Eine Reise, um die eigene Balance zu finden

Eat, Pray, Love basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Elizabeth Gilbert und dieser wiederum auf einer wahren Geschichte der Autorin.
Liz Gilbert (Julia Roberts) lebt als erfolgreiche Karrierefrau zusammen mit ihrem Mann in einem Haus in New York. Trotzdem ist sie unglücklich und unzufrieden, ihr Leben macht für sie in dieser Form keinen Sinn. Also beschließt sie alles aufzugeben: Sie lässt sich scheiden und bricht auf zu einer Einjahresreise, um ihre Balance wieder herzustellen. In Rom lernt sie die kulinarischen Seiten des Lebens kennen und findet viele tolle Freunde, mit denen sie vier Monate voller Spaß und Dolce Vita erlebt. Als sie glücklich zu sein scheint, verlässt sie Rom und setzt ihre Reise nach Indien fort. Dort lebt sie in einer Glaubensgemeinschaft, lernt zu meditieren und Ruhe zu finden. Dieser Aufenthalt verläuft nicht so fröhlich wie der erste in Rom: Eine ihrer Glaubensschwestern wird gegen ihren Willen mit 19 verheiratet und fürchtet, dass ihr Leben nun vorbei sei. Liz tut alles, um ihr Mut zuzusprechen und ihr die Scheu vor der Ehe zu nehmen. Dann wäre da noch Richard aus Texas, der alles verloren hat, was ihm lieb und teuer war und nach Indien geflohen ist. Als die junge Frau verheiratet ist und Richard in die USA zurückkehrt, bekommt Liz eine neue Aufgabe: Sie soll die neuen Gläubigen, die aus der ganzen Welt angereist kommen, begrüßen und betreuen. Dies tut sie mit Freude und findet so innere Ruhe.
Dann wird es Zeit für ihre letzte Station: Bali. Dort hatte ihr vor einigen Jahren ein Medizinmann vorausgesagt, dass sie wiederkommen würde. Die Freude ist auf beiden Seiten groß, als er sie wiedererkennt. Durch einen dummen Zufall wird Liz von einem Auto angefahren und lernt so eine Ärztin und ihre kleine Tochter kennen. Ein weiterer Zufall bringt sie mit dem Unfallverursacher zusammen. Auf Bali vervollständigt sich Liz’s Balance durch die Liebe.
Ich hatte eher zurückhaltende Meinungen über den Film gehört. Um so überraschter war ich. Nicht nur die tollen Landschaftsbilder sondern auch der teils tief gehende Inhalt haben mich begeistert. Es ist wirklich keine leichte Kost und der emotionale Film regt zum Nachdenken an.

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One comment

  1. Das ging mir ganz genauso! Ich wollte ursprünglich ins Kino gehen, hatte dann aber soo viel schlechtes von dem Film gehört…als ich ihn dann später auf DVD sah war ich so wie du total begeistert!!! Manchmal sollte man sich eben eine eigene Meinung bilden 😉

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