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Und am Ende des Weges wartet schon ein Humpen Bier – Salzburg von oben

Zielstrebig überqueren wir die Salzach und steuern auf den Dom zu Salzburg zu. Im Hintergrund thront auf dem Mönchsberg die Festung Hohensalzburg und dient uns als Wegweiser. Denn genau diese Anhöhe wollen wir erklimmen. Wir lassen den Dom hinter uns und überqueren den Kapitelplatz. Und jetzt? Rechts- oder linksrum? Vorsichtshalber werfen wir noch einmal einen Blick auf den Stadtplan und biegen dann in die Bierjodlgasse ein. Der Name passt, denn auch unser Zielort hat etwas mit Bier zu tun. Am Ende der Gasse müssen wir uns dann zwischen dem längeren Weg über die Festungsgasse und dem kürzeren Treppenaufgang entscheiden. Unsere Wahl fällt auf die Treppen und so kommen wir der Festung fix näher.

Ein abwechslungsreicher Kurztrip nach Salzburg

Nachdem ich mir zwei Jahre lang neidisch die vielen tollen Schneebilder von Freunden und Fremden im Netz angeschaut hatte, stand für mich spätestens im Herbst 2015 fest, dass ich nicht noch einen Winter auf Schnee verzichten werden würde. Und wenn der Schnee schon nicht zu mir kommen wollte, musste ich halt den Schnee besuchen. Das ganze wollte ich dann möglichst noch mit einem Städtetrip verbinden. Als Ziel für unseren Kurzurlaub im Schnee wählten wir Salzburg. Dort wurden wir dann leider auch nicht vom Schnee begrüßt, aber mein Wunsch erfüllte sich trotzdem. Was wir in und um Salzburg so alles erlebt haben, zeige ich euch heute in einem Video. Details dazu findet ihr in diesem Blogpost.

Eine deutsch-österreichische Schneeschuhwanderung

„Hallo, ich bin die Renate!“ Punkt 9:00 Uhr treffen wir Renate Steinacher vor der Haustür und steigen in ihr Auto. Hinter uns im Kofferraum stapeln sich Schneeschuhe und Stöcke, gut bewacht von Renates Hündin Lotta. Schon wenige Minuten später halten wir noch einmal, um ein weiteres Pärchen einzusammeln. Schnell stellt sich mal wieder heraus, dass die Welt sehr klein ist, denn unsere Schneeschuhwandergruppe besteht heute ausschließlich aus Rheinländern (und Renate und Lotte). Da in diesem Jahr auch in Salzburg nicht wirklich Winterwetter herrscht, fahren wir Richtung deutsch-österreichische Grenze. Schon auf der Fahrt haben wir fünf richtig viel Spaß, die Chemie scheint zu stimmen. Außerdem haben wir alle – bis auf Renate natürlich – noch nie auf Schneeschuhen gestanden und sind entsprechend gespannt, was uns erwarten wird.

Die vielen Gesichter von Baden bei Wien

Während ich den Erzählungen unserer Gästeführerin zuhöre, taucht plötzlich ein Gedanke in mir auf: Unserem Karl hätte es in Baden bei Wien sicher auch gefallen! Immerhin handelt es sich um eine Kaiserstadt mit Thermalquellen. Doch Baden war und ist nicht nur für Kaiser Franz I. und zahlreiche Kurgäste bedeutend. Auch der ein oder andere Komponist ist eng mit der österreichischen Kleinstadt verbunden. Sissi kam ebenfalls regelmäßig von Wien aus hierher – zu Fuß. Die Trendsetterin war damals eine der ersten, die einen Spaziergang durch den Wienerwald schätzte. Ganz im Gegensatz zu ihren Hofdamen, die alle Mühe hatten mit ihrer sportlichen Kaiserin Schritt zu halten.

Und Action! – Wandern und Mountainbiken in Baden bei Wien

Als wir uns um 10:00 Uhr an der Tourist Information mit unserem Wanderguide Günther treffen, flüchten wir sofort in den Schatten. Schon jetzt haben wir gefühlt die 30°C-Marke geknackt und Baden bei Wien wird zur Sauna. Der ein oder andere von uns fragt sich sicherlich gerade, ob es so schlau ist, ausgerechnet bei diesem Wetter wandern zu gehen statt sich faul ins Strandbad oder an die Schwechat zu legen. Ich hingegen muss an den Rest unserer Truppe denken, der sich bereits vor einer Stunde auf die Mountainbikes geschwungen hat und sich irgendwo im Wiener Wald abstrampelt. Jetzt beginnt auch für uns das Aktivprogramm. Wir werden dankenswerterweise noch alle mit Getränken versorgt und stiefeln dann am Thermalbad vorbei Richtung Wald.