Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wasser

#4Städtein6Tagen: Überfahrt nach Tallinn und ein Tag mit Usselswetter

Am Nachmittag kehren wir zum Fährterminal in Stockholm zurück, holen unser Gepäck aus dem Schließfach und betreten die Baltic Queen. Dieses Mal ist uns eine Premium Kabine zugewiesen worden, die mit einem Doppelbett, zwei Handtüchern pro Person und einer regelbaren Heizung aufwartet. Letztere scheint allerdings nicht so wirklich zu funktionieren und so bleibt die Kabine – wie auch schon auf der Fahrt nach Stockholm – leicht frisch. Wir stellen unser Gepäck ab und erkunden erst einmal das Schiff, das ähnlich aufgebaut ist wie die Romantika, die uns gestern nach Stockholm gebracht hat. Leider gibt es hier aber kein so großes Sonnendeck; wir können die Hafenausfahrt wahlweise von Backbord oder Steuerbord aus genießen. Die Sonne geht über den Schäreninseln unter und wir stärken uns am Buffet, bevor wir den Abend mit einem Drink und der Tanzshow ausklingen lassen.

#4Städtein6Tagen: Eine Tour durch Stockholms U-Bahn-Stationen

Nachdem wir für unsere Überfahrt nach Tallinn eingecheckt und unseren Koffer ins Schließfach gesteckt haben, folgen wir der sehr guten Beschilderung aus dem Fährterminal zur nächsten U-Bahnstation. Das Fährterminal von Stockholm liegt etwas außerhalb und die Tunnelbanan ist eine gute Möglichkeit, schnell ins Stadtzentrum zu gelangen. Die Station Gärdet ist gut gefüllt, schließlich sind wir nicht die einzigen Touristen, die gerade mit der Fähre aus Riga angekommen sind. Während die meisten in den Schlangen vor dem Ticketschalter und den Automaten stehen, gehen wir einfach in den Kiosk der Station, in dem ebenfalls Tickets verkauft werden. Mit zwei Tagestickets im Gepäck steigen wir in die nächste Bahn Richtung Zentrum.

#4Städtein6Tagen: Ein Tag in Lettlands Hauptstadt Riga und Überfahrt nach Stockholm

Der Blick aus dem Fenster unseres Hotels erfreut mich leider nicht besonders, denn die Lettische Akademie der Wissenschaften, von deren Aussichtsplattform aus wir heute einen Blick auf Riga werfen wollen, liegt in nebligem Dunst. Ich vertraue aber einfach mal auf den Wetterbericht, der Sonnenschein und blauen Himmel verspricht. Also packen wir – wie so häufig auf dieser Reise – unseren Koffer und fahren erst einmal nach unten, um uns beim Frühstück für den Tag in Lettlands Hauptstadt zu stärken. Das morgendliche Buffet im Tallink Hotel Riga ist umfangreich und wir schlemmen uns durch süße Teilchen, frisches Obst und Herzhaftes. Jetzt aber fix auschecken und raus auf die Straße, schließlich haben wir nur den heutigen Tag, um die Stadt zu erkunden.

Abwechslungsreiches Programm am Möhnesee: Stand-up Paddling, Schlemmen, Aussicht genießen

Tapfer beiße ich die Zähne zusammen. Der Neoprenanzug ist vom Vortag noch etwas nass und während ich mich in ihn hineinquetsche, kriecht die feuchte Kälte über meine Beine nach oben und hüllt meinen ganzen Körper ein. Yvi scheint es nicht besser zu gehen, denn auch von ihr kommen entsprechende Flüche hinüber. Also schnell raus aus dem dunklen Umkleideraum und ab in die Sonne, deren Strahlen uns ein wenig wärmen. Wir tapern auf nackten Füßen den Weg zu den Räumlichkeiten von Wild-Boards entlang, wo uns Surflehrer Björn Rusche bereits zwei Stand-up Paddling (SUP) Boards bereit gelegt hat. Yvi und ich schnappen uns die Bretter, tragen sie über den Kiesstrand bis zum schwimmenden Steg und legen sie dort ab. Dabei müssen wir ein kleines Stück durch den Möhnesee waten und ich stelle erleichtert fest, dass das Wasser dank Neoprenanzug gar nicht kalt ist.

Der Weg ist das Ziel – Mit dem Tren de Sóller von Palma in den Norden Mallorcas

Als wir das alte Bahnhofsgebäude an der Plaza España in Palma de Mallorca erreichen, setzt sich die Menschenschlange auf dem Bahnsteig gerade in Bewegung: Der Zehnuhrzehn-Zug steht zum Einstieg bereit. Wir schieben uns am Ende der Schlange vorbei in das kleine Bahnhofsgebäude hinein und reihen uns in eine weitere Menschentraube vor den Schaltern ein. Bereits jetzt müssen wir uns für einen Zug zurück nach Palma entscheiden und werfen daher einen Blick auf den Bildschirm über uns, der anzeigt, wieviele Plätze in den einzelnen Zügen noch frei sind. Zum Glück hat die Hauptsaison noch nicht begonnen und so haben wir freie Auswahl. Wir entscheiden uns für den vorletzten Zug, der Sóller um 18:00 Uhr verlassen wird. Außerdem kaufen wir gleich zwei Kombitickets, die nicht nur die Fahrten mit dem Zug sondern auch mit der alten Straßenbahn nach Port de Sóller beinhalten. Mittlerweile hat sich auf dem Bahnsteig eine Schlange für den nächsten Zug gebildet, in die auch wir uns einreihen.