Alle Artikel mit dem Schlagwort: Stadtführung

Von leckerem Bönnsch, einem jährlichen Tauschhandel und einer sehr kleinen U-Bahn

Sonne auf der Haut, Musik im Ohr und die Augen auf Vater Rhein gerichtet. Das ist einer von diesen Augenblicken, die unbezahlbar sind. Ich stehe oberhalb des Alten Zolls am Bonner Rheinufer. Die laue Sommerbriese trägt Live-Musik zu mir. Auf der Wiese nebenan lauschen kleine und große Grüppchen der gleichen Musik, während sie gemütlich picknicken oder einfach das Gesicht gen Sonne recken. Es sind vor allem junge Menschen, denn Bonn ist eine Universitätsstadt. „In Bonn ist alles besser!“ seufzen meine Kollegen, die hier studiert haben, ab und an. Ganz besonders dann, wenn es in Aachen mal wieder regnet. Und während ich Gaby durch die Straßen von Bonn folge, denke ich über diesen Satz nach…  

Kultur, Schokolade und Wein

Hallo ihr Lieben, zu Weihnachten haben wir von meiner Schwester und ihrem Freund einen Gutschein für die Stadtführung Schokolade und Wein bekommen und den haben wir letzte Woche eingelöst. Los ging es um 18:00 am Elisenbrunnen. Hier erfuhren wir, welche adligen Persönlichkeiten nach Aachen zur Kur gekommen waren, dass Aachen einmal Weinanbaugebiet war und dass Bismarck noch heute Schulden in Aachen hat, die sich durch seine Verluste im Spielcasino angehäuft hatten. Der Kurschatten entstand übrigens aus dem Umstand, dass adlige Damen laut ihres „Ehevertrags“ einmal im Jahr allein nach Aachen reisen durften, um zu kuren. Das zog viele (alleinstehende) Männer nach Aachen. Offiziell hatte dann gegen die vermeintliche Unfruchtbarkeit das Baden in Aachens heißen Quellen geholfen… Elisenbrunnen Masken am Puppenbrunnen Weiter ging es dann am Dom vorbei, um den herum es schon immer zahlreiche Weinstuben und Restaurants gab. Wir lernten, dass das heutige Stadtarchiv einmal das erste Rathaus von Aachen war und ebenfalls einen Weingarten hatte. Am Puppenbrunnen vorbei gelangten wir auf den Hof. Der Puppenbrunnen zeigt übrigens alle wichtigen Elemente Aachens: Einen Hahn für …

Berlin: Bus-Tour und Conference-Dinner

Hallo ihr Lieben, wie ihr wisst, bin ich auf einer Konferenz in Berlin. Am Sonntagnachmittag gab es ein Rahmenprogramm. Es ging ganze vier Stunden mit Bussen und Reiseführern quer durch die Stadt. Das meiste kannte ich bereits und auch die Stories über die Deutsche Geschichte waren mir natürlich bekannt, doch so ging es den wenigsten und auch ich habe ein paar Orte neu entdeckt. Los ging es vor unserem Hotel und am Alexanderplatz vorbei. Anschließend haben wir kurz an der O2-Arena gehalten. Allerdings nicht, um die Menschenmassen zu beobachten, die für ein Spiel der Eisbären anstanden, sondern die Straßenseite zu wechseln und den Mauerabschnitt zu betrachten, auf dem sich verschiedene Künstler verewigt haben. Es handelt sich dabei um die östliche Seite, die im Gegensatz zur westlichen niemals bemalt war. Da kam ja auch keiner hin, bis auf die Soldaten und ein paar Lebensmüde… Das berühmteste Bild ist wahrscheinlich Der Kuss, vor dem ich dann auch gleich mal posiert habe. Geht man auf die andere Seite der Mauer (also in den Westen) kann man im Hintergrund …

Heinrich Heine in Köln

Dank Groupon waren eine gute Freundin und ich auf die Heinrich Heine Stadtführung in Köln von colonia prima aufmerksam geworden. Die Führung wird durch zwei Schauspieler durchgeführt und sinngemäß mit den Worten begonnen „Diese Stadtführung ist anders, hier lernen sie interessante aber unwichtige Dinge!“ Super, solche Infos kann ich mir besonders gut merken! Natürlich möchte ich sie euch auch nicht vorenthalten. Hier das, was mir besonders im Gedächtnis geblieben ist: Startpunkt ist die Kreuzrose vor dem Kölner Dom. Hier verbrachten wir auch erst einmal einige Minuten und lauschten einem Heine-Text über den Kölner Dom im Dreivierteltakt. Mitschunkeln inklusive. Heine war zwar ursprünglich Düsseldorfer und ein zum Protestantismus konvertierter Jude, trotzdem saß er zumindest für kurze Zeit im Rat, der für den Dombau verantwortlich war. Dieser hat übrigens 300 Jahre geruht und der Kran auf einem der Türme war in dieser Zeit zum Wahrzeichen Kölns geworden. Der Bau wurde dann gegen den Willen der Kölner durchgesetzt. Und? Haben die Kölner das hinterher bereut? Nein? Herzliche Grüße nach Stuttgart! ;-) Wusstet ihr, dass der Dom eine Hausnummer …

Segwaytour – Daumen hoch!

Hier hatte ich schon berichtet, dass ich meinem Freund zum Geburtstag zwei Gutscheine für eine Segwaytour geschenkt hatte. Da ein befreundetes Pärchen von uns auch noch zwei Gutscheine hatte, sind wir heute die Tour gemeinsam angetreten. Um 17:00 haben wir uns vor dem Quellenhof mit unserem Tourguide getroffen, der uns sofort das Du angeboten hat. In der Lobby des Quellenhofs haben wir dann alle die Sicherheitseinweisung und deren Zurkenntnisnahme unterschrieben und einen passenden Helm verpasst bekommen. Dieser ist nicht Pflicht, wird aber empfohlen. Danach hat uns unser Tourguide kurz die Funktionsweise und Handhabung des Segways erläutert. Und dann durften wir die Theorie selbst an einem 40kg schweren, 5 PS starken Segway ausprobieren. Schnell hatten wir das Anfahren, Bremsen und Kurvefahren drauf. Dann gab es noch eine kurze Einweisung ins über-Hindernisse-fahren und Bergauf-/Bergabfahren und schon ging es im Gänsemarsch durch den Stadtpark. Dort wurden unsere Geräte noch einmal neu eingestellt und ließen sich jetzt noch schnittiger fahren. Da wir Aachen schon kennen, haben wir die Lousbergtour gewählt. Der Weg war das Ziel und zwischendrin lernten wir auch noch …