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Auf Schatzsuche in Sheldons WG

„Alarm! Alarm! Alarm!“ Sheldons Stimme dröhnt bedrohlich in unseren Ohren. Kann endlich mal jemand diesen Alarm ausschalten? Klar kann das jemand. Und zwar unsere Vierergruppe, die soeben in eine der berühmtesten WGs der TV-Geschichte eingebrochen ist. Nach einer kurzen Orientierungslosigkeit lösen wir auch schnell unser Problem. Oder besser gesagt, eins unserer Probleme. Denn in der nächsten Stunde werden noch viele weitere folgen. Unser Ziel ist es nicht – wie für Escaperooms üblich (steckt ja bereits im Namen) – innerhalb von 60 Minuten zu fliehen, sondern einen Schatz zu finden und an uns zu nehmen.

Chillen im Baumhaus

Langsam lasse ich mich in das warme, blubbernde Wasser des Jacuzzis gleiten. Mein Mann reicht mir ein Glas Sekt und gesellt sich mit einem weiteren in der Hand zu mir. Wir stoßen an und während ich einen Schluck aus meinem Glas nehme, schaue ich mich um: Hinter mir schützt uns eine Holzwand vor neugierigen Blicken, neben mir befindet sich der Eingang zu unserem heutigen Domizil und über mir rauschen die Blätter der Eichen, in denen die Vögel ein Geburtstagslied für mich zwitschern. Herrlich, genauso hatte ich mir unseren Tag im Baumhaus mit eigenem Jacuzzi vorgestellt.

Die alte Hansestadt Lemgo und ihr außergewöhnlicher Künstler

Werbung – Bezahlte Recherchereise Gemeinsam mit Sinya Nielsen lausche ich den Erzählungen von Werner Kuloge, während mein Blick über den Stadtplan von Lemgo huscht, der vor uns an der Häuserwand hängt. Vor wenigen Minuten haben Sinya und ich uns mit Werner am Fluss Bega getroffen und über eine Brücke Lemgos Altstadt betreten. Jetzt gibt es ersteinmal einen kurzen Überblick über die alte Hansestadt, deren Entstehung uns Werner anhand des Stadtplans erläutert. Plötzlich bleibt mein Blick an einer der Nummern in der Legende hängen und bevor wir unseren Rundgang starten, muss ich meine Frage hierzu loswerden: „Was ist denn das Planetenhaus?“ Werner verspricht, mir das alte Haus mit der astronomischen Verzierung später zu zeigen. Super, dann kanns ja losgehen.

Die Externsteine – Faszinierende Felsformationen im Teutoburger Wald

Werbung – Bezahlte Recherchereise Gemeinsam mit Eugen Diner, Leiter des Waldhotels Bärenstein, spaziere ich bei allerbestem Wanderwetter durch den Teutoburger Wald. Vom Hotel bis zu unserem Ziel, den Externsteinen, ist es nicht besonders weit, aber der Weg ist uneben und gespickt mit vielen Wurzeln und Steinen – typischer Waldboden halt. Da direkt im Anschluss ein Museumsbesuch auf meiner Agenda steht, habe ich mich gegen meine Wanderstiefel entschieden. Jetzt merke ich jede Unebenheit durch die dünnen Sohlen meiner Sneakers. Doch das kann mir meine gute Laune und meine Vorfreude auf den Besuch der Externsteine nicht verderben.

Viel Regen in der Sonnenstadt Freiburg im Breisgau

Während wir unsere Schirme schließen, unter das Vordach huschen und dem Regen dabei zusehen, wie er vom Himmel prasselt, muss ich daran denken, dass Freiburg die Stadt mit den meisten Sonnenstunden in Deutschland ist. An unserem Wochenende im Breisgau merken wir davon leider nichts. Auf unserem Bummel durch Freiburgs Gassen sind die Schirme unsere treuen Begleiter. Zum Glück gibt es aber auch immer mal wieder Regenpausen. So wie eben, als wir auf den Schlossberg spaziert sind und die Aussicht auf Freiburgs Dächer genossen haben.