Monate: Oktober 2013

Von einer elefantösen Panikattacke in der Schwebebahn und weiteren Wuppertaler Kuriositäten

„Willkommen in Wuppertal!“ Strahlend kommt mir Meike am Barmer Bahnhof entgegen.  Sie wird mir heute ihre Heimatstadt zeigen, die so viel mehr zu bieten hat als die berühmte Schwebebahn. Und das ist auch gut so, denn sonst wäre unser kleines Reisebloggertreffen wahrscheinlich ausgefallen oder wir wären einfach einen Kaffee trinken gegangen und hätten nett geplaudert. Denn ausgerechnet in der Woche vor meinem Wuppertalbesuch wird die Bahn zum Stillstand gezwungen: Ein Teil der Stromschiene löst sich und fällt auf die Straße. Menschen kommen im Gegensatz zum Absturz Ende der 90er nicht zu Schaden. Schon merkwürdig, wenn sich keine Waggons die Konstruktion über der Wupper entlangschlängeln. Das ist allerdings nicht das einzig Merkwürdige; Meike hat allerlei kuriose Geschichten auf Lager.

Endlich wieder in Wien! – Liebgewonnenes wiedersehen

Spätestens wenn der markante Tower von Schwechat unter mir auftaucht macht mein Herz vor Freude einen riesigen Hüpfer. Denn genau dann steht die Landung in meiner absoluten Lieblingsstadt Wien kurz bevor. In den letzten Tagen durfte ich nicht nur zum fünften Mal all die schönen und liebgewonnenen Orte sehen sondern mich auch ein kleines bisschen wie eine Einheimische fühlen. Das lag nicht nur an meiner Aufgabe, einer lieben Freundin die Stadt zu zeigen, denn zu dem „mitten-drin-statt-nur-dabei-Gefühl“ hat auch unsere hübsche Altbauwohnung im siebten Bezirk beigetragen.

Ein Spaziergang im Herzen der amerikanischen Demokratie – die National Mall in Washington D.C.

Ich habe es im Gefühl: Das kann nur ein guter Tag werden! Mit der Sonnenbrille auf der Nase und dem Capitol im Rücken blicke ich Richtung Obelisk und kann das Ende der National Mall nur erahnen. Während ich noch den Geschmack meines Morning Glory Muffins vernehme und zufrieden feststelle, dass sich keine einzige Wolke am Himmel befindet, wird meine Aufmerksamkeit von einem kleinen, flinken Wesen zwischen den Blumen beansprucht. „Da ist ein Kolibri!“ platzt es aus mir heraus. Und gleichzeitig beschließe ich, dass mir Washington gefällt.

Mit Charme, Einfallsreichtum und Likörchen – Wie Maastricht mich um den Finger gewickelt hat

Maastricht ist nur einen Katzensprung von Aachen entfernt und doch fahre ich selten in die Hauptstadt der niederländischen Provinz Limburg. Dass sich ein Besuch durchaus lohnt, davon hat mich die schöne Stadt an der Maas erst kürzlich erneut überzeugt. Maastricht steckt voller Leben, bietet seinen Besuchern und Einwohnern viele teils einzigartige Einkaufsmöglichkeiten sowie eine internationale Küche und hat sogar bei trübem Herbstwetter einen ganz eigenen Charme.

Manhattans Süden: Wo Börsianer spekulieren und Touristen in den Heli steigen

Wir sind mal wieder in die falsche Richtung gelaufen. Da schaut man einmal nicht aufmerksam auf die Karte und schon führen Broadway und West Broadway zu Verwirrungen. Bis ich mich an das eigentlich recht simple Straßensystem gewöhnt haben werde, soll noch einige Zeit vergehen. Hier im Süden Manhattans – im Financial District – ist das ganze allerdings auch komplizierter, wenn auch europäischer, denn hier haben die Straßen richtige Namen. Ein weiterer Blick auf die Karte bringt schließlich Klarheit ins Straßenwirrwarr und gemeinsam mit Anzugträgern und Touristen schlängeln wir uns durch die Wolkenkratzerschluchten, den Blick so oft es geht nach oben gerichtet.