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Auf Stippvisite in Dänemarks Hauptstadt – Kopenhagen im Schnelldurchlauf

Aufgrund unserer Flugannullierung am späten Samstagnachmittag schrumpfte unser Kurzurlaub in Kopenhagen auf 1,5 Tage zusammen. Immerhin hatten wir Glück im Unglück und konnten alternativ direkt am Sonntagmorgen einen der ersten Flieger in Düsseldorf über Frankfurt nach Kopenhagen nehmen. Die Nacht verbrachten wir im Flughafenhotel und machten einfach das Beste aus unserer Situation; ändern konnten wir eh nichts. Am Sonntag ging dann auch alles glatt – gegen halb zwölf mittags bezogen wir unser Hotelzimmer in Dänemark und konnten endlich zur Stadterkundung starten. Alles in allem haben wir also einen knappen halben Tag verloren, doch in der kurzen Zeit, die uns in Kopenhagen blieb, haben wir unglaublich viel sehen und erleben können, ohne dass es in Stress ausartete.

Go West – Stempel Nummer zwei für den Zipfelpass gabs im Selfkant

Mit mir und der Welt zufrieden nehme ich einen Schluck aus dem Stubbi und richte meinen Blick gen Sternenhimmel. Vor ein paar Minuten habe ich der ISS vorerst das letzte Mal dabei zugesehen, wie sie Deutschland überflogen hat. Hier auf dem Land ist die Lichtverschmutzung nicht so hoch wie bei uns in Aachen und direkt hinter dem B&B, in dem wir nächtigen, haben wir Dank der angrenzenden Felder freie Sicht auf den Himmel, perfekte Bedingungen zum Sternegucken also. Und ruhig ist es hier – herrlich. Das Dorf Millen im Selfkant hat nur ca. 325 Einwohner und zwei von ihnen betreiben mit ganz viel Liebe zum Detail und Herzblut das B&B Millen. Mein Mann und ich wohnen in dem kleinen Doppelzimmer links vom Scheunentor, rechts davon nächtigt an diesem Wochenende ein niederländisches Pärchen. Auch unsere Vermieter sind Niederländer und während unseres Wochenendes im westlichsten Zipfel der Republik haben wir oft das Gefühl, gar nicht in Deutschland zu sein. Da kommt richtig Urlaubsstimmung auf.

Bielefeld – Für mich eine totale Überraschung

Werbung – Bezahlte Recherchereise Nach meiner Mountainbiketour durch den Teutoburger Wald fahre ich mit dem Zug zurück nach Bielefeld, wo mich Elke Kringel freundlich in Empfang nimmt. Ich bin ein bisschen geschlaucht und mittlerweile ist es kurz nach eins, so dass ich Elkes Vorschlag, erst einmal etwas essen zu gehen, sehr begrüße. Also spazieren wir vom Bahnhof Richtung Fußgängerzone, wo sich unzählige Shopping Queens und Kings tummeln. Elke erzählt mir, dass Bielefeld eine recht junge Stadt ist, immerhin studieren an der Universität Bielefeld um die 24.000 Jungs und Mädels. Das führt mich zu der Frage, wieviele Einwohner die Stadt hat und ich bekomme die überraschende Antwort „ca. 330.000“. Das hätte ich nicht gedacht; aber ehrlich gesagt, weiß ich bisher auch generell nicht viel über Bielefeld – außer, dass es diese Stadt angeblich nicht gibt. Elke Kringel erzählt mir, dass vor allem am Wochenende viele Menschen aus den umliegenden, viel kleineren Städten kommen, um ihr Geld auszugeben und wirft mit mir einen kurzen Blick in das stylishe Shopping Center Loom. Für unser Mittagessen biegen wir in …

Das erste Mal in der Schweiz, das erste Mal in Zürich

Die letzten beiden Tage hat es in Zürich fast ununterbrochen geregnet, doch als ich heute früh die Vorhänge in meinem Hotelzimmer beiseite schiebe, lacht mich wie vorhergesagt die Sonne an. Ein richtig toller Sommertag wartet auf mich und den werde ich ausnutzen, um die Stadt ein wenig kennen zu lernen. Nach dem Frühstück laufe ich die wenigen Schritte bis zum Bahnhof Selnau und kaufe mir ein Ticket zum Preis von 8,80 CHF für eine Fahrt auf den Uetliberg – Zürichs Hausberg. Noch ist es im unterirdischen Bahnhof recht leer und das erhoffe ich mir aufgrund der noch frühen Uhrzeit auch vom Uetliberg.

Die Extraschicht 2018 und der Abschied von der Kohle

Die Extraschicht 2018 unterscheidet sich für mich in einigen Dingen von den beiden Extraschichten, die ich bisher besucht habe: Normalerweise fahre ich mit meiner Bloggerkollegin Janett in den Pott, in diesem Jahr begleitet mich mein Mann. Normalerweise regnet es, in diesem Jahr scheint die Sonne aus allen Knopflöchern. Normalerweise entscheide ich mich für eine Stadt, in der ich die Spielorte besuche, in diesem Jahr geht es für mich quer durch den Pott. Das ist einem ganz besonderen Programmpunkt geschuldet: Wir dürfen an einer der letzten Grubenfahrten in das Bergwerk Prosper-Haniel teilnehmen. Auch das letzte noch aktive Steinkohlen-Bergwerk im Ruhrpott wird Ende 2018 geschlossen und somit heißt es dann „Schicht im (deutschen) Schacht“. Dem Abschied von der Kohle widmet sich auch die diesjährige Extraschicht, u.a. mit den Grubenfahrten. Startpunkt ist das Kreativ.Quartier Lohberg in Dinslaken, das recht weit ab vom Schuss liegt und es normalerweise wohl nicht auf meine Spielortwunschliste geschafft hätte.