Alle Artikel in: Deutschland

Viel Regen in der Sonnenstadt Freiburg im Breisgau

Während wir unsere Schirme schließen, unter das Vordach huschen und dem Regen dabei zusehen, wie er vom Himmel prasselt, muss ich daran denken, dass Freiburg die Stadt mit den meisten Sonnenstunden in Deutschland ist. An unserem Wochenende im Breisgau merken wir davon leider nichts. Auf unserem Bummel durch Freiburgs Gassen sind die Schirme unsere treuen Begleiter. Zum Glück gibt es aber auch immer mal wieder Regenpausen. So wie eben, als wir auf den Schlossberg spaziert sind und die Aussicht auf Freiburgs Dächer genossen haben.

Go West – Stempel Nummer zwei für den Zipfelpass gabs im Selfkant

Mit mir und der Welt zufrieden nehme ich einen Schluck aus dem Stubbi und richte meinen Blick gen Sternenhimmel. Vor ein paar Minuten habe ich der ISS vorerst das letzte Mal dabei zugesehen, wie sie Deutschland überflogen hat. Hier auf dem Land ist die Lichtverschmutzung nicht so hoch wie bei uns in Aachen und direkt hinter dem B&B, in dem wir nächtigen, haben wir Dank der angrenzenden Felder freie Sicht auf den Himmel, perfekte Bedingungen zum Sternegucken also. Und ruhig ist es hier – herrlich. Das Dorf Millen im Selfkant hat nur ca. 325 Einwohner und zwei von ihnen betreiben mit ganz viel Liebe zum Detail und Herzblut das B&B Millen. Mein Mann und ich wohnen in dem kleinen Doppelzimmer links vom Scheunentor, rechts davon nächtigt an diesem Wochenende ein niederländisches Pärchen. Auch unsere Vermieter sind Niederländer und während unseres Wochenendes im westlichsten Zipfel der Republik haben wir oft das Gefühl, gar nicht in Deutschland zu sein. Da kommt richtig Urlaubsstimmung auf.

Bielefeld – Für mich eine totale Überraschung

Werbung – Bezahlte Recherchereise Nach meiner Mountainbiketour durch den Teutoburger Wald fahre ich mit dem Zug zurück nach Bielefeld, wo mich Elke Kringel freundlich in Empfang nimmt. Ich bin ein bisschen geschlaucht und mittlerweile ist es kurz nach eins, so dass ich Elkes Vorschlag, erst einmal etwas essen zu gehen, sehr begrüße. Also spazieren wir vom Bahnhof Richtung Fußgängerzone, wo sich unzählige Shopping Queens und Kings tummeln. Elke erzählt mir, dass Bielefeld eine recht junge Stadt ist, immerhin studieren an der Universität Bielefeld um die 24.000 Jungs und Mädels. Das führt mich zu der Frage, wieviele Einwohner die Stadt hat und ich bekomme die überraschende Antwort „ca. 330.000“. Das hätte ich nicht gedacht; aber ehrlich gesagt, weiß ich bisher auch generell nicht viel über Bielefeld – außer, dass es diese Stadt angeblich nicht gibt. Elke Kringel erzählt mir, dass vor allem am Wochenende viele Menschen aus den umliegenden, viel kleineren Städten kommen, um ihr Geld auszugeben und wirft mit mir einen kurzen Blick in das stylishe Shopping Center Loom. Für unser Mittagessen biegen wir in …

Mit E-Mountainbike und GPS-Gerät durch den Teutoburger Wald

Werbung – Bezahlte Recherchereise „Sie bekommen von mir dann am Bahnhof Horn-Bad Meinberg das E-Mountainbike mit GPS-Gerät, auf dem ich die Strecke speichere“, informiert mich Manfred Wiehenkamp. Bis zu diesem Telefonat habe ich gedacht, mich würde jemand auf meiner Montainbiketour durch den Teutoburger Wald begleiten. Jetzt bin ich mir ziemlich sicher, dass ich allein unterwegs sein werde, frage vorsichtshalber aber noch einmal nach. Meine Frage wird wie erwartet mit ja beantwortet. Ein bisschen nervös macht mich das ja schon. Allein im Teutoburger Wald, das erste Mal mit einem Mountainbike unterwegs und auch das erste Mal mit einem GPS-Gerät fürs Rad. Einer meiner Kollegen versichert mir, er würde nach mir suchen, falls ich am Montag nicht auf der Arbeit auftauchen sollte; als ehemaliger Soldat könne er sowas ja schließlich. Ich hoffe doch, dass es so weit nicht kommen wird…

Die Extraschicht 2018 und der Abschied von der Kohle

Die Extraschicht 2018 unterscheidet sich für mich in einigen Dingen von den beiden Extraschichten, die ich bisher besucht habe: Normalerweise fahre ich mit meiner Bloggerkollegin Janett in den Pott, in diesem Jahr begleitet mich mein Mann. Normalerweise regnet es, in diesem Jahr scheint die Sonne aus allen Knopflöchern. Normalerweise entscheide ich mich für eine Stadt, in der ich die Spielorte besuche, in diesem Jahr geht es für mich quer durch den Pott. Das ist einem ganz besonderen Programmpunkt geschuldet: Wir dürfen an einer der letzten Grubenfahrten in das Bergwerk Prosper-Haniel teilnehmen. Auch das letzte noch aktive Steinkohlen-Bergwerk im Ruhrpott wird Ende 2018 geschlossen und somit heißt es dann „Schicht im (deutschen) Schacht“. Dem Abschied von der Kohle widmet sich auch die diesjährige Extraschicht, u.a. mit den Grubenfahrten. Startpunkt ist das Kreativ.Quartier Lohberg in Dinslaken, das recht weit ab vom Schuss liegt und es normalerweise wohl nicht auf meine Spielortwunschliste geschafft hätte.