Loving Vienna

Es war Liebe auf den ersten Blick: Die österreichische Hauptstadt und ich! Und als ich dann noch ein Stück Sachertorte aß… Aber dazu später mehr! 🙂
2008 war ich zweimal dort, mit meinen Eltern und mit meiner besten Freundin. Im Dezember 2009 musste ich dann unbedingt meinen Freund und diese wunderschöne Stadt miteinander bekannt machen. Bevor ich jetzt weiter schwärme: Solltet ihr zum Weihnachtsmarkt nach Wien fahren, trinkt keinen Orangenpunsch! Glühwein können wir wirklich besser, sorry! Aber das wars auch schon an negativen Dingen.
Von Köln/Bonn aus kann man sehr gut mit Germanwings nach Wien fliegen, meine Eltern sind von Hannover aus mit Austrian geflogen und meine beste Freundin hat von Karlsruhe aus den Zug genommen. Das hatte den Vorteil, dass sie dann schon am Westbahnhof und damit innerhalb von Wien angekommen ist. Vom Flughafen aus habe ich bisher jedesmal den Bus genommen, der den Süd- und den Westbahnhof anfährt (Fahrzeit etwa 45 min., Preis 7,-). Zurück zum Flughafen fahre ich gerne mit dem CAT. Der City-Airport-Train fährt von Wien Mitte bis zum Flughafen im 30min-Takt ohne Zwischenhalt. Das tolle: Fahrzeit nur 16 min und man kann vom Vorababend des Abflugs ab 18:00 bis 75 min vor Abflug in Wien Mitte einchecken und das Gepäck aufgeben. Achtung: Das gilt nicht für alle Fluglinien!
Und hier habe ich jeweils in Wien übernachtet: Hotel Congress (3,5 Sterne, gegenüber vom Südbahnhof, U-Bahn direkt um die Ecke, sehr sauber, gutes Frühstücksbuffet), Pension Madara 2 (sauber, sparsames Frühstücksbuffet, sehr verwinkelt), Hotel Pension Kaffeemühle (Nähe Westbahnhof und Einkaufsstraße, Straßenbahnhaltestelle quasi vor der Tür, sauber, einfaches Frühstückbuffet).



Im Stadtkern steigt man am besten am Stephansplatz aus. Die U-Bahnstation verlässt man dann direkt am Fuße des Stephansdoms, vor dem einem auch die ersten Fiaker begegnen. Zu Fuß geht es dann durch die Fußgängerzone zum Hotel Sacher. Bitte unbedingt hier die Sachertorte testen, es gibt tatsächlich geschmackliche Unterschiede zwischen dem Original und den Torten Sacher Art!
Nach dieser Stärkung geht es dann an der Staatsoper vorbei auf die Ringstraße. Folgt man dieser Richtung Nord-Westen, kommt man an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Auf der linken Seite befindet sich das Museumsquartier, auf der rechten die Hofburg mit der Spanischen Hofreitschule und der sehr sehenswerten Nationalbibliothek. Die Ringstraße führt weiter am Justizpalast und dem Parlament vorbei. Dem Rathaus gegenüber befindet sich das Burgtheater.

Den Ring kann man auch gut in einer der alten Straßenbahnen abfahren. Eine Fahrt lohnt sich auch zum Stadtpark und zum Karlsplatz. Den Volksprater erreicht man mit der U2 über die Haltestelle Praterstern, Schloss Schönbrunn mit der U 4 Richtung Hütteldorf. Hier lohnt sich vor allem der Blick hinter das Schloss. Kleiner Tipp: Unbedingt eine Tüte Haselnüsse mitnehmen, die vielen Eichhörnchen fressen hier aus der Hand. Sogar einen Specht bekommt man mit ein wenig Glück zu sehen und nicht nur zu hören. Auch der Tiergarten Schönbrunn, den einst Sisi angelegt hat, ist sehenswert. Hierfür aber bitte mindestens einen halben Tag einplanen.

Empfehlen möchte ich auch den Naschmarkt zwischen der rechten und der linken Wienzeile. Er macht seinem Namen alle Ehre, denn bei den leckeren Oliven, Broten und Pasten fällt das Vorbeigehen schwer.
Den Zentralfriedhof, auf dem rund 3 Mio Tote ruhen, erreicht man mit der Straßenbahn, die man am besten an Tor 2 verlässt. Bei den Ehrengräbern kann man Name wie Schubert, Beethoven, Curd Jürgens und Therese Krones entdecken. Falcos Grab ist ein wenig versteckter, deshalb hier die Bezifferung: Gruppe 40, Nr. 64.
Eine Stadt zum Verlieben, fahrt hin und überzeugt euch selbst! 🙂
Welche ist eure Traumstadt?

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