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Von Schweinchen, Rochen und Haien – Ein ganz besonderer Ausflug auf den Bahamas

Wir werden oft gefragt, wie wir darauf gekommen sind, unsere Flitterwochen auf den Bahamas zu verbringen. Dass diese karibischen Inseln nicht unbedingt ein typisches Reiseziel für Europäer sind, haben wir bereits im Reisebüro und auch immer wieder auf den Bahamas selbst gemerkt. Wir können eine Reise in dieses tolle Land jedoch uneingeschränkt empfehlen. Heute möchte ich auch hier auf dem Blog die Frage beantworten, warum wir unbedingt auf die Bahamas fliegen wollten. Ich nehme euch nämlich mit zu einem Ausflug nach No Name Cay, Nunjack Cay und Green Turtle Cay. Sicherlich haben einige von euch schon einmal Fotos oder Videos von den schwimmenden Schweinen auf den Exumas gesehen. Ich mag Schweine sehr und als ich diese Bilder das erste Mal gesehen habe, stand fest: Ich muss auf die Bahamas! Statt aber auf die bekannten und entsprechend gut besuchten Exumas zu fahren, fiel die Wahl auf die weniger bekannte Insel No Name Cay, die zu den Abacos gehört.

Weißer Sand, freilebende Papageien und ein Dorf am Strand auf den Abacos

Ich gebe zu, ich hätte gerne noch etwas länger den Luxus am pinken Strand von Harbour Island genossen, doch unsere Bahamas-Reise führt uns weiter auf die Abacos. Gegen Mittag verlassen wir etwas wehmütig das Coral Sands Beach Resort, spazieren zum Hafen und setzen ein letztes Mal mit dem Wassertaxi nach Eleuthera über, wo wir in ein Taxi zum Flughafen steigen. Dieses Mal betreten wir nicht das Hauptgebäude sondern ein noch kleineres, das einige Meter entfernt ebenfalls direkt am Vorfeld steht. Im Terminal der Privatflieger werden wir von einer Dame am Empfangstresen begrüßt und geben ihr unsere Koffer. Während wir uns in die Ledersessel plumpsen lassen, verschwindet unser Gepäck hinter einer Tür Richtung Vorfeld. Kurz vor Abflug betritt der Pilot den Raum, teilt den Anwesenden mit, dass er mit Cherokee Air nach Marsh Harbour fliegt und führt uns sowie eine Handvoll weiterer Passagiere zum Flugzeug.

Unterwegs auf der Wünschelroute „Wenn die Nebel tanzen“ – Wandern, Wein und wunderschöne Ausblicke

„Wenn Sie nach draußen gehen, holen Sie sich bitte eines dieser Bänder ab und nehmen sich ein Glas“, fordert uns Albrecht Gietzen – Winzer und Ortsbürgermeister von Hatzenport – auf und demonstriert, wie wir das Weinglas in die lederne Halterung einhängen sollen. Eben habe ich noch mit 19 weiteren Bloggern gemütlich im Winzerhof Gietzen bei Traubensaft, Rieslingsuppe und Mosel-Tapas zusammengesessen und jetzt stehe ich mit einem um meinen Hals hängenden Weinglas auf dem wunderschönen Hof des Weinguts. Gleich starten wir zu unserer ersten Wanderung an diesem Wochenende. Sie trägt den hübschen Namen „Wenn die Nebel tanzen“ und ist Teil der Aktion „Wünschelrouten – Geführte Herbst-Wandertouren rund um Wein & Kulinarik“. Auch ein paar Hotelgäste des Winzerhofs stoßen zu uns und schon stratzt Albrecht Gietzen mit großen Schritten los.

Auf Stippvisite in Dänemarks Hauptstadt – Kopenhagen im Schnelldurchlauf

Aufgrund unserer Flugannullierung am späten Samstagnachmittag schrumpfte unser Kurzurlaub in Kopenhagen auf 1,5 Tage zusammen. Immerhin hatten wir Glück im Unglück und konnten alternativ direkt am Sonntagmorgen einen der ersten Flieger in Düsseldorf über Frankfurt nach Kopenhagen nehmen. Die Nacht verbrachten wir im Flughafenhotel und machten einfach das Beste aus unserer Situation; ändern konnten wir eh nichts. Am Sonntag ging dann auch alles glatt – gegen halb zwölf mittags bezogen wir unser Hotelzimmer in Dänemark und konnten endlich zur Stadterkundung starten. Alles in allem haben wir also einen knappen halben Tag verloren, doch in der kurzen Zeit, die uns in Kopenhagen blieb, haben wir unglaublich viel sehen und erleben können, ohne dass es in Stress ausartete.

Go West – Stempel Nummer zwei für den Zipfelpass gabs im Selfkant

Mit mir und der Welt zufrieden nehme ich einen Schluck aus dem Stubbi und richte meinen Blick gen Sternenhimmel. Vor ein paar Minuten habe ich der ISS vorerst das letzte Mal dabei zugesehen, wie sie Deutschland überflogen hat. Hier auf dem Land ist die Lichtverschmutzung nicht so hoch wie bei uns in Aachen und direkt hinter dem B&B, in dem wir nächtigen, haben wir Dank der angrenzenden Felder freie Sicht auf den Himmel, perfekte Bedingungen zum Sternegucken also. Und ruhig ist es hier – herrlich. Das Dorf Millen im Selfkant hat nur ca. 325 Einwohner und zwei von ihnen betreiben mit ganz viel Liebe zum Detail und Herzblut das B&B Millen. Mein Mann und ich wohnen in dem kleinen Doppelzimmer links vom Scheunentor, rechts davon nächtigt an diesem Wochenende ein niederländisches Pärchen. Auch unsere Vermieter sind Niederländer und während unseres Wochenendes im westlichsten Zipfel der Republik haben wir oft das Gefühl, gar nicht in Deutschland zu sein. Da kommt richtig Urlaubsstimmung auf.