Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kempen

Kleine Städte? Gerne! Solange ich nicht in einer wohnen muss…

Bei der Reisenacht drehte sich vor Kurzem alles um die kleinen Städte dieser Welt. Dabei tauchten so viele tolle und inspirierende Antworten unter dem Hashtag #RN8 auf, dass Susi kurzerhand eine Blogparade zum Thema Kleine Städte gestartet hat. Auf ihrer Website könnt ihr im Anschluss alle Blogposts der Teilnehmer durchstöbern. Und hier könnt ihr bereits heute lesen, was ich zum Thema „Kleine Städte“ beizutragen habe.  

Zwei Orte zum Verweilen in Kempen

Nachdem ich euch am Sonntag auf einen kulturellen Bummel durch Kempen mitgenommen habe, möchte ich euch heute noch zeigen, wo ihr euch stärken, vor einem Regenschauer schützen und an schönen Dingen laben könnt. Fangen wir mit dem leiblichen Wohl an: Das Café Lekkerey spricht mich mit seiner romantischen, pastelligen Deko sofort an. Ein Blick auf die Karte verrät mir außerdem, dass es auch laktosefreie und Sojamilch gibt. Die Entscheidung, nach meinem Stadtrundgang noch einmal in die Tiefstraße zu kommen, um etwas zu trinken, ist also schnell gefallen. Ein Ort zum Verweilen: Die Lekkerey in Kempen.  

Urige Häuschen, ruhige Gassen und ganz viele Hollandräder – Ein Tag in Kempen

Heute nehme ich euch mit in die historische Altstadt von Kempen am Niederrhein. Der Ort hat knapp 36.000 Einwohner und liegt nordwestlich von Krefeld. Der besondere Charme der Kleinstadt rührt von einer seit 1966 andauernden Sanierung der Altstadt. Und die hat einiges zu bieten, denn Kempen wurde bereits 890 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1294 Stadtrecht. Noch heute ist die Innenstadt fast kreisförmig von einer Mauer umgeben, die verdeutlicht, wo einst die Stadtmauer verlief. Der ehemalige Graben vor der Mauer ist durch einen Grüngürtel ersetzt worden. An die mächtige Wehranlage mit ihren 16 Türmen und vier Toren erinnern noch heute die Kurkölnische Landesburg, die Turmmühle, der Peterturm und das Kuhtor von 1350. Modell eines ehemaligen Stadttores von Kempen