwelt erhalten und verschwand erst ein Jahr später wieder in seinem Schrein.

Gebrauchsanweisung für Aachen: Der Teufel steckt im Detail

Wer sich mit Aachener Sagen und Legenden beschäftigt, dem wird stets auch der Teufel oder Krippekratz – denn so wird er in Aachen genannt – begegnen. Der gehörnte Lump hat den Aachenern nicht nur den Weg zum lang verschollenen Printenrezept gewiesen, sondern noch so einiges mehr in der Kaiserstadt erlebt. Eines haben all diese Geschichten gemeinsam: Am Ende hatte immer der Teufel das Nachsehen, denn die klugen Aachener schafften es stets, ihn zu überlisten und davon zu jagen. Irgendwann scheint er es aufgegeben zu haben oder aber die Aachener benötigten seine Dienste nicht mehr – jedenfalls ist er schon lange nicht mehr hier aufgetaucht…

Gebrauchsanweisung für Aachen: Die süßen Seiten von Aachen

Eigentlich wollte Bäcker Maw nur schnell Feierabend machen. Er schien es eilig gehabt zu haben, vielleicht wollte er zu seiner Liebsten. In der Eile ließ er der Holzkohle nicht genügend Zeit, vollständig zu erlöschen. Es kam wie es kommen musste: Das Dach von Bäcker Maws Haus fing Feuer und griff rasend schnell auf die eng aneinander gereihten Nachbarhäuser über, bis schließlich ganz Aachen in Flammen stand. So war der 02. Mai 1656 nicht nur für den Bäcker aus der Jakobstraße ein Unglückstag. Der Wind drehte ein paar Mal und als schließlich ein Pulverturm in Flammen stand, flohen die Bürger aus der Stadt. Das Feuer hatte freie Bahn und zerstörte innerhalb von 24 Stunden fast 90% der Stadt. Darunter auch die Lebensmittelvorräte der Aachener. Zwar wurden sofort Hilfslieferungen aus umliegenden Städten organisiert, doch laut einer Sage entstand aus der Not heraus auch die berühmte Aachener Printe.

Gebrauchsanweisung für Aachen: Ganz viel Wasser – von unten und von oben

Als ich neulich darüber geklagt habe, dass Aachen das Wasser fehle, damit es hier perfekt sei, habe ich der Stadt schon in gewisser Weise Unrecht getan. Der aufmerksame Leser ist vielleicht sogar stutzig geworden, als ich wenig später den französischen Namen Aachens erläutert habe, schließlich steckt in Aix la Chapelle das Wort Wasser bzw. Quelle. Dass wir hier kein Wasser haben, stimmt nicht. Wir haben sogar sehr viel davon in Aachen: heißes Wasser von unten und kaltes Wasser von oben, beides in beachtlichen Mengen. Deshalb widme ich diesen Teil der Gebrauchsanweisung dem Element, dem Aachen seine große Bedeutung für die Römer und später für unseren Karl zu verdanken hat: Wasser.  

Gebrauchsanweisung für Aachen: Die Öcher und ihr Oche

Wenn ich euch fragen würde, was euch zu Aachen einfällt, würdet ihr wahrscheinlich so etwas antworten wie Printen, Technische Hochschule, Nähe zu Holland/Belgien; Pferdefreunde würden den CHIO nennen und diejenigen, die in Geschichte aufgepasst haben, würden Karl der Große sagen. Was Aachen sonst noch so ausmacht, seine „Macken“ und liebenswerten Seiten, werde ich euch in dieser neuen Blogserien aus Sicht einer Zugezogenen, die auch erst mal so einiges über ihre neue Heimat lernen musste, näher bringen.