Pride Parade 2011

Ich komme gerade von einem tollen, aber anstrengenden Tag in Brighton wieder. Heute Vormittag mussten sich meine Gastfamilie und ich von meiner russischen Mitbewohnerin verabschieden. Der Abschied von Brighton ist ihr sichtlich schwer gefallen, doch sie wird die nächsten drei Wochen in San Francisco und New York verbringen… 
Nach dem Frühstück mit Croissants, Saft und Erdbeerkonfitüre ging es für mich in die Stadt. Dort habe ich mich mit ein paar Mitschülern getroffen, um einem der größten und jährlich stattfindenden Events in Brighton beizuwohnen: Brighton Pride Parade. Es handelt sich dabei um eine wilde Mischung aus Karneval, Love Parade und Christopher Street Day, wobei letzteres am meisten zutrifft, denn es ist die Parade der Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen. Wusstet ihr, dass Brighton Englands Hauptstadt der Homosexuellen ist?
Gespannt nahmen wir an einer Kreuzung mit vielen anderen Zuschauern Aufstellung und bewunderten bereits beim Warten die teilweise sehr bunten und aufwendigen Kostüme. 

Als es dann endlich losging, wurden wir durch die tolle Stimmung – sogar die Sonne feierte mit uns – und die Musik einfach mitgerissen. Der Zug dauerte etwa eine bis 1,5 Stunden.
Der erste Wagen kommt

Men in Black

Nach der wirklich sehr spaßigen Parade stärkten wir uns ersteinmal mit Subs und Sandwiches, die wir in der Sonne genossen. Anschließend brachen wir zu einer kleinen Shoppingtour durch die Lanes auf. Bereits auf unserem Ghost Walk hatten wir einen Süßigkeiten-Shop entdeckt, den wir nun besuchen wollten. Garnicht so einfach in den Lanes… Schließlich fanden wir ihn aber und bekamen riesige Augen als wir ihn betraten. Bei Hardys gibt es von Sckokolade über Fudges bis hin zu Jelly Beans so ziemlich alles, was viel Zucker beinhaltet. Sogar Produkte von Willy Wonka habe ich entdeckt! 🙂

Ich habe mich für zwei Sorten M&M’s (Erdnussbutter und Cocos), Butterfinger, Milchschokolade und Fudge entschieden, wobei es sich zum größten Teil um Bestellungen von Freunden bzw. Geschenke handelt. Fudge ist übrigens ein Karamellbonbon, das typisch für England zu sein scheint, denn man kann es hier überall kaufen und einige kleine Shops stellen es sogar per Hand her.

Noch mehr spannende Posts:

2 comments

Schreibe einen Kommentar

Required fields are marked *.