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Die alte Hansestadt Lemgo und ihr außergewöhnlicher Künstler

Werbung – Bezahlte Recherchereise Gemeinsam mit Sinya Nielsen lausche ich den Erzählungen von Werner Kuloge, während mein Blick über den Stadtplan von Lemgo huscht, der vor uns an der Häuserwand hängt. Vor wenigen Minuten haben Sinya und ich uns mit Werner am Fluss Bega getroffen und über eine Brücke Lemgos Altstadt betreten. Jetzt gibt es ersteinmal einen kurzen Überblick über die alte Hansestadt, deren Entstehung uns Werner anhand des Stadtplans erläutert. Plötzlich bleibt mein Blick an einer der Nummern in der Legende hängen und bevor wir unseren Rundgang starten, muss ich meine Frage hierzu loswerden: „Was ist denn das Planetenhaus?“ Werner verspricht, mir das alte Haus mit der astronomischen Verzierung später zu zeigen. Super, dann kanns ja losgehen.

Die Externsteine – Faszinierende Felsformationen im Teutoburger Wald

Werbung – Bezahlte Recherchereise Gemeinsam mit Eugen Diner, Leiter des Waldhotels Bärenstein, spaziere ich bei allerbestem Wanderwetter durch den Teutoburger Wald. Vom Hotel bis zu unserem Ziel, den Externsteinen, ist es nicht besonders weit, aber der Weg ist uneben und gespickt mit vielen Wurzeln und Steinen – typischer Waldboden halt. Da direkt im Anschluss ein Museumsbesuch auf meiner Agenda steht, habe ich mich gegen meine Wanderstiefel entschieden. Jetzt merke ich jede Unebenheit durch die dünnen Sohlen meiner Sneakers. Doch das kann mir meine gute Laune und meine Vorfreude auf den Besuch der Externsteine nicht verderben.

Viel Regen in der Sonnenstadt Freiburg im Breisgau

Während wir unsere Schirme schließen, unter das Vordach huschen und dem Regen dabei zusehen, wie er vom Himmel prasselt, muss ich daran denken, dass Freiburg die Stadt mit den meisten Sonnenstunden in Deutschland ist. An unserem Wochenende im Breisgau merken wir davon leider nichts. Auf unserem Bummel durch Freiburgs Gassen sind die Schirme unsere treuen Begleiter. Zum Glück gibt es aber auch immer mal wieder Regenpausen. So wie eben, als wir auf den Schlossberg spaziert sind und die Aussicht auf Freiburgs Dächer genossen haben.

Go West – Stempel Nummer zwei für den Zipfelpass gabs im Selfkant

Mit mir und der Welt zufrieden nehme ich einen Schluck aus dem Stubbi und richte meinen Blick gen Sternenhimmel. Vor ein paar Minuten habe ich der ISS vorerst das letzte Mal dabei zugesehen, wie sie Deutschland überflogen hat. Hier auf dem Land ist die Lichtverschmutzung nicht so hoch wie bei uns in Aachen und direkt hinter dem B&B, in dem wir nächtigen, haben wir Dank der angrenzenden Felder freie Sicht auf den Himmel, perfekte Bedingungen zum Sternegucken also. Und ruhig ist es hier – herrlich. Das Dorf Millen im Selfkant hat nur ca. 325 Einwohner und zwei von ihnen betreiben mit ganz viel Liebe zum Detail und Herzblut das B&B Millen. Mein Mann und ich wohnen in dem kleinen Doppelzimmer links vom Scheunentor, rechts davon nächtigt an diesem Wochenende ein niederländisches Pärchen. Auch unsere Vermieter sind Niederländer und während unseres Wochenendes im westlichsten Zipfel der Republik haben wir oft das Gefühl, gar nicht in Deutschland zu sein. Da kommt richtig Urlaubsstimmung auf.

Bielefeld – Für mich eine totale Überraschung

Werbung – Bezahlte Recherchereise Nach meiner Mountainbiketour durch den Teutoburger Wald fahre ich mit dem Zug zurück nach Bielefeld, wo mich Elke Kringel freundlich in Empfang nimmt. Ich bin ein bisschen geschlaucht und mittlerweile ist es kurz nach eins, so dass ich Elkes Vorschlag, erst einmal etwas essen zu gehen, sehr begrüße. Also spazieren wir vom Bahnhof Richtung Fußgängerzone, wo sich unzählige Shopping Queens und Kings tummeln. Elke erzählt mir, dass Bielefeld eine recht junge Stadt ist, immerhin studieren an der Universität Bielefeld um die 24.000 Jungs und Mädels. Das führt mich zu der Frage, wieviele Einwohner die Stadt hat und ich bekomme die überraschende Antwort „ca. 330.000“. Das hätte ich nicht gedacht; aber ehrlich gesagt, weiß ich bisher auch generell nicht viel über Bielefeld – außer, dass es diese Stadt angeblich nicht gibt. Elke Kringel erzählt mir, dass vor allem am Wochenende viele Menschen aus den umliegenden, viel kleineren Städten kommen, um ihr Geld auszugeben und wirft mit mir einen kurzen Blick in das stylishe Shopping Center Loom. Für unser Mittagessen biegen wir in …