Monate: Januar 2016

Zurück in den niederländischen Schnee

Anfang Januar ging es erneut in die Skihalle nach Landgraaf. Nachdem mich meine ersten Skierfahrung so euphorisiert hatte, war ich gespannt, ob es einfach nur Anfängerglück war oder ob es genauso erfolgreich weitergehen würde. An der Kasse erwartete uns eine viel kürzere Schlange als beim letzten Mal, meine Größe für die Skischuhe kannte ich bereits und auch das Anlegen der Skier war schon fast Routine. Dann mussten nur noch die passenden Stöcke gefunden werden und ich war bereit für meine aktuelle Aufgabe: Richtig lenken und bremsen lernen. Doch vorher drehte ich zur Sicherheit noch eine Proberunde auf dem „Idiotenhügel“. Ohne einen Stolperer – aber leider auch ohne große Geschwindigkeit – unten angekommen, marschierte ich entschlossen zum steilen Übungshügel weiter.

Eine Geschichte vom Skifahrenlernen in den Niederlanden

Es war einmal ein kleines Mädchen namens Jessi, das zu einer Zeit aufwuchs, in der die harzer Winter noch mit sehr viel Schnee einhergingen. Glücklich tollte Jessi durch das kalte Nass und sauste mit ihrem Schlitten die Hügel hinunter oder ließ sich von ihren Eltern auf selbigem durch die Wälder ziehen. Eines Tages schenkte man ihr ein paar Skier und eröffnete ihr so die Möglichkeit, eine weitere Art des Schneevergnügens zu erlernen. Doch die kleine Jessi hatte keinerlei Interesse und schnallte sich die Skier nur ein einziges Mal an die Füße – zur Anprobe im Wohnzimmer. Und so verbrachte Jessi die Winter ihrer Kindheit weiter auf dem Schlitten, erst auf einem hölzernen, später dann auf einem Bob mit Lenkrad und Bremse. Als sie langsam zu einer Erwachsenen heranwuchs folgte eine lange Phase, in der sie den Schnee verachtete. Er war kalt und nass und konnte ihr gestohlen bleiben. Doch auch das änderte sich und so beschloss Jessi im vierten Jahrzehnt ihres Lebens, dem Skifahren eine Chance zu geben.

Vor Weihnachten noch mal kurz in die Tropen – Ab ins Tropical Islands

Als der Wecker mitten in der Nacht klingelt, verfluche ich mich selbst dafür, dass ich mich für den frühen Flug nach Berlin entschieden habe. Doch kurz darauf hüpfe ich dann doch aus dem Bett, schließlich werde ich in wenigen Stunden auf einer Sonnenliege am Strand liegen. Bis es soweit ist, schleppen wir uns und unseren Koffer aber erst einmal zum Bahnhof und später dann zum Checkin-Schalter. Den kurzen Flug von Köln nach Berlin nutze ich, um wenigstens ein bisschen Schlaf nachzuholen. Pünktlich zum wunderschönen Sonnenaufgang bin ich dann hellwach und kann endlich die Vorfreude auf zwei Tage Tropen genießen. Nach einer weiteren knappen Stunde stehen wir dann endlich vor der riesigen Halle, in der eigentlich Zeppeline gebaut werden sollten. Da daraus aber leider nichts geworden ist, dürfen wir uns nun im Tropical Islands zwei Tage lang amüsieren.