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Im Skulpturenpark von Wuppertal kommen nicht nur Kunstfans auf ihre Kosten

„Huch, was ist denn das?“ etwas verwundert bleibe ich vor dem geöffneten Fach unter einer der zahlreichen Bänke im Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal stehen und blicke meine Begleiterin Meike fragend an. Sie hat sogleich die Antwort parat und erzählt mir von einer weiteren Kuriosität: Der Erschaffer dieser 14 Hektar großen Anlage – Kurt Herberts – hatte sich im gesamten Park Telefonstationen anlegen lassen, um jederzeit erreichbar zu sein, auch wenn er sich auf seinem weitläufigen Gelände aufhielt. In der dazugehörigen Villa, die Franz Krause im Jahr 1947 entwarf, laufen im Keller 30 Telefonanschlüsse zusammen.

Von einer elefantösen Panikattacke in der Schwebebahn und weiteren Wuppertaler Kuriositäten

„Willkommen in Wuppertal!“ Strahlend kommt mir Meike am Barmer Bahnhof entgegen.  Sie wird mir heute ihre Heimatstadt zeigen, die so viel mehr zu bieten hat als die berühmte Schwebebahn. Und das ist auch gut so, denn sonst wäre unser kleines Reisebloggertreffen wahrscheinlich ausgefallen oder wir wären einfach einen Kaffee trinken gegangen und hätten nett geplaudert. Denn ausgerechnet in der Woche vor meinem Wuppertalbesuch wird die Bahn zum Stillstand gezwungen: Ein Teil der Stromschiene löst sich und fällt auf die Straße. Menschen kommen im Gegensatz zum Absturz Ende der 90er nicht zu Schaden. Schon merkwürdig, wenn sich keine Waggons die Konstruktion über der Wupper entlangschlängeln. Das ist allerdings nicht das einzig Merkwürdige; Meike hat allerlei kuriose Geschichten auf Lager.