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Auch im Nieselregen die schönste Zeche der Welt: Zollverein

„Wenn ich komisch gucke, liegt das nicht an Ihnen, sondern an meinem Hexenschuss!“ versichert uns die Touristenführerin, die mich ein bisschen an Gerburg Jahnke erinnert, vor allem wenn sie lacht. Und trotz ihres Hexenschusses lacht unsere Gerburg ziemlich oft. In den nächsten zwei Stunden wird sie uns den Weg der Kohle auf Zeche Zollverein erläutern und uns von so mancher Kuriosität rund um die „Schönste Zeche der Welt“ erzählen. Ich beschließe, dass das usselige Wetter in Essen ganz gut zum Zechenflair passt und bin am Ende doch froh, als die zwei Stunden um sind. Das liegt aber ganz und gar nicht an Zollverein und an Gerburg erst recht nicht.

Die Extraschicht 2018 und der Abschied von der Kohle

Die Extraschicht 2018 unterscheidet sich für mich in einigen Dingen von den beiden Extraschichten, die ich bisher besucht habe: Normalerweise fahre ich mit meiner Bloggerkollegin Janett in den Pott, in diesem Jahr begleitet mich mein Mann. Normalerweise regnet es, in diesem Jahr scheint die Sonne aus allen Knopflöchern. Normalerweise entscheide ich mich für eine Stadt, in der ich die Spielorte besuche, in diesem Jahr geht es für mich quer durch den Pott. Das ist einem ganz besonderen Programmpunkt geschuldet: Wir dürfen an einer der letzten Grubenfahrten in das Bergwerk Prosper-Haniel teilnehmen. Auch das letzte noch aktive Steinkohlen-Bergwerk im Ruhrpott wird Ende 2018 geschlossen und somit heißt es dann „Schicht im (deutschen) Schacht“. Dem Abschied von der Kohle widmet sich auch die diesjährige Extraschicht, u.a. mit den Grubenfahrten. Startpunkt ist das Kreativ.Quartier Lohberg in Dinslaken, das recht weit ab vom Schuss liegt und es normalerweise wohl nicht auf meine Spielortwunschliste geschafft hätte.

{Jessi entdeckt} – Dass das Fotografieren von der Höhenangst ablenkt

Meiner Meinung nach hat das Ruhrgebiet noch immer einen viel zu schlechten Ruf. „Ach, der Pott ist doch nicht schön!“ höre ich es häufig. Meist allerdings von Personen, die diesem absolut spannenden Teil unseres schönen Bundeslandes seit Ewigkeiten keinen Besuch abgestattet haben. Oder sogar noch nie dort waren. Vor dem inneren Auge eben dieser Personen tauchen wahrscheinlich noch immer rauchende Schornsteine en masse auf. Dabei ist das Ruhrgebiet so grün wie nie und die stillgelegten Industrieanlagen, die zu vielfältigen Kulturschauplätzen umfunktioniert worden sind, haben ihren ganz eigenen Charme. Nachdem mich bereits die Zeche Zollverein in Essen begeistern konnte, habe ich nun auch gemeinsam mit Ingo den Landschaftspark Duisburg-Nord erkundet.

{Jessi entdeckt} – Schlittschuhlaufen unter freiem Himmel

Ich komme zwar vom Harz und habe schon auf Schlittschuhen gestanden als ich gerade laufen konnte – damals eher wackelig und gut behütet zwischen Mama und Papa – doch ich habe bisher nie das Vergnügen gehabt, einmal unter freiem Himmel über das Eis zu gleiten. Das lag zum einen an nicht vorhandenen eigenen Schlittschuhen, vielmehr jedoch war immer die Panik vor dem Einbrechen auf dem Eis, die sich hartnäckig in meiner Familie hält, ausschlaggebend. Letztes trifft auch heute noch auf mich zu, eigene Schlittschuhe habe ich allerdings mittlerweile. Die Zeche Zollverein hat sich auf diejenigen eingestellt, die sowohl die Sicherheit einer künstlichen Eisfläche als auch das Vergnügen unter freiem Himmel schätzen: Die Eisbahn der Kokerei Zollverein in Essen.

Fernweh und so 2013: Öcher Geschichten, Deutschlandreisen und ein Sprung über den großen Teich

„Ungerade Jahre sind gute Jahre!“ höre ich einen guten Freund des Öfteren sagen. Mein Gegenargument ist dann immer die fehlende Fußballmeisterschaft, doch in diesem Jahr stimme ich ihm uneingeschränkt zu. 2013 war wirklich ein gutes Jahr! Ein Jahr voller schöner Momente in Aachen, Deutschland und sogar in New York. Ein gutes Jahr für meinen heißgeliebten Reiseblog und ein gutes Jahr für mich persönlich. Heute möchte ich mich gemeinsam mit euch noch einmal an all die schönen Orte zurückträumen und auch einen Blick auf die 30-vor-30-Liste werfen.